Echinodorus ‚Sankt Elmsfeuer‘ wurde 2003 vom Züchter Tomas Kaliebe aus einer Kreuzung von E. ‚Großer Bär‘ und E. ‚Ozelot‘ selektiert – derselben Kombination, aus der auch ‚Reni‘ hervorging. Diese mittelgroße bis hohe Rosettenpflanze erreicht 20 bis 50 cm Höhe und trägt längliche Blätter, die unter stärkerem Licht eine hellrote, geflammte Musterung entwickeln. Der Name ist Programm, denn die leuchtende Färbung erinnert tatsächlich an das Wetterleuchten des Elmsfeuers. Im englischsprachigen Raum wird die Pflanze entsprechend als ‚St. Elmo’s Fire‘ geführt.
Was diese Hybride besonders interessant macht: Sie behält ihre rötliche Färbung selbst bei nur moderatem Licht, während viele andere rote Echinodorus unter schwacher Beleuchtung vergrünen. Damit eignet sie sich auch für Aquarien ohne besonders starke Beleuchtung, in denen man trotzdem einen farbigen Akzent setzen möchte. Man pflegt sie bei Temperaturen von 20 bis 28 °C in einem nährstoffreichen Bodengrund. Beim pH-Wert ist sie tolerant und gedeiht im leicht sauren bis neutralen Bereich. Eine CO2-Versorgung ist nicht unbedingt notwendig, kann aber das Pflanzenwachstum nochmals beschleunigen und die Farben intensivieren. Im Aquarium macht Sankt Elmsfeuer als Solitärpflanze im Mittel- bis Hintergrund eine tolle Figur.
Vermehrt wird diese Schwertpflanze über Adventivpflanzen am Blütenstand, die man abtrennt und in den Bodengrund setzt, sobald sie eigene Wurzeln gebildet haben. Auch eine Rhizomteilung mit einer scharfen Pflanzenschere ist bei älteren Pflanzen möglich.
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