
Buntbarsche
Firefish / Dragon Blood Peacock
Aulonocara sp. "Firefish"
- Endgröße: 15 cm
- Aquarium: ab 300 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 7,5-8,5
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Guianacara dacrya ist ein mittelgroßer Buntbarsch von bis zu 15 cm Länge aus der Unterfamilie Geophaginae (Cichlidae) mit kompakter, hochrückiger und seitlich leicht abgeflachter Körperform. Die Art wurde 2011 beschrieben und stammt aus dem Guayana-Schild in Südamerika. Ein besonders markantes Merkmal der Gattung ist die Fähigkeit, die Körperzeichnung innerhalb von Sekunden dramatisch zu verändern.

bis 15 cmEndgröße
8-12 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
1-8 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt Guianacara dacrya typisches Cichliden-Verhalten: Die Tiere verbringen überwiegend Zeit in Bodennähe, sondieren Substrat und Verstecke und nutzen Höhlen zur Revierbildung und Fortpflanzung. Für Cichliden-Verhältnisse gelten sie als relativ friedlich – sie graben wenig und lassen Pflanzen in Ruhe. Der ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus mit Stirnhöcker bei Männchen und die Eigenschaft als Höhlenbrüter mit biparentaler Brutpflege machen die Art interessant für Aquarianer, die eine charakterstarke Cichlidenart in einem strukturierten Gesellschaftsaquarium halten möchten.
Wasserwerte: 24–28 °C, pH 5,5–7,0, GH 1–8 °dGH. Die Art bevorzugt weiches bis mäßig hartes Wasser. Beckengröße: Ab 120 cm Kantenlänge, ca. 240 Liter für ein Paar. Die Einrichtung sollte zahlreiche Verstecke und Höhlenelemente (Tonröhren, Steinhöhlen, Kokosnussschalen) umfassen. Als Bodengrund eignet sich ausschließlich feiner, nicht scharfkantiger Sand. Da die Art kaum gräbt und Pflanzen in Ruhe lässt, sind bepflanzte Aquarien gut möglich. Strömung: Gleichmäßige Filterung und gute Sauerstoffversorgung. Extrem starke Wirbel direkt an Verstecken vermeiden. Sprungrisiko gering, dennoch Abdeckung empfohlen. Pflege: Regelmäßige Kontrolle der Wasserparameter und Teilwasserwechsel. Die Art ist anspruchsloser als viele andere Cichliden, benötigt aber ausreichend Platz und Strukturierung. Guianacara dacrya ist ein interessanter Buntbarsch für erfahrenere Aquarianer, der durch seine spektakulären Farbwechsel und die gut beobachtbare Brutpflege beeindruckt. Die paarweise Haltung in einem strukturierten Becken mit südamerikanischen Beifischen ist optimal.
Guianacara dacrya wird typischerweise als Paar gehalten. In größeren Becken mit ausreichend Strukturierung ist die Haltung mit weiteren Artgenossen möglich. Während der Fortpflanzungsphase steigert sich die Territorialität deutlich. Das Temperament ist mäßig territorial – nicht permanent aggressiv, aber mit Rangordnungs- und Revierverhalten gegenüber bodennah lebenden Fischen. Schnecken werden in der Regel toleriert. Junggarnelen können gefressen werden, adulte Garnelen werden meist toleriert. Geeignete Mitbewohner sind ruhige, mittlere bis größere südamerikanische Salmler, bodennahe Panzerwelse sowie andere nicht-aggressive Cichliden mit ähnlicher Endgröße. Sehr kleine oder zarte Beifische sind weniger geeignet.
Guianacara dacrya ist ein Allesfresser mit Schwerpunkt auf tierischer Kost. Im Aquarium sollte ein abwechslungsreiches Futterangebot geboten werden: hochwertige Pellets oder Flocken, gefrorene oder gefriergetrocknete tierische Futterbestandteile (Artemia, Mysis) sowie gelegentliche pflanzliche Beigaben. Auf gleichmäßige Futterverfügbarkeit am Boden achten, damit auch rangniedrigere Tiere ausreichend Nahrung erhalten. Auf Tubifex und rote Mückenlarven ist zu verzichten: Sie gelten bei südamerikanischen Erdfressern als Auslöser von Flagellatenbefall und Lochkrankheit.
Fortpflanzungstyp: Höhlenbrüter mit biparentaler Brutpflege. Schwierigkeit: Mittel. Guianacara dacrya legt Eier in geschützten Höhlen ab und verteidigt sie aktiv. Beide Elternteile übernehmen Nestschutz und Betreuung von Eiern und Jungfischen. Das Zuchtverhalten umfasst Auswählen und Ausräumen einer Höhle, Ablaichen in geschützter Umgebung und intensiven Revierschutz. Zuchtwasser sollte weich und leicht sauer sein (GH 2–5, pH 6,0–6,8). Ein gut strukturiertes Becken mit geeigneten Höhlen und klarer Revierabgrenzung ist Voraussetzung.
Zuchtwasser: 25 bis 27 °C, pH 6 bis 6,8, bis 5 °dGH
Guianacara dacrya stammt aus dem Guayana-Schild in Südamerika und ist an Süßwasserlebensräume der Region angepasst. Die Art nutzt bevorzugt Strukturen am Gewässergrund wie Wurzeln, Laub, Unterstände und natürliche Höhlen als Ruhe- und Laichplätze. Die natürliche Umgebung ist heterogen strukturiert mit Bereichen aus weichem Substrat, verwurzelten Uferzonen und feinem organischem Material. Südamerikanische Bachtäler, in denen verwandte Guianacara-Arten vorkommen, zeichnen sich durch weiche Wasserverhältnisse und leicht saure bis neutrale pH-Werte aus. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren und weichen von optimalen Aquariumwerten ab.
Männchen werden größer als Weibchen und entwickeln einen deutlichen Stirnhöcker. Zusätzlich zeichnen sich Männchen durch verlängerte Flossen aus – Rücken- und Afterflosse besitzen oft ausgezogene Lappen. Weibchen bleiben kompakter, haben kürzere Flossen und eine weniger ausgeprägte Kopfpartie. Beide Geschlechter lassen sich anhand dieser Merkmale gut unterscheiden.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 24–28 °C, pH 5,5–7,0 und GH 1–8 °dGH. Die Art bevorzugt weiches bis mäßig hartes Wasser.
Geeignete Mitbewohner sind ruhige, mittlere bis größere südamerikanische Salmler, bodennahe Panzerwelse sowie andere nicht-aggressive Cichliden. Sehr kleine oder zarte Beifische sind weniger geeignet.
Die Zucht ist dokumentiert und gilt als mittelschwer. Guianacara dacrya ist ein Höhlenbrüter mit biparentaler Brutpflege. Beide Elternteile kümmern sich um Eier und Jungfische. Weiches, leicht saures Zuchtwasser (GH 2–5, pH 6,0–6,8) ist förderlich.
Für ein Paar wird ein Aquarium ab 120 cm Kantenlänge und ca. 240 Liter empfohlen. Zahlreiche Höhlen und Verstecke sind für die Revierbildung und Zucht wichtig.
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