
Karpfenfische
Schillerbärbling
Danio albolineatus
- Endgröße: 5-6 cm SL
- Becken: ab 112 l
- Temperatur: 16-25 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
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Zierfische, Familie Gastromyzontidae
Gastromyzon viriosus
Gastromyzon viriosus ist ein kleinbleibender, bodenbewohnender Flossensauger aus der Familie Gastromyzontidae, der endemisch im Tatau-Einzugsgebiet in Sarawak, Malaysisch-Borneo vorkommt. Die dokumentierte Maximalgröße beträgt 5,5 cm SL. Der Körper ist stromlinienförmig und stark abgeflacht, mit einer kräftigen Saugeinrichtung an der Bauchseite.
bis 5,5 cm SLEndgröße
20-24 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-12 dGHGesamthärte
ab 112 lBeckengröße
Beide Geschlechter entwickeln im Erwachsenenalter leuchtend gelbe Flossen, daher auch der englische Name „Yellowfinned Borneo sucker“. Im Aquarium zeigt Gastromyzon viriosus ein ruhiges bis sehr friedliches Verhalten. Die Tiere bewegen sich vorwiegend bodennah und sind häufig an Steinen und hart bewachsenen Flächen zu beobachten, wo sie Aufwuchs und Biofilm abweiden. In beengten, schlecht durchströmten Becken können sie scheu werden. Die Art ist spezialisiert auf sauerstoffreiche, kühle Bäche mit kräftiger Strömung.
Wasserwerte: Temperatur 20-24 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-12 °dGH. Die Art bevorzugt kühles, sauerstoffreiches Wasser mit starker Strömung. Beckengröße: Ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter) für eine kleine Gruppe. Großzügige Bodenfläche mit glatten bis rauen Steinen, Platten und Felsstrukturen. Kies bis grober Kiesel als Substrat. Filterung und Strömung: Kräftige Strömung ist unbedingt nötig. Filterdurchsatz von 10-15-fach des Beckenvolumens pro Stunde empfohlen. Sprungrisiko: Gering. Die Tiere klettern jedoch an feuchten Scheiben empor und verlassen so das Becken. Ein dicht schließender Deckel ist deshalb zwingend erforderlich. Der Gelbflossen-Flossensauger eignet sich für erfahrene Aquarianer, die strömungsreiche Becken mit kühlem Wasser pflegen können.
Gastromyzon viriosus ist ein geselliger Bodenbewohner, der in Gruppen ab sechs bis acht Tieren gehalten werden sollte. Das Temperament ist ruhig und friedlich. Innerhalb der Gruppe können leichte Rangfolgeinteraktionen an bevorzugten Fressplätzen auftreten. Die Vergesellschaftung mit friedlichen, strömungsliebenden Arten aus Südostasien ist möglich. Geeignet sind Rasboras, kleine Danio-Arten und rheophile Bodenfische. Schnecken werden zwar toleriert, große aufwuchsfressende Arten wie Rennschnecken sind aber ernstzunehmende Nahrungskonkurrenten um den Biofilm, auf den diese Art zwingend angewiesen ist. Adulte Garnelen sind weitgehend sicher, Junggarnelen können gefährdet sein.
Gastromyzon viriosus ist ein Aufwuchsfresser mit pflanzlicher Grundkost. Die Hauptnahrung besteht aus Biofilm, Algen und mikrobiellen Aufwüchsen auf Felsen und Steinen. Im Aquarium eignen sich Algenwafer, Spirulina-Tabletten und blanchiertes Gemüse (Zucchini, Spinat). Frostfutter (Artemia, Wasserflöhe) kann gelegentlich in kleinen Mengen ergänzt werden. Übermäßiges tierisches Eiweiß kann innere Schäden verursachen. Mehrere kleine Fütterungen pro Tag.
Für Gastromyzon viriosus liegen keine gesicherten Zuchterfolge im Aquarium vor. Konkrete Zuchtwasserwerte, Gelegegrößen, Inkubationszeiten oder spezifische Brutpflegeverhalten sind für diese Art nicht bekannt.
Gastromyzon viriosus ist endemisch im Tatau-Einzugsgebiet in Sarawak, Malaysisch-Borneo (Südostasien). Die Art bewohnt schnell fließende, flache Bäche in hügeligen und bergigen Regionen, bis in Höhenlagen von ca. 1.350 m. Bevorzugte Mikrohabitate sind Riffles und Runs in Bereichen mit Kaskaden und Wasserfällen. Die Substrate bestehen aus Kies, Steinen und Felsen mit dichter Biofilmschicht. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren und weichen von optimalen Aquariumwerten ab.
Bei Gastromyzon viriosus sind Geschlechtsunterschiede dokumentiert. Männchen zeigen tendenziell breitere Köpfe, eine etwas dunklere Gesamtfärbung und deutlich sichtbare axillare Poren (Drüsenöffnungen oberhalb der Brustflossenbasis). Weibchen erscheinen massiger und breiter gebaut mit einem runderen Kopf. Beide Geschlechter entwickeln leuchtend gelbe Flossen, dieses Merkmal taugt nicht zur Geschlechtsunterscheidung.
Gastromyzon viriosus benötigt Temperaturen von 20-24 °C, einen pH-Wert von 6,0-7,5 und eine Gesamthärte von 2-12 °dGH.
Die Vergesellschaftung mit friedlichen, strömungsliebenden Arten aus Südostasien ist möglich. In Gruppen ab sechs bis acht Tieren halten. Große räuberische oder territoriale Arten vermeiden.
Für Gastromyzon viriosus liegen keine gesicherten Zuchterfolge im Aquarium vor. Konkrete Zuchtparameter sind nicht dokumentiert.
Gastromyzon viriosus ist ein Aufwuchsfresser und ernährt sich von Biofilm und Algen. Algenwafer und Spirulina-Tabs eignen sich als Grundfutter. Übermäßiges Protein vermeiden.
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