
Buntbarsche
Surinam-Erdfresser
Geophagus surinamensis
- Endgröße: bis 25 cm TL
- Aquarium: ab 500 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Geophagus pellegrini ist ein mittelgroßer Erdfresser-Buntbarsch aus der Familie Cichlidae, endemisch im nordwestlichen Kolumbien (Atrato, San Juan, Baudó). Die Art erreicht 15,2 cm SL, im Aquarium bis 20–25 cm Gesamtlänge. Der kräftige, seitlich leicht abgeflachte Körperbau ist typisch für die Gattung. Adulte Männchen entwickeln eine deutliche Nackenbeule und längere unpaare Flossen.

bis 25 cmEndgröße
8–10 JahreLebenserwartung
25-30 °CTemperatur
5-6pH-Wert
0-5 °dGHGesamthärte
ab 500 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt Geophagus pellegrini eine ruhige, zurückhaltende Art. Außerhalb von Fortpflanzungsphasen gilt die Art als friedlich. Typisch ist ein bodennahes Schwimmverhalten mit regelmäßiger Substrat-Sondierung. Die Art ist ein ovophiler, maternaler Maulbrüter – das Weibchen trägt die Eier und Jungfische im Maul.
Wasserwerte: Temperatur 25–30 °C, pH 5,0–6,0, GH 0–5 dGH. Weiches, leicht saures Wasser. Beckengröße: Mindestens 150 × 60 × 60 cm (rund 500 Liter) für die empfohlene Gruppe von 5 bis 8 Tieren; 120 × 45 cm reichen nur für ein Paar. Einrichtung: Ausschließlich feiner, nicht scharfkantiger Sand – Erdfresser sieben den Bodengrund durch die Kiemen. Vereinzelte Wurzeln, größere Steine, dichter bepflanzte Bereiche als Rückzugsräume. Freie Flächen zum Gründeln. Filterung: Moderate Strömung. Sehr empfindlich auf Wasserqualitätsverschlechterung – regelmäßige Teilwasserwechsel und effiziente biologische Filterung sind essenziell.
Gesellig lebender Buntbarsch, Gruppen von mindestens 5, empfohlen 6–8 Tiere. Friedlich in Ruhephasen; während Fortpflanzungsphasen territoriale Abgrenzung. Schnecken weitgehend toleriert; Junggarnelen können gefährdet sein, adulte Garnelen überwiegend sicher. Geeignete Beifische: südamerikanische Salmler, Panzerwelse, kleine Buntbarsche.
Benthophager Allesfresser mit fleischbetonter Neigung. Hochwertige Flocken-/Granulatfutter für Buntbarsche. Ergänzend: Artemia, Mysis, Mückenlarven. Pflanzliche Kost: Spirulina-Tabs, blanchiertes Gemüse. Sinkende Futterformen verwenden. Auf Tubifex und rote Mückenlarven ist zu verzichten: Sie gelten bei südamerikanischen Erdfressern als Auslöser von Flagellatenbefall und Lochkrankheit.
Fortpflanzungstyp: Ovophiler, maternaler Maulbrüter. Weibchen nimmt befruchtete Eier auf und trägt sie im Maul. Nur schwache Paarbindungen. Männchen können gleichzeitig mit mehreren Weibchen laichen. Zuchtschwierigkeit: Mittel. Stabile Wasserbedingungen und ruhiges Umfeld erforderlich. Konkrete Zuchtparameter nicht abweichend von Haltungswerten dokumentiert.
Geophagus pellegrini stammt aus dem nordwestlichen Kolumbien (Chocó, Antioquia). Verbreitungsgebiet: Atrato-, San-Juan- und Baudó-Flusssysteme. Bodennahe Lebensweise in Gewässern mit Substrat-Sondierung als zentraler ökologischer Nische.
Gut unterscheidbar. Männchen größer mit längeren Ausläufern an den unpaaren Flossen und ausgeprägter Nackenbeule. Weibchen kompakter gebaut, weniger betonte Kopfform, kürzere Flossenlappen.
Temperatur 25–30 °C, pH 5,0–6,0, GH 0–5 dGH. Weiches, leicht saures Wasser.
Geeignet sind südamerikanische Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche. Schnecken werden toleriert.
Maternaler Maulbrüter – das Weibchen trägt die Eier im Maul. Die Zucht gilt als mittelschwer. Stabile Wasserbedingungen erforderlich.
Benthophager Allesfresser. Sinkende Pellets, Artemia, Mysis, Mückenlarven und pflanzliche Ergänzungen.
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