
Buntbarsche
Kaiserin von Zambia
Neolamprologus pulcher
- Endgröße: 10 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 8-8,6
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Cynotilapia afra ist eine Mbuna-Art aus dem Malawisee, die bis zu 10 cm (SL) groß wird. Männchen zeigen eine brillante hellblaue Grundfärbung mit 6–7 markanten schwarzen vertikalen Streifen und häufig leuchtend gelber oder oranger Rückenflosse. Weibchen sind deutlich dezenter gefärbt, meist einfarbig graublau bis bräunlich. Der Körperbau ist kompakt und hochrückig, typisch für Mbuna-Cichliden.

10 cm (SL)Endgröße
8-10 JahreLebenserwartung
25-29 °CTemperatur
7,5-8,5pH-Wert
10-25 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt die Art ausgeprägtes Revierverhalten: Männchen verteidigen Felslöcher und Spalten energisch. Die Art ist bodennah aktiv und gräbt gelegentlich im Sand, um Aufwuchs von Steinen abzuknabbern. Standortvarianten können in Färbung und Streifenstärke stark variieren, was sie bei Aquarianern beliebt macht.
Wasserwerte: Temperatur 25–29 °C, pH 7,5–8,5, GH 10–25 dGH. Hartes, alkalisches Wasser und stabile Wasserwerte sind Pflicht. Beckengröße: Mindestens 100 cm Kantenlänge, ab 240 Liter für eine Gruppe. Die Einrichtung sollte den felsigen Uferzonen des Malawisees nachempfunden werden: viele stabile Steinhaufen, Höhlen, Spalten und Rückzugsmöglichkeiten. Feiner Sand als Substrat. Strömung: Moderat. Gute Filterung für hohe Wasserqualität. Aquarienabdeckung empfohlen. Pflanzen sind in Mbuna-Becken selten, da die Tiere Pflanzen oft abweiden. Stattdessen harte Aufwuchsflächen an Steinen anbieten. Spirulina-haltige Flocken und pflanzenreiches Cichlidenfutter bilden die Hauptfütterung. Cynotilapia afra ist eine Mbuna mit starker Farbwirkung und anspruchsvollem Sozialverhalten. Ein gut strukturiertes Steingewirr, hartes alkalisches Wasser und eine sorgfältige Beifischauswahl sind entscheidend.
Cynotilapia afra ist eine Gruppenart mit starker innerartlicher Territorialität. Bewährt hat sich eine Haremshaltung mit einem Männchen und 3–6 Weibchen, um Aggressionen zu verteilen. Das Temperament ist aggressiv und revierbildend. Während der Brutzeit steigern Männchen ihre Aggressivität noch deutlich. Dichte Besetzung hilft, Aggressionsspitzen zu verteilen. Schnecken werden gut toleriert. Junggarnelen sind gefährdet, adulte Garnelen werden meist toleriert. Cynotilapia afra lässt sich am besten mit anderen robusten Mbuna-Cichliden aus dem Malawisee vergesellschaften, idealerweise mit Arten ähnlicher Größe und vergleichbarem Temperament, sowie bestimmten Synodontis-Arten. Corydoras, Otocinclus, Ancistrus, Neocaridina, Paracheirodon, Apistogramma und andere Weichwasserarten sind nicht kompatibel.
Cynotilapia afra ist ein Allesfresser mit stark pflanzenbetonter Ernährung (Aufwuchsfresser). In der Natur frisst die Art überwiegend Aufwuchs, Algen und mikrobielle Beläge auf Felsen. Hochwertige Spirulina-Flocken, Cichliden-Pellets mit hohem Pflanzenanteil und überbrühter Spinat bilden die Basis. Gelegentlich Artemia, Cyclops oder weiße Mückenlarven zur Konditionierung. Rote Mückenlarven und Tubifex meiden – erhöhtes Risiko für Malawi-Bloat.
Fortpflanzungstyp: Maulbrüter (maternal). Zuchtschwierigkeit: Mittel. Zuchtwasserwerte: Temperatur 25–27 °C, pH 8,0–8,5, GH 10–25 dGH. Männchen balzen intensiv und locken Weibchen in oder an Höhlen. Bei erfolgreicher Balz werden die Eier vom Weibchen aufgenommen und im Maul bebrütet. Die Brutdauer beträgt rund 21 Tage (ca. 3 Wochen bei 26 °C). Gelegegrößen liegen bei 15–30 Eiern. Die Jungfische nehmen nach dem Freilassen Staubfutter, zerriebene Spirulina-Flocken oder Artemia-Nauplien auf. Das Weibchen kann die Jungfische bei Gefahr vorübergehend wieder aufnehmen.
Zuchtwasser: 25 bis 27 °C, pH 8 bis 8,5, bis 25 °dGH
Cynotilapia afra ist endemisch im Malawisee in Ostafrika und bewohnt felsige Küstenbereiche. Verbreitet entlang der Nordwestküste sowie der Ostküste zwischen Makanjila Point und Chuanga, darunter Fundorte wie Cobue, Jalo Reef, Chizumulu und Likoma. Das Habitat besteht aus Felszonen mit Spalten und Höhlen in 3–30 m Tiefe. Starker Algenaufwuchs auf den Gesteinsflächen bildet die Nahrungsgrundlage. Das Wasser ist klar und alkalisch (pH 8,0–8,5 in der Natur).
Männchen werden etwas größer und zeigen eine intensive hellblaue Grundfärbung mit 6–7 schwarzen vertikalen Streifen und leuchtend gelber oder oranger Rückenflosse. Männchen haben deutlich ausgeprägte Eiflecken (Ocelli) auf der Afterflosse. Weibchen sind kleiner, blasser und überwiegend graublau bis bräunlich mit schwächeren oder fehlenden Streifen.
Cynotilapia afra benötigt hartes, alkalisches Wasser: Temperatur 25–29 °C, pH 7,5–8,5, GH 10–25 dGH. Stabile Wasserwerte sind wichtig.
Ja, am besten mit anderen robusten Mbuna-Cichliden aus dem Malawisee und bestimmten Synodontis-Arten. Weichwasserarten wie Corydoras, Neocaridina oder Paracheirodon sind nicht kompatibel.
Die Art ist ein maternaler Maulbrüter. Das Weibchen bebrütet 15–30 Eier rund 21 Tage im Maul. Gute Wasserqualität, Höhlen als Laichplätze und hochwertige Konditionierungsfütterung sind die Schlüsselfaktoren.
Die Art ist ein Aufwuchsfresser mit pflanzenlastiger Ernährung. Spirulina-Flocken und pflanzenbetonte Cichliden-Pellets bilden die Basis. Rote Mückenlarven und Tubifex vermeiden wegen Malawi-Bloat-Risiko.
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