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Zierfische, Familie Danionidae

Rosen-Bärbling Danio (Brachydanio) roseus

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Danio roseus, der Rosen-Bärbling, ist ein schlanker, stromlinienförmiger Schwarmfisch aus der Familie Danionidae mit einer Größe von ca. 4 cm SL. Der Körper ist silbrig-rosa mit irisierendem Schillern in Violett und Blau. Die Flossen zeigen rötlich-rosafarbene Tönungen mit einem weißen Saum an der Schwanzflosse. Im Gegensatz zu vielen anderen Danio-Arten fehlen horizontale dunkle Streifen.

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Schwarm
  • Friedlich
  • 4 cm SLEndgröße

  • 3-8 JahreLebenserwartung

  • 20-25 °CTemperatur

  • 6-7,5pH-Wert

  • 5-15 °dGHGesamthärte

  • ab 80 lAquariengröße

Beschreibung

Im Aquarium zeigt Danio roseus typisches Danio-Verhalten: sehr aktiv, lebhaft und schwimmt in Schwarmformationen durch mittlere bis obere Wasserschichten. Das Bewegungstempo ist schnell, jedoch nicht hektisch.

Die Art stammt aus dem Einzugsgebiet des Mekong und bevorzugt kühle, fließende Gewässer unter dichter Waldbedeckung.

Haltung und Pflege

Wasserwerte: Temperatur 20 bis 25 °C, pH 6,0 bis 7,5, GH 5 bis 15 dGH.

Mindestens 90 cm Beckenlänge (ca. 80 Liter) für eine Gruppe von 8 bis 10 Tieren. Offener Schwimmraum mit dichten Pflanzenbereichen kombiniert. Kies und feiner Kiesel als Bodengrund. Moderate bis spürbare Strömung. Lückenlose Abdeckung ist Pflicht.

Danio roseus ist ein Allesfresser. Flocken- und Granulatfutter als Basis, ergänzt durch Lebend- und Frostfutter.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Danio roseus ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren gehalten werden. Das Temperament ist friedlich und lebhaft. Während der Brutzeit imponieren Männchen stärker und treiben Weibchen an. Laichräuber.

Geeignete Beifische sind andere südostasiatische Arten: Rasboras, Schmerlen und Bodenbewohner. Afrikanische Buntbarsche sind ungeeignet. Adulte Garnelen werden toleriert, Junggarnelen können gefressen werden. Schnecken werden toleriert.

Ernährung

In der Natur frisst Danio roseus vor allem kleine Insekten und deren Larven. Im Aquarium nimmt die Art geeignetes Flocken- und Granulatfutter an; kleine Lebend- und Frostfuttertiere wie Daphnien, Artemia, Cyclops und Mückenlarven ergänzen die Ernährung. Abwechslung verbessert Kondition und Färbung.

Zucht

Dokumentiert, mittlere Schwierigkeit. Zuchtwasserwerte: 24 bis 25 °C, pH 6,0 bis 7,0, GH maximal 10 dGH.

Freilaicher ohne Brutpflege. Gelegegröße 100 bis 300 Eier. Inkubationszeit ca. 24 bis 36 Stunden bei 24 °C. Laichauslöser: Temperaturabfall, kühlerer Wasserwechsel am Abend. Elterntiere nach Ablaichen entfernen (Laichräuber). Konditionierung mit hochwertigem Lebendfutter. Erstfutter: Infusorien, später Artemia-Nauplien und Mikrowürmer.

Zuchtwasser: 24 bis 25 °C, pH 6 bis 7, bis 10 °dGH

Natürlicher Lebensraum

Danio roseus stammt aus dem Mekong-Einzugsgebiet in Thailand, Laos und Myanmar. Die Art besiedelt sowohl kleine, schnell fließende und sauerstoffreiche Bäche als auch Schwarzwasserbereiche und toleriert damit unterschiedliche natürliche Gewässertypen. Walddeckung, Quellnähe oder ein bestimmtes Kiesbett sind keine allgemeinen Pflichtmerkmale.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind schlanker und intensiver rosa bis violett gefärbt mit stärkerer irisierender Tönung. Weibchen sind fülliger, besonders vor der Eiablage, und blasser in der Färbung.

Gut zu wissen

  • Irisierendes Schillern in Rosa, Violett und Blau
  • Keine horizontalen Streifen (elegant, wenig kontrastreich)
  • Sehr aktiver Schwarmfisch, benötigt Schwimmraum in Längsrichtung
  • Bevorzugt kühle, fließende Gewässer
  • Springer: lückenlose Abdeckung notwendig
  • Freilaicher ohne elterliche Brutpflege

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Rosen-Bärbling?

Temperatur 20 bis 25 °C, pH 6,0 bis 7,5 und GH 5 bis 15 dGH. Die Art bevorzugt kühle, fließende Gewässer.

Wie groß wird der Rosen-Bärbling?

Danio roseus erreicht ca. 4 cm Standardlänge. Die Art zeigt ein irisierendes Schillern in Rosa, Violett und Blau.

Kann man den Rosen-Bärbling vergesellschaften?

Ja, mit anderen friedlichen südostasiatischen Arten wie Rasboras und Schmerlen. Haltung in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren.

Kann man den Rosen-Bärbling züchten?

Ja, die Zucht ist dokumentiert (mittlere Schwierigkeit). Freilaicher mit 100 bis 300 Eiern. Laichauslöser: Temperaturabfall.

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