
Schnecken
Weißspitzen-Turmdeckelschnecke
Faunus sp. „Bicolor“
- Endgröße: bis 8 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: mittelhart
- Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Wirbellose, Schnecken, Gattung Faunus
Faunus sp. „Lava“
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Lava-Riesenturmdeckelschnecke (Faunus sp. Lava) ist eine natürlich vorkommende Farbvariante von Faunus ater aus Südostasien. Sie lebt in Flussmündungen, Brackwasserzonen und Mangrovensueampfen auf sandigem oder schlammigem Grund. Das Gehäuse ist langgestreckt, glatt und turmförmig, dunkelbraun bis schwarz, 5 bis 8 cm groß.
bis 8 cmEndgröße
3-8 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
ab 54 lAquariengröße
Charakteristisch für die Lava-Variante ist der auffällig orange bis rote Fuss, der sie von der schwarzen Standardform unterscheidet. Die Schnecke ist vorwiegend nachtaktiv und verbringt den Großteil des Tages eingegraben im Substrat. Durch das Wühlen lockert sie den Boden auf und verhindert Faulstellen. Als Allesfresser verwertet sie Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenteile – gesunde Pflanzen bleiben unberührt. Calcium ist für das massive Gehäuse unverzichtbar. Die Art ist getrenntgeschlechtlich und eierlegend. Zur Larvenentwicklung wird Brack- oder Meerwasser benötigt, eine Nachzucht im Süßwasseraquarium ist daher nicht möglich. Alle Tiere im Handel sind Wildfänge. Kupferhaltige Medikamente sind tödlich. Die Lebenserwartung beträgt 3 bis 8 Jahre.
Langgestrecktes, glattes, turmförmiges Gehäuse, dunkelbraun bis schwarz. Charakteristisches Merkmal der Lava-Variante: auffällig leuchtend orangeroter Fuss. Körper dunkel mit gelblichen bis rötlichen Streifen. Geschlechter äußerlich nicht unterscheidbar. Größe 5 bis 8 cm.
Die Pflege von Faunus sp. „Lava“ erfordert eine genaue Kontrolle der Wasserparameter. Diese Schnecke zeigt empfindliche Reaktionen gegenüber schwankenden pH-Werten und unzureichender Wasserhärte. Sie braucht eine abwechslungsreiche Ernährung mit Algen, Pflanzen und speziellem Zusatzfutter. Das Beckensetting muss stabile Substrate, viele Pflanzen und ausreichende Versteckmöglichkeiten bieten. Die Art verträgt sich gut mit anderen friedlichen Aquarientieren im Gemeinschaftsbecken. Krankheiten treten selten auf, können aber bei ungenügender Wasserpflege auftreten. Eine erfolgreiche Fortpflanzung erfordert konstante Umweltbedingungen und präzise Beobachtung der Wasserwerte. Die Jungtieraufzucht ist anspruchsvoll und benötigt eine behutsame Pflege sowie gezielte Fütterung.
Friedlich. Nicht mit Raubschnecken (Clea helena), Krebsen oder schneckenfressenden Fischen halten. Gut verträglich mit Garnelen und friedlichen Gemeinschaftsfischen.
Allesfresser. Frisst Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenreste. Gesunde Pflanzen werden nicht gefressen. Hoher Calciumbedarf – bei weichem Wasser Sepiaschale, Mineralblöcke oder calciumreiches Futter anbieten.
Getrenntgeschlechtlich, eierlegend mit freischwimmender Larvenphase. Larven brauchen Brack- oder Meerwasser. Nachzucht im Süßwasser unmöglich. Geschlechter äußerlich nicht erkennbar. Alle Exemplare im Handel sind Wildfänge.
22 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0.
Ab 54 Liter
Getrenntgeschlechtlich, eierlegend mit freischwimmender Larvenphase. Larven brauchen Brack- oder Meerwasser. Nachzucht im Süßwasser unmöglich. Geschlechter äußerlich nicht erkennbar.
Allesfresser. Frisst Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenreste. Gesunde Pflanzen werden nicht gefressen.
Friedlich. Nicht mit Raubschnecken (Clea helena), Krebsen oder schneckenfressenden Fischen halten. Gut verträglich mit Garnelen und friedlichen Gemeinschaftsfischen.
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