
Welse
Schlanker Bratpfannenwels
Xyliphius cf. lepturus
- Endgröße: 13 cm
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 22-25 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, friedlich
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Aspredinidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Bratpfannenwels (Bunocephalus coracoideus) wird bis zu 15 cm groß und ist ein besonders bodenorientierter Wels aus der Familie Aspredinidae mit markant abgeflachter Körperform und rauer, warziger Haut ohne Schuppen. Seine Grundfarbe variiert in Brauntönen und bildet eine hocheffektive kryptische Tarnung: Unregelmäßige dunkle Flecken und Marmorierungen erzeugen das Erscheinungsbild von altem Laub oder Baumrinde.

15 cmEndgröße
12 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
5,8-7,8pH-Wert
2-20 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Der englische Name ‚Banjo Catfish‘ nimmt Bezug auf die charakteristische Körperform. Im Aquarium verhält sich Bunocephalus coracoideus extrem ruhig und überwiegend inaktiv. Tagsüber verbleiben die Tiere meist regungslos am Boden, oft teilweise im Sand eingegraben oder unter Falllaub verborgen. Erst ab Einbruch der Dämmerung steigt ihre Aktivität. Die Art ist fakultativ luftatmend.
Wasserwerte: Temperatur 24–28 °C, pH 5,8–7,8, GH 2–20 dGH. Die GH-Spanne ist naturgemäß weit; weiches bis mittelhartes Wasser eignet sich am besten. Mindestens 112 Liter; aufgrund der Körperlänge von bis zu 15 cm und des Eingrabebedarfs ist ein größeres Becken (ab 100–120 L) mit ausgedehnter Bodenfläche empfehlenswert. Unbedingt feiner, weicher Sand als Substrat – das Eingraben ist für das Wohlbefinden notwendig. Herbstlaub und Totholz schaffen Versteckplätze. Schwaches Licht oder viele Schattenzonen. Sehr geringe bis keine Strömung. Fütterung nach dem Ausschalten der Beleuchtung. Der Bratpfannenwels ist ein friedlicher, nachtaktiver Spezialist, der durch seine Tarnfähigkeit und sein Eingrabeverhalten im Aquarium kaum sichtbar ist. Für Aquarianer, die das Besondere suchen, ist er eine reizvolle Art.
Einzelhaltung oder Gruppe möglich. Vollständig friedlich gegenüber Artgenossen. Sehr friedlich gegenüber gleichgroßen oder größeren Arten; tagsüber werden Mitbewohner weitgehend ignoriert. Streng nachtaktiv – nachts können sehr kleine Fische, Junggarnelen oder frisch geschlüpfte Larven als Beute enden. Adulte Schnecken und große Garnelen (z. B. Amano) gelten als sicher. Zwerggarnelen (Neocaridina) und Junggarnelen sind nachts gefährdet. Geeignet sind ruhige südamerikanische Salmler, Panzerwelse (Corydoras) und kleine Buntbarsche. Kleine Garnelen sind gefährdet.
Allesfresser mit karnivorem Schwerpunkt. Bevorzugt werden lebende und gefrorene Nahrungsmittel: rote Mückenlarven, weiße Mückenlarven, Tubifex, Glanzwürmer und Artemia. Daneben werden sinkende Granulate und Futtertabletten akzeptiert. Fütterung nach dem Ausschalten der Beleuchtung.
In Gefangenschaft selten nachgezüchtet, aber möglich. Substratlaicher – die Tiere laichen nachts ab und legen Eier direkt auf dem Sandboden ab. Elterntiere können Eier fressen – Laich nach Eiablage separieren. Zucht-Wasserwerte: 25–27 °C, pH 6–7, GH maximal 10 dGH. Trigger: Absenkung des Wasserspiegels und Temperatur auf 20–22 °C, großzügige Wasserwechsel (Regensimulation). Gelegegrößen: 4.000–5.000 Eier. Inkubationszeit ca. 3 Tage bei 25 °C. Erstfutter: Mikrowürmchen, Rädertierchen, Artemia-Nauplien.
Zuchtwasser: 25 bis 27 °C, pH 6 bis 7, bis 10 °dGH
Bunocephalus coracoideus stammt aus Südamerika und bewohnt Fließ- und Stillgewässer im Amazonas- und Orinoco-Einzugsgebiet. Die Art lebt bevorzugt in ruhigen Uferzonen mit weichem Sand- oder Schlammboden, reichlich Falllaub und Totholz.
Weibchen erscheinen von oben betrachtet fülliger und breiter, insbesondere im Bauchbereich, während Männchen insgesamt schlanker wirken. Reife wird bei einer Körperlänge von etwa 11–12 cm erreicht.
Temperatur 24–28 °C, pH 5,8–7,8 und GH 2–20 dGH. Die Art ist relativ anpassungsfähig, gedeiht aber am besten in weichem bis mittelhartem Wasser.
Ja, Bunocephalus coracoideus ist sehr friedlich. Geeignet sind ruhige südamerikanische Salmler, Corydoras und kleine Buntbarsche. Kleine Garnelen sind nachts gefährdet. Feiner Sand als Substrat ist Pflicht.
Ja, selten aber möglich. Substratlaicher mit bis zu 5.000 Eiern. Auslöser: Absenkung von Wasserstand und Temperatur (Regensimulation). Die Aufzucht erfordert sehr saubere Wasserbedingungen.
Bevorzugt lebende und gefrorene Nahrung: rote Mückenlarven, Tubifex, Glanzwürmer und Artemia. Sinkende Granulate und Futtertabletten werden ebenfalls angenommen. Fütterung nach dem Ausschalten der Beleuchtung.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Mitreden können angemeldete Mitglieder. Anmelden oder kostenlos registrieren.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















