
Grundeln
Marmorgrundel
Oxyeleotris marmorata
- Endgröße: bis 70 cm
- Aquarium: ab 2000 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Gobiidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Gobioides broussonnetii, die Lila Aalgrundel, ist eine aalähnlich verlängerte Grundelart (Gobiidae) mit einem langgestreckten, seitlich stark abgeflachten Körperbau. Die violett-bläuliche Grundfärbung mit hellen Flecken und markanten Zähnen prägt das Erscheinungsbild. Mit einer dokumentierten Maximalgröße von etwa 55 cm TL (bis ca. 63 cm möglich) zählt sie zu den größten Grundeln der Karibik-Region.

bis 63 cmEndgröße
8-12 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
7,5-9pH-Wert
10-25 °dGHGesamthärte
ab 1900 lAquariengröße
Die Art ist obligat auf Brackwasser angewiesen (SG 1.005-1.015) und keine Option für reine Süßwasseraquarien. Im Aquarium hält sich die Art bevorzugt in Bodennähe auf und gräbt sich in weiches Sandsubstrat ein. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv. Trotz imposantem Erscheinungsbild und sichtbarer Bezahnung ist die Art gegenüber Mitbewohnern in der Regel friedlich. Wichtig: Gobioides broussonnetii ist KEIN Raubfisch. Die Ernährung basiert primär auf Algen und Detritus.
Wasserwerte: Temperatur 22-26 °C, pH 7,5-9,0, GH 10-25 dGH. Salinität: SG 1.005-1.015 (obligates Brackwasser – NICHT optional!). Beckengröße: Mindestens 300 x 80 x 80 cm (ca. 1.900 L). Für mehrere Tiere oder Exemplare in voller Größe empfiehlt sich ein größeres Becken. Einrichtung: Weiches Sandsubstrat zum Eingraben ist notwendig. Verstecke aus PVC-Rohren, Wurzelholz oder glatten Steinen sind essenziell. Salzwasserverträgliche Pflanzen. Moderate Strömung. Gute biologische Filterung wichtig. Brackwasseraquarien erfordern besondere Aufmerksamkeit bei der Wasserchemie. Regelmäßige Messung des spezifischen Gewichts mit Aräometer.
Gobioides broussonnetii kann einzeln oder in kleinen Gruppen gehalten werden, sofern ausreichend Platz und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Gegenüber Artgenossen kann territoriales Verhalten auftreten. Gegenüber andersartigen Brackwasserfischen verhält sie sich friedlich, kann aber beim Fressen leicht verdrängt werden. Geeignete Mitbewohner sind robuste Brackwasserarten: andere Brackwassergrundelarten, Archerfish (Toxotes), Monos (Monodactylus) oder robuste Mollys (Poecilia sphenops). Keine Süßwasserarten als Mitbewohner! Garnelen sind ungeeignet (Beute). Adulte Schnecken werden meist toleriert.
Primär Algenfresser und Detritivore. In der Natur: filamentöse Algen und organisches Detritusgemisch. Die Art ist KEIN Raubfisch. Pflanzenkost ist für die Langzeitgesundheit essenziell. Empfohlen: Algenwaffeln, Spirulina-Flocken, Nori-Blätter (täglich). Ergänzend: Tiefgefrorene Mückenlarven, Artemia, Tubifex. Futter sollte auf den Boden sinken, da die Art beim Konkurrieren im Freiwasser oft unterliegt.
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher (in der Natur). Die Zucht von Gobioides broussonnetii ist im Aquarium bislang nicht gelungen und nicht dokumentiert. Angaben zu Laichverhalten, Gelegegrößen, Inkubationszeiten oder Brutpflege aus Aquarienhaltung liegen nicht vor. Alle im Handel erhältlichen Tiere sind Wildfänge.
Gobioides broussonnetii besiedelt estuarine Bereiche und kommt bevorzugt in Übergangszonen von Süß- zu Salzwasser vor, von den südlichen USA bis Nordbrasilien. Die Habitate zeichnen sich durch weiche, organische Sedimente, variierende Salzgehalte und oft dichte Ufervegetation wie Mangroven aus.
Äußerlich kaum unterscheidbar. Eine zuverlässige Geschlechtsbestimmung anhand äußerer Merkmale ist für Aquarianer in der Regel nicht möglich.
Temperatur 22-26 °C, pH 7,5-9,0, GH 10-25 dGH. Dazu obligates Brackwasser mit spezifischem Gewicht 1.005-1.015.
Nur mit robusten Brackwasserarten wie Toxotes, Monodactylus oder Mollys. Keine Süßwasserarten als Mitbewohner. Garnelen sind ungeeignet.
Nein, die Zucht ist im Aquarium bislang nicht gelungen und nicht dokumentiert. Alle erhältlichen Tiere sind Wildfänge.
Die Art ist KEIN Raubfisch, sondern primär Algenfresser und Detritivore. Pflanzenkost (Algenwaffeln, Spirulina, Nori) muss täglich angeboten werden, ergänzend Frostfutter.
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