
Salmler
Orangensalmler (Bolivia Orange)
Hyphessobrycon cf. pulchripinnis
- Endgröße: 5 cm
- Becken: ab 112 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
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Gut zu wissen
Zierfische, Familie Callichthyidae
Hoplisoma evelynae
Hoplisoma evelynae ist ein zierlicher Panzerwels aus der Familie Callichthyidae mit einer Maximalgröße von ca. 4 cm SL (ca. 5 cm TL). Die Grundfärbung ist hell, mit zwei dünnen, parallel verlaufenden dunklen Horizontalstreifen auf den Flanken. Charakteristisch sind eine dunkle Augenbinde sowie ein nahezu rechteckiger dunkler Fleck unterhalb der Rückenflosse; das Rückenband löst sich häufig in Punkte auf.
bis 5 cmEndgröße
5-10 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-12 dGHGesamthärte
ab 112 lBeckengröße
Im Aquarium zeigt Hoplisoma evelynae ein sehr aktives, friedliches Bodenverhalten. Die Tiere durchstöbern beständig den Bodengrund und bewegen sich in enger sozialer Ordnung im Schwarm. Wie alle Panzerwelse besitzt die Art die Fähigkeit zur Darmatmung (fakultative Luftatmung) und steigt regelmäßig zur Wasseroberfläche auf. Dieses Verhalten ist artspezifisch normal.
Wasserwerte: Temperatur 22 bis 26 °C, pH 6,0 bis 7,5, GH 2 bis 12 dGH. Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 112 Liter) für eine Gruppe von 8 bis 10 Tieren. Feiner, abgerundeter Sand als Substrat. Falllaub, Wurzelholz und schattenspendende Pflanzen für naturnahes Habitat. Freie Sandflächen für Futtersuche. Strömung ruhig bis moderat. Abdeckung empfohlen. Regelmäßige Wasserwechsel essenziell.
Hoplisoma evelynae ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 6, besser 8 bis 10 Tieren gehalten werden. Das Temperament ist durchgängig sehr friedlich. Keine Brutpflege; Eltern können als Laichräuber auftreten. Geeignete Beifische sind friedliche südamerikanische Arten: ruhige Salmler, andere Panzerwelse und kleine Zwergbuntbarsche aus der Amazonasregion. Schnecken werden toleriert; Junggarnelen sind gefährdet, adulte Garnelen werden meist toleriert.
Allesfresser mit Tendenz zu fleischlicher Kost. Sinkendes Granulat und Futtertabletten als Grundversorgung, ergänzt durch Lebend- und Frostfutter (Artemia, Daphnien, Tubifex, Mückenlarven). Gezielte Bodenfütterung ist notwendig. Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.
Prinzipiell möglich, selten dokumentiert, mittlere Schwierigkeit. Zuchtwasserwerte: 22 bis 24 °C, pH 6,0 bis 7,0, GH maximal 8 dGH. Eierlegend mit typischem Corydoras-Laichverhalten (T-Position). Gelegegröße bis ca. 100 Eier. Inkubationszeit ca. 3 bis 5 Tage bei 24 bis 26 °C. Geschlechtsreife nach ca. 9 Monaten. Auslöser: Regenzeit-Simulation durch großen Wasserwechsel (50 bis 70 %) mit kühlerem, weichem Wasser. Konditionierung mit Lebend- und Frostfutter (Artemia, Mückenlarven, Enchyträen). Keine Brutpflege; Separation der Eier empfohlen. Erstfutter: Infusorien, Mikrowürmchen, später Artemia-Nauplien.
Zuchtwasser: 22 bis 24 °C, pH 6 bis 7, bis 8 dGH
Hoplisoma evelynae stammt aus dem oberen Amazonasbecken in Brasilien mit Nachweisen im Rio Purus und Rio Mucuin. Typuslokalität ist der obere Solimões. Die Art bewohnt ruhige bis mäßig fließende Gewässer mit feinem, sandigem Bodengrund, strukturierte Uferbereiche mit reichlich Falllaub, Wurzelholz und schattigen Zonen.
Weibchen sind fülliger und in der Aufsicht deutlich breiter, besonders bei Trächtigkeit. Männchen sind schmaler und schlanker. Beide Geschlechter erreichen ähnliche Längen; Weibchen werden minimal größer. Die maximale Standardlänge liegt bei ca. 4 cm SL.
Temperatur 22 bis 26 °C, pH 6,0 bis 7,5 und GH 2 bis 12 dGH. Die Art stammt aus dem oberen Amazonasbecken in Brasilien.
Hoplisoma evelynae erreicht ca. 4 cm Standardlänge (ca. 5 cm Gesamtlänge). Die Art hat eine dunkle Augenbinde und einen rechteckigen Fleck unter der Rückenflosse.
Ja, mit friedlichen südamerikanischen Arten wie Salmlern, Panzerwelsen und kleinen Zwergbuntbarschen. Haltung in Gruppen von mindestens 6, besser 8 bis 10 Tieren.
Die Zucht ist prinzipiell möglich, aber selten dokumentiert (mittlere Schwierigkeit). Eierlegend mit T-Position, bis ca. 100 Eier. Regenzeit-Simulation als Auslöser.
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