Cutters Buntbarsch (Cryptoheros cutteri) ist ein mittelgroßer, kompakt gebauter Buntbarsch aus Mittelamerika mit silbrig-beiger bis gelblicher Grundfärbung und sieben dunklen vertikalen Bändern. Männchen zeigen einen bläulichen Schimmer und rötliche Tönungen an den Flossen; sie erreichen bis zu 13 cm TL. Weibchen bleiben mit 8–9 cm TL deutlich kleiner.
Im Aquarium besetzen die Tiere bevorzugt die mittlere bis untere Schwimmzone. Außerhalb der Fortpflanzungszeit relativ friedlich. Zur Laichzeit graben Paare aktiv im Substrat und verteidigen ihr Revier energisch. Die Art bildet feste Paare mit intensiver elterlicher Brutpflege.
Paarhaltung empfohlen. Außerhalb der Brutzeit vergleichsweise friedlich. Während der Brutzeit sehr territorial und aggressiv. Schnecken werden toleriert, Junggarnelen sind gefährdet.
Geeignete Beifische: andere mittelamerikanische Buntbarsche ähnlicher Größe und robuste Welse. Ostafrikanische Cichliden sind ungeeignet.
Männchen bis 13 cm TL mit ausgezogenen Rücken- und Afterflossen und bläulich-rötlicher Färbung. Weibchen 8–9 cm TL, gedrungener. In Brutzeit zeigen Weibchen extrem kontrastreiche schwarz-weiße Färbung.
Wasserwerte: 24–28 °C, pH 7,0–7,9, GH 6–20 °dGH. Beckengröße: mindestens 100 cm Kantenlänge (ca. 200 L). Feiner Sand oder Feinkies, größere Steine, Wurzeln und Höhlen als Revier- und Rückzugsorte. Moderate Strömung. Robuste Pflanzen am Randbereich.
Cryptoheros cutteri ist eine interessante Wahl für Aquarianer, die ein mittelamerikanisches Cichlidenpaar mit aktivem Revier- und Brutverhalten pflegen möchten.
Substratlaicher, Schwierigkeit mittel. Gut dokumentierte Zuchterfolge. Zuchtwasser: 25–27 °C, pH 7,0–7,9, GH maximal 15 °dGH. Trigger: Großzügige Wasserwechsel, leicht erhöhte Temperatur, reichliche Fütterung mit Lebend- und Frostfutter. Gelegegröße 100–300 Eier. Inkubationszeit 72–96 Stunden. Beide Eltern betreiben intensive Brutpflege. Erstfutter: Artemia-Nauplien, Mikrowürmchen.
Allesfresser mit fleischbetonter Neigung. Hochwertige Cichliden-Granulate und Flocken als Basis. Ergänzend: Frostfutter (Artemia, Cyclops, Mückenlarven) und gelegentlich pflanzliche Komponenten (Spirulina, Gurke).
Fütterungshinweis: Lieber mehrmals täglich kleine Portionen füttern als eine große Mahlzeit. Was innerhalb von 2–3 Minuten nicht gefressen wird, ist zu viel.
Aus Mittelamerika: Honduras und Guatemala. Strömungsarme Uferbereiche mit sandigem oder steinigem Untergrund. Überhängende Wurzeln, Totholz und Unterwasservegetation.
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