
Buntbarsche
Kaiserin von Zambia
Neolamprologus pulcher
- Endgröße: 10 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 8-8,6
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Cleithracara maronii, der Maronibuntbarsch oder Schlüssellochbuntbarsch, ist ein ruhiger Cichlide aus Südamerika mit bis zu 11 cm Gesamtlänge. Der Körper ist gedrungen und leicht hochrückig mit sanft gerundeten Flossen. Die Grundfärbung reicht von hellgelb über beige bis hellbraun. Charakteristisch sind ein schwarzes Band über Auge und Stirn sowie ein markanter schwarzer Fleck auf der hinteren Körperhälfte, der an ein Schlüsselloch erinnert. Die Zeichnung variiert je nach Stimmung in ihrer Intensität.

bis 11 cmEndgröße
7 JahreLebenserwartung
21-28 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt der Maronibuntbarsch ein scheues, bodennahes Verhalten. Er hält sich bevorzugt in Randbereichen auf, nutzt Totholz, Wurzeln und Laubschichten als Deckung. In ruhigen Gemeinschaftsbecken ist er besonders friedlich. Während der Brutzeit verteidigen Paare ihr Territorium entschlossen, bleiben dabei im Vergleich zu anderen Cichliden jedoch moderat.
Die Art zeichnet sich durch ausgeprägte biparentale Brutpflege aus. Beide Elternteile beteiligen sich an Bewachung und Aufzucht der Jungen über mehrere Monate.
Wasserwerte: Temperatur 21 bis 28 Grad Celsius, pH 5,5 bis 7,5, GH 2 bis 12 dGH.
Beckengröße: Mindestens 90 cm Kantenlänge (ca. 160 Liter).
Einrichtung: Feiner Sand oder feiner Kies als Substrat, ergänzt durch Totholz, Wurzeln und abgefallenes Laub. Flache Steine oder Treibholz als Laichsubstrate. Dichte Bepflanzung an den Rändern mit offeneren Schwimmzonen. Schwimmpflanzen an der Oberfläche dämpfen das Licht. Mäßige bis schwache Strömung. Gedämpfte Beleuchtung. Robuste, breitblättrige Pflanzen wie Cryptocorynen und Anubias.
Cleithracara maronii ist eine empfehlenswerte Art für Einsteiger und ruhige Gemeinschaftsbecken.
Der Maronibuntbarsch gilt als besonders friedlicher Cichlide. Mit Erreichen der Geschlechtsreife bildet er monogame Paare, die gemeinsam ein Territorium von etwa 60 cm Durchmesser beanspruchen. Für die Haltung empfiehlt sich ein Trupp von mindestens 3 Tieren zur natürlichen Paarbildung. Das Temperament ist ruhig und scheu.
Zwerggarnelen (Neocaridina) können von adulten oder hungrigen Tieren gefressen werden, insbesondere Junggarnelen sind gefährdet. Größere Garnelen wie Amano-Garnelen sowie Schnecken werden in der Regel ignoriert. Mit Panzerwelsen (Corydoras) harmoniert der Maronibuntbarsch gut.
In der Natur zählen Würmer, Krebstiere und Insekten zur Nahrung. Im Aquarium sollte das Futter diese tierische Kleinkost mit passenden, gut aufgenommenen Frost-, Lebend- und hochwertigen Fertigfuttern abbilden.
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher mit biparentaler Brutpflege. Zuchtschwierigkeit: Einfach. Zuchtwasserwerte: Temperatur 26 bis 28 Grad Celsius, pH 6,0 bis 6,5, GH möglichst unter 8 dGH. Das Paar legt Eier auf festen Oberflächen ab: flache Steine, Treibholz, breite Pflanzenblätter oder die Aquarienscheibe. Gelege mit bis zu etwa 300 Eiern dokumentiert. Inkubation 3 bis 5 Tage bei 26 bis 28 Grad Celsius. Jungfische nehmen Artemia-Nauplien, Mikrowürmchen und Staubfutter an. Biparentale Brutpflege über mehrere Wochen bis Monate.
Cleithracara maronii stammt aus Südamerika und ist insbesondere aus dem Orinoco-Becken in Venezuela sowie Flusssystemen in Guyana, Suriname und Französisch-Guayana bekannt. Die Art bevorzugt Uferzonen mit dichtem Pflanzenbewuchs, Totholz, versunkenen Ästen und einer ausgeprägten Laubschicht am Boden. Das Wasser ist meist huminstoffreich und bräunlich gefärbt, klar bis leicht getrübt, mit geringer bis mäßiger Strömung. Substrat aus Sand oder feinem Kies, häufig von Falllaub bedeckt.
Die bisherigen festen Größenunterschiede und Flossenmerkmale sollten daher nicht als sichere Bestimmungshilfe ausgegeben werden.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 21 bis 28 Grad Celsius, pH 5,5 bis 7,5 und GH 2 bis 12 dGH.
Gut geeignet für ruhige Gemeinschaftsbecken mit kleinen bis mittelgroßen Salmlern, Panzerwelsen und anderen friedlichen südamerikanischen Arten. Junggarnelen können gefährdet sein.
Substratlaicher mit biparentaler Brutpflege. Zucht gilt als einfach. Gelege bis ca. 300 Eier. Inkubation 3 bis 5 Tage. Zuchtwasserwerte: 21 bis 28 Grad Celsius, pH 5,5 bis 7,5.
Omnivorer Allesfresser. Trockenfutter, Artemia, Mückenlarven, Daphnien und Spirulina-Flocken als pflanzliche Ergänzung.
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