
Barben
Rotstreifen-Torpedobarbe
Dawkinsia denisonii
- Endgröße: bis 15 cm
- Becken: ab 450 l
- Temperatur: 15-25 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Cyprinidae
Garra hughi
Garra hughi ist eine bis zu 15,5 cm (SL) große Saugbarbe aus der Familie Cyprinidae, die in den Western Ghats in Kerala, Indien, beheimatet ist. Der Körper ist kompakt und stromlinienförmig, mit einem abgeflachten Bauchbereich und einer robusten Kopfpartie.
bis 15,5 cmEndgröße
8-10 JahreLebenserwartung
18-24 °CTemperatur
7-8pH-Wert
8-15 dGHGesamthärte
ab 240 lBeckengröße
An der Unterseite des Kopfes befindet sich die charakteristische Haftscheibe, eine modifizierte Lippenregion, mit der sich das Tier an glatten Oberflächen festhält und Algen sowie Biofilm abschabt. Im Aquarium zeigt Garra hughi ein ruhiges, aber aktives Verhalten am Bodengrund. Die Tiere verbringen viel Zeit damit, auf Steinen, Wurzeln und Glas zu weiden und suchen konstant nach pflanzlichem Aufwuchs und Biofilm. Innerartliche Interaktionen sind überwiegend friedlich, gelegentlich kommt es zu kurzen Rangordnungskämpfen, die aber harmlos bleiben. Die Art ist in der IUCN-Roten Liste als gefährdet (Endangered, EN) eingestuft. Beim Kauf sollte auf legale, möglichst nachgezüchtete Tiere geachtet werden.
Wasserwerte: Temperatur 18-24 °C, pH 7,0-8,0, GH 8-15 °dGH. Die Art stammt aus kühlen Bergbächen der Western Ghats und bevorzugt neutrales bis leicht alkalisches, sauerstoffreiches Wasser mit guter Strömung. Beckengröße: Ab 120 cm Kantenlänge (240 Liter) für eine Gruppe. Glatte Steine und Felsplatten bieten natürliche Weideflächen für den Aufwuchs. Feiner Sand oder abgerundeter Kies als Substrat. Wurzelholz ergänzt die Einrichtung. Filterung und Strömung: Leistungsfähige Filterung mit kräftiger Strömung ist erforderlich. Die Art stammt aus schnell fließenden Bergbächen und benötigt gute Sauerstoffversorgung. Sprungrisiko: Gering. Garra hughi eignet sich für Aquarianer mit etwas Erfahrung, die ein strömungsreiches südasiatisches Biotopbecken im Stil der Western Ghats pflegen möchten.
Garra hughi ist ein sozialer Bodenbewohner, der in Gruppen ab 5 Tieren gehalten werden sollte. Innerhalb der Gruppe etabliert sich eine soziale Ordnung mit gelegentlichen, harmlosen Rangordnungsklärungen. Das Temperament ist überwiegend friedlich. Die Vergesellschaftung mit ruhigen, südasiatischen Beifischen ist gut möglich. Geeignete Partner sind friedliche Barben und Danios sowie ruhige Rasbora-Arten aus derselben Region. Schnecken werden toleriert, adulte Garnelen sind sicher, Junggarnelen können gefährdet sein.
Garra hughi ist ein Aufwuchsfresser mit omnivorer Tendenz. Die Hauptnahrung besteht aus Algen, Biofilm und Aufwuchs, ergänzt durch kleine Wirbellose. Im Aquarium eignen sich Algenwafer, Spirulina-Tabs, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Gurke, Spinat) sowie gelegentlich Frost- und Lebendfutter (Artemia, Daphnien). Mehrere kleine Fütterungen pro Tag entsprechen dem natürlichen Weideverhalten.
Die Zucht von Garra hughi im Aquarium ist kaum dokumentiert. Die Art gilt als Substratlaicher, gesicherte Zuchtprotokolle liegen jedoch nicht vor. Erfolgreiche Nachzuchten im Aquarium sind sehr selten.
Garra hughi stammt aus den Western Ghats in Kerala, Indien (Südasien). Die Art besiedelt schnell fließende Abschnitte von Quellbächen und Oberläufen in bewaldeten Hügelregionen. Typische Habitate zeichnen sich durch klares, sauerstoffgesättigtes Wasser, kräftige Strömung und zahlreiche feste Oberflächen wie glatte Steine und Felsplatten mit dichtem Biofilmbewuchs aus. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren und weichen von optimalen Aquariumwerten ab.
Äußere Geschlechtsunterschiede sind bei Garra hughi nicht dokumentiert. Eine sichere Unterscheidung der Geschlechter ist mit den vorhandenen Informationen nicht möglich.
Garra hughi benötigt Temperaturen von 18-24 °C, einen pH-Wert von 7,0-8,0 und eine Gesamthärte von 8-15 °dGH. Die Art bevorzugt sauerstoffreiches, klares Wasser mit guter Strömung.
Die Vergesellschaftung mit ruhigen, südasiatischen Beifischen ist gut möglich. Geeignete Partner sind friedliche Barben und Danios sowie ruhige Rasbora-Arten aus der Region Western Ghats.
Die Zucht von Garra hughi im Aquarium ist kaum dokumentiert. Die Art gilt als Substratlaicher, gesicherte Zuchtprotokolle liegen jedoch nicht vor.
Garra hughi ist ein Aufwuchsfresser mit omnivorer Tendenz. Algenwafer, Spirulina-Tabs und blanchiertes Gemüse eignen sich als Grundfutter. Frost- und Lebendfutter wird als Ergänzung angenommen.
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