
Welse
Netz-Trugdornwels
Duringlanis perugiae
- Endgröße: bis 6 cm SL
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Paarweise halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cetopsidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Denticetopsis seducta ist ein kleiner, gedrungener Walwels der Familie Cetopsidae mit einer Größe von ca. 6 cm TL (5,1 cm SL). Die Grundfärbung ist rot bis orangefarben, im Aquarium oft von einem silbrigen Schimmer überlagert. Dunkle, sternförmige Chromatophoren verleihen der Oberfläche ein punktiertes bis gesprenkeltes Muster.

bis 6 cmEndgröße
22-26 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Geschlechtsreife Männchen zeigen fadenförmige Verlängerungen an den ersten Strahlen von Rücken- und Brustflossen sowie einen konvexen Rand der Afterflosse. Im Aquarium zeigt Denticetopsis seducta ein zurückgezogenes, nachtaktives Verhalten. Tagsüber sucht die Art Verstecke in Höhlen, unter Wurzelholz und Laubdecken. Sie wird oft erst nach Einbruch der Dämmerung aktiv. Als ‚Zwerg-Walwels‘ (dwarf whale catfish) ist sie im Gegensatz zu größeren Verwandten wie Cetopsis coecutiens harmlos gegenüber Mitbewohnern. Nachzuchten im Aquarium sind bisher nicht dokumentiert; alle Exemplare im Handel sind Wildfänge.
Wasserwerte: Temperatur 22–26 °C, pH 5,5–7,0, GH 2–12 dGH (weicheres Wasser bevorzugt). Beckengröße: Mindestens 80 cm Kantenlänge (ca. 112 L). Längliches Aquarium mit großer Grundfläche ideal, da Denticetopsis seducta bodennahe Bereiche nutzt. Einrichtung: Fein-sandiger Bodengrund. Reichlich Verstecke aus Wurzelholz, Steinen, Höhlen und einer Schicht aus Laub oder Torf. Dichte Bepflanzung an Randbereichen. Gedämpfte Beleuchtung und schattige Bereiche. Dämmerungsphasen und ungestörte Dunkelphasen wichtig für die nächtliche Aktivität. Strömung: Moderate, sanfte Strömung. Torffiltereinsatz oder leicht gefärbtes Wasser (Tee-Färbung) kommt den natürlichen Bedingungen entgegen. Fütterung: Überwiegend insektivor. Lebende und gefrorene Insektenlarven (rote Mückenlarven, Tubifex). Sinking-Tabletten und fein zerkleinerte Frostportionen. Fütterung abends oder kurz nach dem Lichtausschalten.
Denticetopsis seducta wird als solitäre Art empfohlen; Gruppengrößen sind nicht dokumentiert. Das Temperament ist friedlich und nicht territorial aggressiv. Tagsüber zurückgezogen; nachts aktiv auf Nahrungssuche am Boden. Vergesellschaftung in einem ruhigen Becken mit friedlichen Südamerikanern. Geeignet sind kleine bis mittelgroße Salmler, friedliche Bodenbewohner wie Corydoras-Arten und kleinbleibende Loricariiden. Große räuberische Welse und stark territoriale Arten vermeiden. Junggarnelen können gefressen werden; adulte Garnelen und Schnecken in der Regel toleriert.
Denticetopsis seducta ist überwiegend insektivor und sucht nachts nach kleinen wirbellosen Beutetieren am Boden und im Laubsubstrat. Im Aquarium: Lebende und gefrorene Insektenlarven (rote Mückenlarven, Tubifex), sinkende Frostfuttermischungen und fein zerkleinerte Sinking-Pellets. Die Fütterung sollte abends oder kurz nach dem Lichtausschalten erfolgen.
Im Aquarium bisher nicht dokumentiert. Es gibt keine verifizierten Berichte über erfolgreiche Nachzuchten. Die gelegentlich genannte Klassifikation als Substratlaicher ist in keiner verlässlichen Quelle belegt. Männchen zeigen fadenförmige Flossenverlängerungen und konvexe Afterflosse, was auf eine sexuelle Selektion hindeutet. Konkrete Angaben zu Laichverhalten, Gelegegrößen oder Inkubationszeiten liegen nicht vor.
Denticetopsis seducta ist im zentralen und westlichen Amazonasbecken Brasiliens verbreitet. Vorkommen im Orinoco-Becken werden vereinzelt diskutiert. Die Art bewohnt langsam fließende Waldbäche, die klar oder teefarben (huminstoffreich) sein können. Charakteristisch sind sandige Substrate, Totholz, Blattstreu und zahlreiche Versteckmöglichkeiten. Die Strömung ist langsam bis mäßig; die Tiere nutzen ruhige Bereiche in Ufernähe. IUCN: Least Concern (LC, 2020).
Geschlechtsreife Männchen entwickeln fadenförmige Verlängerungen (Filamente) an den ersten Strahlen der Rücken- und Brustflossen sowie einen konvexen Rand der Afterflosse. Weibchen fehlen diese Filamente und zeigen glattere Flossenränder. Die Flossenfilamentierung der Männchen ist das verlässlichste Merkmal zur Geschlechtsunterscheidung.
Die Aquarium-Werte liegen bei 22–26 °C, pH 5,5–7,0 und GH 2–12 dGH. Die Art bevorzugt weiches Wasser.
Am besten in einem ruhigen Becken mit friedlichen Südamerikanern wie kleinen Salmlern, Corydoras-Arten und kleinbleibenden Loricariiden. Große räuberische Welse sind ungeeignet.
Eine Nachzucht im Aquarium ist bisher nicht dokumentiert. Alle im Handel erhältlichen Exemplare sind Wildfänge.
Mindestens 80 cm Kantenlänge und ca. 112 Liter. Ein längliches Aquarium mit großer Grundfläche ist ideal.
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