
Panzerwelse
Tigerpanzerwels
Corydoras pastazensis
- Endgröße: bis 7 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Callichthyidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Corydoras acutus, der Spitzkopf-Panzerwels, ist ein kompakt gebauter Panzerwels von 6,5-7 cm Länge mit einem für die Gattung deutlich erkennbaren, leicht spitz zulaufenden Kopf. Die Grundfärbung bewegt sich im Bereich Beige bis Hellbraun mit einem feinen, netzartigen Muster in hellbraun-grau über dem Körper. Ein tiefschwarzer Fleck im oberen Bereich der Rückenflosse akzentuiert das Muster prägnant.

6,5-7 cmEndgröße
8-10 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Die Körperform ist stromlinienförmig, mit typischer Panzerwels-Panzerung entlang der Flanken. Im Aquarium zeigt Corydoras acutus typisches Bodenfischverhalten: ruhiges Gründeln am Substrat, häufiges Absuchen der Laubflächen und Verstecken in Totholz- und Moosbereichen. In Gruppen präsentiert die Art harmonisches und oft synchrones Verhalten. Wie alle Corydoras ist die Art ein fakultativer Luftatmer und steigt gelegentlich zur Wasseroberfläche auf, um Luft zu schlucken. Im Handel existieren ähnliche, noch unbeschriebene Formen (C024, C077, C109), die leicht verwechselt werden können.
Wasserwerte: 22-28 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-12 dGH. Empfohlen wird ein Becken mit mindestens 80 cm Kantenlänge (ca. 112 Liter) für eine Gruppe von 8-10 Tieren. Als Substrat ist sehr feiner Sand empfohlen, da Corydoras acutus aktiv gründelt und grobkörnige Materialien die empfindlichen Barteln beschädigen können. Eine Laubschicht aus getrockneten Blättern, verstreutes Totholz und dichte Moospolster schaffen Versteck- und Ruheplätze. Corydoras acutus ist eine attraktive und gesellige Panzerwelsart. Besonders wichtig sind feiner Sand als Substrat, ausreichend Verstecke durch Laub und Totholz sowie stabile Wasserwerte. Im Handel sind ähnlich aussehende, unbeschriebene Formen (C024, C077) im Umlauf.
Corydoras acutus ist ein Schwarmfisch und sollte nicht einzeln gehalten werden. Die Mindestgruppe liegt bei 6 Tieren, empfohlen werden 8-10 Exemplare. Das Temperament ist friedlich und zurückhaltend; die Tiere sind ruhige Bodenbewohner, die Rückzugsmöglichkeiten suchen. In der Brutzeit steigt die Aktivität. Schnecken sind weitgehend verträglich. Junggarnelen (sehr kleine Zwerggarnelen) können gefährdet sein; adulte Garnelen werden meist toleriert. Corydoras acutus sollte zusammen mit anderen südamerikanischen Arten gehalten werden, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen.
Corydoras acutus ist ein omnivorer Bodenfisch mit leicht fleischbetonter Neigung. Sinkendes Granulat und Futtertabletten bilden die Grundlage, ergänzt durch regelmäßige Gaben von Frost- und Lebendfuttermitteln wie Artemia, rote und schwarze Mückenlarven, Tubifex und Grindalwürmer. Corydoras sollten nicht darauf angewiesen sein, lediglich Futterreste anderer Beckenbewohner aufzusammeln.
Fortpflanzungstyp: Haftlaicher. Der Zuchtstatus ist als gut dokumentiert einzustufen. Die Zucht gilt als mittelschwer. Zuchtwasserwerte: 22-24 °C, pH 6,0-7,0, GH maximal 10 dGH. Die Konditionierung erfolgt durch intensive Fütterung mit Artemia, Mückenlarven und Grindalwürmern. Als Auslöser fungiert ein deutlicher Wasserwechsel mit merklicher Temperaturabsenkung. Das typische Corydoras-Laichverhalten umfasst die T-Position, bei der das Weibchen 2-4 Eier zwischen den Bauchflossen hält. Gelege können bis zu etwa 100 Eier umfassen.
Zuchtwasser: 22 bis 24 °C, pH 6 bis 7, bis 10 °dGH
Corydoras acutus stammt aus Südamerika und ist im Amazonasbecken in Nord-Peru und Ecuador sowie im Rio Machado in Brasilien beheimatet. Die Art besiedelt ruhige bis mäßig fließende Gewässer mit feinem, sandigem Untergrund, oft mit einer dicken Laubschicht.
Der Geschlechtsdimorphismus bei Corydoras acutus ist dezent, aber erkennbar. Weibchen werden in der Regel größer und sind deutlich fülliger mit runderen Bauchkonturen. Männchen bleiben schlanker und wirken insgesamt stromlinienförmiger.
Der Spitzkopf-Panzerwels benötigt 22-28 °C, pH 6,0-7,5 und GH 2-12 dGH. Stabile Wasserwerte sind für diese empfindliche Art wichtig.
Ja, mit anderen friedlichen südamerikanischen Arten wie Salmlern und weiteren Panzerwelsen.
Ja, die Zucht ist dokumentiert und gilt als mittelschwer. Zuchtwerte: 22-24 °C, pH 6,0-7,0, GH maximal 10 dGH. Eine Regenzeit-Simulation löst die Laichbereitschaft aus.
Ein omnivorer Bodenfisch. Sinkendes Granulat und Futtertabletten als Basis, ergänzt durch Artemia, Mückenlarven und Tubifex.
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