
Salmler
Rotflossen-Glanzsalmler
Chalceus erythrurus
- Endgröße: bis 24,5 cm
- Aquarium: ab 450 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Chalceidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Chalceus epakros ist ein eleganter, stromlinienförmiger Salmler mit einem metallisch-silbernen Körper und großen, glänzenden Schuppen. Besonders markant ist die kräftig rote bis scharlachrote Schwanzflosse. Kennzeichnend für Chalceus epakros ist eine schmale, dunkle Längsbinde, die sich bis zum Schwanzstiel erstreckt, ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber Chalceus macrolepidotus.

bis 17,4 cm TLEndgröße
10-14 JahreLebenserwartung
23-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
5-18 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Mit einer Maximallänge von 17,4 cm TL ist Chalceus epakros die kleinste Art der Gattung Chalceus. Im Aquarium zeigt sich die Art als lebhafter Schwarmfisch, der vorwiegend die oberen Wasserschichten bewohnt. Chalceus epakros ist ein bekannter und kräftiger Springer: eine dicht schließende Abdeckung ist unbedingt erforderlich.
Wasserwerte: Temperatur 23 bis 28 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,5, GH 5 bis 18 dGH. Mindestens 120 cm Beckenlänge (ca. 240 Liter) für eine Gruppe von mindestens 6 Tieren. Offene Schwimmflächen mit pflanzlichen oder holzigen Strukturen an den Seiten. Feiner Sand oder glattgerundeter Kies. Mäßige bis stärkere Strömung. Sprungrisiko: hoch. Dicht schließende Abdeckung ist Pflicht.
Chalceus epakros ist ein sozialer Schwarmfisch, der in Gruppen von mindestens 6 Tieren gehalten werden sollte. Bei zu kleinen Gruppen nehmen innerartliche Aggressionen deutlich zu. Sehr kleine Fische können erbeutet werden; die Art ist ein Oberflächenjäger mit Raubfischcharakter gegenüber Kleinstfischen. Zwerggarnelen werden gefressen und sind ungeeignet. Größere Schnecken werden toleriert. Geeignete Beifische: robuste südamerikanische Salmler mittlerer Größe, Panzerwelse und kleinere Buntbarsche.
Fleischfresser mit insektivor-karnivorem Schwerpunkt. In der Natur überwiegend Insekten und kleine Krebstiere von der Wasseroberfläche (Anflugnahrung). Im Aquarium: Insekten (Heimchen, Fruchtfliegen, Mehlwürmer), Krill, Mysis, Blut- und Mückenlarven, Artemia. Hochwertiges Granulat als tägliche Grundversorgung, ergänzt durch tierisches Protein.
Freilaicher, Mittel bis Schwer. Nachzuchten im Aquarium sind selten und anspruchsvoll. Spezifische Zuchtberichte für Chalceus epakros liegen kaum vor. Zucht-Wasserwerte (Orientierung): 26 bis 28 Grad Celsius, pH 6,0 bis 6,5, GH maximal 5 dGH. Freilaicher ohne elterliche Brutpflege. Eier werden über Pflanzen und im Freiwasser verstreut. Aufzucht: Artemia-Nauplien nach Aufbrauchen des Dottersacks.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 6 bis 6,5, bis 5 °dGH
Chalceus epakros ist in weiten Teilen Südamerikas verbreitet: Amazonasbecken, Orinoco-Becken (Kolumbien, Venezuela) sowie Essequibo-Einzugsgebiet (Guyana). Die Art bewohnt überwiegend fluviatile Habitate mit mäßiger bis starker Strömung und hält sich pelagisch, oft oberflächennah auf.
Der Geschlechtsdimorphismus ist nur schwach ausgeprägt. Weibchen sind im adulten Zustand tendenziell fülliger in der Bauchpartie, Männchen wirken schlanker. Deutliche Flossenunterschiede oder Farbdimorphismus sind nicht beschrieben.
Chalceus epakros erreicht bis zu 17,4 cm TL und ist damit die kleinste Art der Gattung Chalceus. Erkennbar an der scharlachroten Schwanzflosse und der dunklen Längsbinde.
Temperatur 23 bis 28 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,5, GH 5 bis 18 dGH. Die Art bevorzugt stabile Bedingungen und gute Wasserqualitaet.
Ja, als Schwarmfisch in Gruppen ab 6 Tieren. Geeignete Beifische: robuste südamerikanische Salmler, Panzerwelse und kleinere Buntbarsche. Zwerggarnelen werden gefressen.
Ja, ein kräftiger Springer. Eine dicht schliessende Abdeckung ist notwendig. Die Art bewohnt vorwiegend die oberen Wasserschichten.
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