Echinodorus grisebachii ist eine echte Wildart, die über ein weites Verbreitungsgebiet von Brasilien über Kolumbien bis Costa Rica und Kuba vorkommt. Als Sammelart umfasst sie zahlreiche Formen und Varianten, darunter die bekannten Unterformen ‚Bleherae‘, ‚Amazonicus‘ und ‚Parviflorus‘, die im Hobby jeweils eigenständig geführt werden. Die Stammform bildet eine kräftige Rosette von 30 bis 50 cm Höhe mit robusten, dicken Blattstielen, die auch pflanzenfressenden Fischen standhalten.
Man pflegt E. grisebachii bei Temperaturen von 22 bis 28 °C und einem pH-Wert von 6,0 bis 7,3. Die Pflanze ist anspruchslos und kommt mit verschiedenen Wasserhärten gut zurecht. Ein nährstoffreicher Bodengrund fördert das Wachstum, und eine CO2-Versorgung ist nicht unbedingt notwendig, kann aber das Pflanzenwachstum nochmals beschleunigen. Im Aquarium setzt man die Stammform als Hintergrundpflanze in größeren Becken ab 150 Litern ein, wo sie mit ihrem natürlichen, unkultivierten Charakter für einen authentischen Biotop-Look sorgt. Dank der robusten Blattstiele ist sie auch für Becken mit Barschen oder anderen pflanzenfressenden Fischen hervorragend geeignet, was sie von vielen zarteren Schwertpflanzen-Sorten unterscheidet.
Vermehrt wird Echinodorus grisebachii über Adventivpflanzen am Blütenstand. Die Tochterpflanzen trennt man ab und setzt sie in den Bodengrund, wo sie zügig anwachsen. Auch eine Rhizomteilung ist bei kräftigen, älteren Exemplaren möglich.
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