Die Grüne Torpedo-Schnecke (Cipangopaludina leucythoides) stammt aus Ostasien, wo sie in Süßwasserseen, langsam fließenden Flüssen und Reisfeldern mit weichem, schlammigem Boden vorkommt. Sie gehört zur Familie der Sumpfdeckelschnecken (Viviparidae) und wird oft fälschlicherweise als Turmdeckelschnecke bezeichnet. Ausgewachsen erreicht sie eine Gehäusehöhe von 3 bis 6 cm. Das Gehäuse ist kegelförmig und läuft spitz zu, die Grundfarbe reicht von oliv bis grünbraun, häufig mit feinen dunklen Querstreifen. Die Innenseite des Gehäuses ist orange gefärbt. Als Allesfresser verwerten die Tiere Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenreste – gesunde Pflanzen werden nicht angefressen. Im Aquarium nimmt sie auch handelsübliches Schneckenfutter und Futterreste an. Calcium ist für den Gehäuseaufbau notwendig. Die Art ist getrenntgeschlechtlich und lebendgebärend: Weibchen setzen fertig entwickelte Jungschnecken ab, eine freischwimmende Larvenphase gibt es nicht. Die Vermehrungsrate ist gering, eine Überpopulation im Aquarium ist nicht zu erwarten. Diese Schnecke ist dämmerungs- und nachtaktiv, gräbt sich regelmäßig in den Bodengrund ein und lockert ihn dabei auf, was Faulstellen verhindert. Kupferhaltige Medikamente sind tödlich. Die Lebenserwartung liegt bei 3 bis 5 Jahren.
Friedlich. Guter Bodengrundpfleger. Nicht mit Raubschnecken (z.B. Clea helena), Krebsen oder schneckenfressenden Fischen (Schmerlen, Kugelfische) vergesellschaften.
Kegelförmiges, spitz zulaufendes Gehäuse mit 5 bis 6 Windungen. Grundfarbe olivgrün bis grünbraun, oft mit feinen dunklen Querstreifen. Gehäuseinnenseite orange. Besitzt einen Deckel (Operculum). Männchen haben einen verdickten rechten Fühler. Größe bis 6 cm.
Getrenntgeschlechtlich und lebendgebärend (ovovivipar). Weibchen setzen einzelne, fertig entwickelte Jungschnecken ab – keine Eier, keine Larvenphase. Reine Süßwasser-Vermehrung. Geringe Fortpflanzungsrate, keine Massenvermehrung. Zucht einfach, wenn beide Geschlechter vorhanden.
Allesfresser. Frisst Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenreste. Gesunde Pflanzen werden in der Regel nicht angefressen. Nimmt auch Futterreste, Futtersticks und blanchierten Salat an. Calcium ist für den Gehäusebau unverzichtbar – bei weichem Wasser über Futter oder Mineralblöcke ergänzen.
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