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Wirbellose, Schnecken, Gattung Clithon

Zweifarbige Geweihschnecke

Clithon diadema

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Die Geweihschnecke (Clithon diadema) ist ein hervorragender Algenfresser aus dem indo-pazifischen Raum (Indonesien, Philippinen, Malaysia). In der Natur lebt sie in Flussmündungen und Küstenbächen, wo Süß- und Salzwasser aufeinandertreffen. Ihr kugeliges bis halbkugeliges Gehäuse wird bis zu 2 cm groß und trägt markante hornartige Stacheln.

  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
  • Wasser: hart, mittelhart
Geweihschnecke mit gelb geflecktem Gehäuse und kurzen Stacheln, die sie vor Fressfeinden schützen.
Quelle: aqua-global – Dr. Jander & Co. OHG
  • Bis zu 2 cmEndgröße

  • 3-8 JahreLebenserwartung

  • 22-28 °CTemperatur

  • 7-8,5pH-Wert

  • ab 20 lAquariengröße

Beschreibung

Muster und Farben sind extrem variabel – gelb-gold mit schwarzen Spiralstreifen, Zickzack-Mustern oder Punkten. Jedes Tier ist einzigartig. Als spezialisierter Algenfresser weidet sie Aufwuchsalgen von Scheiben, Steinen und Pflanzenoberflächen ab. Pflanzen werden nicht beschädigt. Bei zu wenig Algenwuchs: Algenplatten oder Spirulina zufüttern. Die Art vermehrt sich NICHT im Süßwasser – die Veliger-Larven brauchen Brackwasser. Hohe Fluchtgefahr – klettert gerne aus dem Becken! Abdeckung ist Pflicht. Braucht hartes, alkalisches Wasser (pH über 7) für die Schale. Kupferhaltige Medikamente sind tödlich. Alle Tiere im Handel sind Wildfänge. Die Lebenserwartung liegt bei 3 bis 8 Jahren.

Aussehen

Kugeliges bis halbkugeliges Gehäuse mit markanten hornartigen Stacheln. Extrem variable Muster: gelb-gold mit schwarzen Spiralstreifen, Zickzack-Mustern oder Punkten. Jedes Tier ist einzigartig. Bis zu 2 cm Endgröße.

Haltung

Das Tier zeigt hohe Ansprüche an stabile Wasserwerte und eine saubere Umwelt. Ernährung basiert vorwiegend auf natürlich gewachsenen Algen. Clithon diadema – Geweihschnecke benötigt einen gut strukturierten Lebensraum mit ausreichend Verstecken und weichem Substrat. Die Art verträgt sich mit friedlichen Mitbewohnern, wenn Wasserparameter konstant bleiben. Erkrankungen treten selten auf, da ein gesunder Aquarienbetrieb stabilisierend wirkt, während Fortpflanzung und Jungtieraufzucht besondere Pflege erfordern.

Aquarium: Ab 20 Liter. Braucht hartes, alkalisches Wasser für Schalenbildung.

Vergesellschaftung

Völlig friedlich. Perfekter Algenfresser für Gemeinschaftsbecken. NICHT mit Raubschnecken (Clea helena) oder Krebsen halten.

Ernährung

Spezialisierter Algenfresser. Weidet Aufwuchsalgen von Scheiben, Steinen und Dekor ab. Einer der besten Algenfresser unter den Schnecken. Frisst keine Pflanzen. Bei wenig Algen: Algenplatten, Spirulina oder blanchiertes Gemüse. Braucht Calcium für die Schale.

Sie frisst ausschließlich Aufwuchs und lässt sich nicht dauerhaft auf Ersatzfutter umstellen. Das Becken muss deshalb gut eingefahren sein und sichtbaren Algen- und Biofilmbewuchs tragen. In frisch eingerichteten oder sehr sauber gehaltenen Aquarien hungern die Tiere langsam, ohne dass man ihnen etwas ansieht.

Algivore (Algenfresser), Depositfresser (Substratfresser), Algen, Biofilm, Detritus

Zucht und Verhalten

Getrenntgeschlechtlich. Legt weiße Eikapseln auf harten Oberflächen, aus denen im Süßwasser KEINE Jungschnecken schlüpfen. Veliger-Larven brauchen Brackwasser. Nachzucht praktisch unmöglich. Alle Tiere im Handel sind Wildfänge.

Gut zu wissen

  • Geweihschnecke (Neritidae) – einer der besten Algenfresser
  • Kann Aquarienscheiben und Dekor sauber grasen
  • Vermehrt sich NICHT im Süßwasser (Larven brauchen Brackwasser)
  • Kann weiße Eikapseln auf Dekor legen (optisch störend, schlüpfen aber nicht)
  • Braucht hartes, alkalisches Wasser für die Schale
  • Hohe Fluchtgefahr – klettert aus dem Becken! Abdeckung Pflicht
  • Kupferempfindlich wie alle Wirbellosen
  • 100% Wildfänge – verantwortungsvolle Haltung wichtig

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht die Geweihschnecke?

22 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,5.

Wie groß muss das Aquarium sein?

Ab 20 Liter. Braucht hartes, alkalisches Wasser für Schalenbildung.

Wie vermehrt sich die Geweihschnecke?

Getrenntgeschlechtlich. Legt weiße Eikapseln auf harten Oberflächen, aus denen im Süßwasser KEINE Jungschnecken schlüpfen. Veliger-Larven brauchen Brackwasser. Nachzucht praktisch unmöglich.

Was frisst die Geweihschnecke?

Spezialisierter Algenfresser. Weidet Aufwuchsalgen von Scheiben, Steinen und Dekor ab. Einer der besten Algenfresser unter den Schnecken. Frisst keine Pflanzen.

Kann man die Geweihschnecke vergesellschaften?

Völlig friedlich. Perfekter Algenfresser für Gemeinschaftsbecken. NICHT mit Raubschnecken (Clea helena) oder Krebsen halten.

Hinweis zu den Daten

Disclaimer

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Clithon sowerbyana

  • Endgröße: Bis zu 2 cm
  • Aquarium: ab 20 l
  • Temperatur: 22-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8,5
  • Wasserhärte: hart, mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Planorbella duryi

  • Endgröße: 1,5 – 2,5 cm
  • Aquarium: ab 10 l
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  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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  • Endgröße: 2,5 – 3 cm
  • Aquarium: ab 30 l
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  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittelhart
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  • Endgröße: 0,7 – 1,5 cm
  • Aquarium: ab 20 l
  • Temperatur: 18-28 °C
  • pH-Wert: pH 6,5-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich

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