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Zierfische, Familie Loricariidae

Schnabelwels Farlowella acus

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Der Schnabelwels (Farlowella acus) ist ein extrem langgestreckter Loricariide mit stark verlängertem Rostrum, der ca. 16 cm SL erreicht. Braune Grundfärbung mit hellem Längsstreifen erzeugt eine Ast-Tarnung. Im Aquarium scheu und zurückhaltend, hält sich an glatten Oberflächen auf und raspelt Aufwuchs ab.

  • Schwierigkeit: Schwierig
  • Paarweise
  • Friedlich
  • Kupferempfindlich
  • 16 cmEndgröße

  • 8-12 JahreLebenserwartung

  • 24-26 °CTemperatur

  • 6-7pH-Wert

  • 3-8 °dGHGesamthärte

  • ab 200 lAquariengröße

Haltung und Pflege

Wasserwerte: 24–26 °C, pH 6,0–7,0, GH 3–8 dGH. Stabil halten. Empfindlich gegenüber Nitrat und pH-Schwankungen. Becken: ab 100 cm, 200 L. Viele strukturierte Flächen aus Wurzeln und Treibholz. Kupferempfindlich. Lebenserwartung bis 15 Jahre. Farlowella acus ist anspruchsvoll. Für erfahrene Aquarianer mit stabilen Weichwasserverhältnissen.

Passt das Wasser bei dir?

Verhalten und Vergesellschaftung

Überwiegend einzelgängerisch und territorial gegenüber Artgenossen. Am besten einzeln oder als Pärchen. Friedlich gegenüber anderen ruhigen Arten. Schnecken unproblematisch; adulte Garnelen toleriert, Junggarnelen gefährdet.

Ernährung

Spezialisierter Aufwuchsfresser. Algen-Wafers, Spirulina-Tabletten, blanchiertes Gemüse. Proteinreiche Futtermittel nur in Maßen.

Zucht

Offener Laicher auf vertikalen Oberflächen. Weibchen klebt Eier an senkrechte Flächen. Männchen übernimmt alleinige Brutpflege (6–10 Tage). Zuchtschwierigkeit: Schwer.

Natürlicher Lebensraum

Venezuela, Lago Valencia und Torito-Flussbecken. Enger Endemit. Ruhige bis mäßig fließende Gewässerabschnitte mit Totholz und Biofilm.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind an der Borstenbestachelung (Odontoden) an der Schnauzenregion erkennbar und übernehmen die Brutpflege.

Gut zu wissen

  • Offener Laicher auf vertikalen Flächen (kein Höhlenhrüter)
  • Ausgeprägte Tarnform (astähnlich)
  • Starker Bezug zu Oberflächen
  • Empfindlich gegenüber Wasserqualitätsschwankungen
  • Biofilm wird von Oberflächen abgeraspelt
  • Geringe Sprungneigung
  • Enger Endemit: Venezuela (Lago Valencia)

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Schnabelwels?

24–26 °C, pH 6,0–7,0, GH 3–8 dGH. Stabile Werte und niedrige Nitratwerte sind entscheidend.

Kann man den Schnabelwels vergesellschaften?

Geeignet sind ruhige südamerikanische Arten wie kleine Salmler und Panzerwelse. Aggressive oder sehr aktive Arten vermeiden.

Kann man den Schnabelwels züchten?

Zucht schwer. Offener Laicher auf vertikalen Flächen. Männchen pflegt das Gelege 6–10 Tage.

Was frisst der Schnabelwels?

Spezialisierter Aufwuchsfresser. Algen-Wafers, Spirulina-Tabletten, blanchiertes Gemüse.

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Fragen und Erfahrungen

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  • Schwierigkeit: Schwierig

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