
Buntbarsche
Sterngucker-Hechtbuntbarsch
Crenicichla cametana
- Endgröße: 22 cm (TL)
- Aquarium: ab 300 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Paarweise halten, aggressiv
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Crenicichla sp. „Inirida IV“ ist ein langgestreckter, räuberischer Hechtcichlide von bis zu 25 cm Länge aus dem Orinoco-Einzugsgebiet. Die Grundfärbung reicht von Grau-Braun bis Olivgrün, mit einem dunklen Lateralband und einem deutlichen Schulterfleck. Männchen zeigen eine doppelte Reihe heller Flecken auf den Flanken, die bei Weibchen fehlt.

25 cmEndgröße
8-10 JahreLebenserwartung
25-28 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
1-8 °dGHGesamthärte
ab 450 lAquariengröße
Wie alle Hechtcichliden ist die Art ein typischer Lauerjäger, der aus der Deckung heraus blitzschnell zuschlägt. In der Aquaristik ist diese Art sehr selten und wird nur gelegentlich aus Kolumbien importiert. Sie ist taxonomisch noch nicht formal beschrieben.
Crenicichla sp. „Inirida IV“ benötigt ein geräumiges, gut strukturiertes Becken ab 150 cm Kantenlänge und 450 Liter. Sandsubstrat, Totholz, Felshöhlen und PVC-Röhren bieten die nötigen Verstecke und Reviergrenzen. Mehrere Sichtbarrieren sind wichtig, um Aggressionen zu mindern. Die Beleuchtung sollte gedämpft sein. Regelmäßige großzügige Wasserwechsel (wöchentlich 25 bis 30 %) und eine starke Filterung mit guter Sauerstoffversorgung sind unverzichtbar, da die Art empfindlich auf Nitrat und schlechte Wasserqualität reagiert. Eine dicht schließende Abdeckung ist Pflicht, da Hechtcichliden als Springer bekannt sind. Die Wasserwerte sollten bei 25 bis 28 °C, pH 5,5 bis 7,0 und GH 1 bis 8 °dGH liegen.
Crenicichla sp. „Inirida IV“ ist territorial, paarbildend und aggressiv. Die Haltung erfolgt als Einzelpaar in einem großen Artbecken oder mit robusten, gleichgroßen Beifischen. Eine Vergesellschaftung ist nur mit robusten, gleichgroßen oder größeren Arten möglich. Geeignet sind große Harnischwelse (L-Welse), robuste Großcichliden oder hochrückige Buntbarsche. Kleine, scheue oder bodennahe Fische werden als Beute betrachtet. Garnelen und Schnecken sind gänzlich ungeeignet. In der Laichzeit steigt die Aggressivität erheblich.
Crenicichla sp. „Inirida IV“ ist ein ausgeprägter Karnivor und Raubfisch. Im Aquarium sollte die Ernährung abwechslungsreich und proteinreich sein: Lebendfutter (weiße und schwarze Mückenlarven, Regenwürmer, kleine Fische), hochwertiges Frostfutter (Mysis, Artemia, Stinte) und nach Eingewöhnung große Cichliden-Pellets. Wildfänge benötigen oft eine langsame Umgewöhnung. Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.
Crenicichla sp. „Inirida IV“ ist ein Höhlenlaicher. Die Zucht gilt als anspruchsvoll und gelingt am ehesten in einem separaten, großen Zuchtbecken. Zuchtparameter: pH 5,0 bis 6,5, GH unter 5 °dGH, 27 bis 28 °C. Große Wasserwechsel mit etwas kühlerem, weichem Wasser simulieren den Regenzeit-Beginn. Intensive Fütterung mit Lebendfutter (Regenwürmer, kleine Fische) konditioniert das Paar. Die Eier werden in einer Höhle an die Decke oder Seitenwand geheftet und schlüpfen nach 3 bis 4 Tagen. Beide Eltern betreiben intensive Brutpflege. Die Jungfische neigen zum Kannibalismus, Größensortierung ist ratsam.
Zuchtwasser: 27 bis 28 °C, pH 5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Crenicichla sp. „Inirida IV“ stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Inírida und dem Rio Atabapo im Grenzgebiet Kolumbien/Venezuela. Diese Gewässer gehören zum Orinoco-System und führen überwiegend weiches, leicht saures Wasser. Die Art bewohnt strukturreiche Uferzonen mit Totholz, Falllaub, Felsspalten und sandigem Substrat.
Männchen werden größer und zeigen spitzere, ausgezogenere unpaarige Flossen sowie eine doppelte Reihe heller Flecken auf den Flanken. Weibchen bleiben kleiner und kompakter, wirken in Laichbereitschaft fülliger und zeigen oft rötliche oder weißliche Zeichnungselemente in den Flossen.
Der Crenicichla sp. Inirida IV gilt bei artgerechter Haltung als robust, wobei er wie alle Aquariumfische potenziell durch suboptimale Wasserwerte, falsche Ernährung oder Stress anfälliger für Infektionen und Parasitenbefall werden kann. Zwar gibt es keine spezifischen Berichte, die auf eine herausragende Krankheitsanfälligkeit dieser Art hinweisen, jedoch können Faktoren wie plötzliche Wasserwertschwankungen, mangelhafte Filterung, Überbesatz oder Stress durch unsachgemäße Fütterung das Risiko gesundheitlicher Probleme erhöhen. Daher ist es essenziell, regelmäßige Kontrolle und optimale Pflege der Haltungsbedingungen sicherzustellen, um Infektionen und andere Krankheiten effektiv vorzubeugen.
Die empfohlenen Wasserwerte liegen bei 25 bis 28 °C, pH 5,5 bis 7,0 und einer Gesamthärte von 1 bis 8 °dGH.
Nur mit robusten, gleichgroßen oder größeren Arten. Geeignet sind große Harnischwelse und robuste Großcichliden. Kleine Fische werden als Beute betrachtet.
Die Art ist ein Höhlenlaicher. Die Zucht ist anspruchsvoll und erfordert pH 5,0 bis 6,5, GH unter 5 °dGH und 27 bis 28 °C. Beide Eltern betreiben intensive Brutpflege.
Die Art ist ein strikter Karnivor und frisst in der Natur kleine Fische, Insektenlarven und Krebstiere. Im Aquarium eignen sich Lebendfutter, hochwertiges Frostfutter und nach Eingewöhnung große Cichliden-Pellets.
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