
Salmler
Goldrücken-Trauermantel
Gymnocorymbus bondi
- Endgröße: 5 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-25 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Trauermantelsalmler (Gymnocorymbus ternetzi) ist ein kompakt gebauter, seitlich leicht abgeflachter Salmler der Familie Characidae (nach neuerer Systematik zu den Acestrorhamphidae gestellt) von bis zu 7,5 cm Länge mit charakteristisch dunkler, kontrastreicher Färbung. Die Afterflosse ist breit ausgebildet, was der Art ein typisches Profil verleiht.

7,5 cmEndgröße
6-8 JahreLebenserwartung
20-26 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-20 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt Gymnocorymbus ternetzi lebhafte Schwarmaktivität und hält sich bevorzugt in den mittleren bis oberen Wasserschichten auf. Bei Einzelhaltung oder in zu kleinen Gruppen kann Flossenknabbern auftreten, das sich in Gruppen von mindestens 12 Tieren weitgehend auflöst. Die Art ist tagaktiv und erkundet das Becken in beständigen Bewegungen – in einem gut bepflanzten Becken wirkt sie deutlich dynamischer als in karger Umgebung. Gymnocorymbus ternetzi ist anpassungsfähig an unterschiedliche Aquarienbedingungen und profitiert von gedämpftem Licht und reich strukturierter Bepflanzung, die Ruheplätze und Rückzugsmöglichkeiten bietet.
Wasserwerte: 20–26 °C, pH 6,0-8,0, GH 5-20 °dGH. Gymnocorymbus ternetzi bevorzugt als Weichwasserfisch tendenziell weiches, leicht saures Wasser, ist aber für einen Salmler anpassungsfähig. Beckengröße: Ab 80 cm Kantenlänge, ca. 112 Liter für eine Gruppe von mindestens 12 Tieren. Einrichtung: Abwechslungsreich strukturiert mit dichten Pflanzengruppen aus feingliedrigen und blätterreichen Arten als Rückzugsräume. Offene Schwimmzonen in der Beckenmitte für typisches Schwarmverhalten. Feiner Kies oder Sand als Bodengrund, Wurzeln und Mangrovenholz. Strömung: Gleichmäßig, mäßig. Regelmäßige Wasserwechsel (20–30 % wöchentlich) für stabile Wasserchemie. Beleuchtung: Leicht gedämpft, durch dichte Bepflanzung oder Schwimmpflanzen. Beste Farbwirkung und Wohlbefinden bei gedämpftem Licht. Der Trauermantelsalmler ist ein robuster, lebhafter Schwarmfisch für Gesellschaftsaquarien. Bei der Vergesellschaftung auf die Flossenknabber-Neigung achten und keine langflossigen Arten einsetzen.
Gymnocorymbus ternetzi ist ein geselliger Schwarmfisch. Die Haltung in Gruppen von mindestens 12 Tieren wird empfohlen, da sich Aggressionen innerhalb der Gruppe abspielen und Flossenknabbern an Mitbewohnern stark reduziert wird. Kleinere Gruppen unter sechs Tieren führen zu dauerhaftem Stress und erhöhter Aggressivität. Das Temperament ist ruhig bis lebhaft, nicht übermäßig territorial. Aufgrund der bekannten Neigung zum Flossenknabbern sollten keine Fische mit langen, fließenden Flossen als Mitbewohner gewählt werden. Schnecken sind weitgehend verträglich. Adulte Garnelen werden toleriert, sehr kleine Junggarnelen können gefressen werden. Geeignete Mitbewohner: friedliche südamerikanische Arten gleicher Größenklasse – andere Salmler, kleine Corydoras und Panzerwelse. Fadenfische und Schleierschwanzguppys sind wegen des Flossenknabberns ungeeignet.
Ernährungstyp: Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Gymnocorymbus ternetzi gedeiht bei abwechslungsreicher Fütterung aus hochwertigen Trockenfutterpellets oder Flocken sowie lebenden oder gefrorenen Futtertieren. Geeignet: Artemia-Nauplien, Mückenlarven, Cyclops und Daphnien. Mehrere kleine Futtergaben täglich sind empfehlenswert.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher. Schwierigkeit: Einfach bis Mittel. Die Zucht gilt als relativ einfach und ist gut dokumentiert. Für die Zucht empfiehlt sich ein separates, schwach beleuchtetes Zuchtbecken mit feingliedrigen Pflanzen (z. B. Javamoos) oder Laichmops. Alternativ kann ein feines Netz über dem Bodengrund verhindern, dass die Elterntiere die Eier fressen. Konditionierung mit proteinreicher Kost. Zuchtbecken leicht wärmer (ca. 28 °C). Elterntiere nach dem Ablaichen sofort entfernen. Schlupf bei 24 °C nach ca. 20–21 Stunden. Larven zunächst lichtempfindlich – Infusorien, dann Mikrowürmer oder Artemia-Nauplien. Ein Laich umfasst typischerweise 300–400 Eier. Eier sind lichtempfindlich (Characidae-Merkmal).
Zuchtwasser: 24 bis 28 °C
Gymnocorymbus ternetzi ist ein Süßwasserfisch aus Südamerika und kommt hauptsächlich in den Flussbecken des Paraguay und Guaporé vor, mit Verbreitung in Teilen Südbrasiliens, Argentiniens und Boliviens. In der Natur bewohnt die Art kleine, langsam fließende Bäche, Nebenflüsse, flache Seen und Lagunen. Charakteristisch sind dichte Wasser- und Ufervegetation sowie gedämpftes Licht. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren und weichen von optimalen Aquariumwerten ab.
Weibchen sind im Allgemeinen etwas größer und rundlicher, insbesondere wenn sie laichbereit sind. Männchen bleiben schlanker und haben eine breitere, charakteristisch geformte Afterflosse sowie eine spitzere Rückenflosse. Während der Paarungsbereitschaft können Männchen intensivere Farbtöne zeigen.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 20–26 °C, pH 6,0-8,0 und GH 5-20 °dGH. Die Art ist für einen Salmler vergleichsweise anpassungsfähig, bevorzugt aber weiches, leicht saures Wasser.
Gymnocorymbus ternetzi lässt sich gut mit friedlichen südamerikanischen Arten gleicher Größenklasse vergesellschaften. Andere Salmler, Corydoras und Panzerwelse eignen sich. Fische mit langen Flossen wie Fadenfische oder Schleierschwanzguppys sind wegen der Flossenknabber-Neigung ungeeignet.
Die Zucht gilt als relativ einfach. Die Art ist ein Freilaicher und legt 300–400 Eier pro Laich. Ein separates Zuchtbecken mit Javamoos oder Laichmops, leicht erhöhte Temperatur (ca. 28 °C) und Entfernen der Elterntiere nach dem Ablaichen sind die Grundlagen.
Gymnocorymbus ternetzi ist ein Allesfresser und nimmt hochwertiges Trockenfutter, Flocken und Granulat an. Lebend- oder Frostfutter wie Artemia, Mückenlarven, Cyclops und Daphnien bereichern die Ernährung.
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