
Salmler
Grüner Neon
Hemigrammus hyanuary
- Endgröße: 4–5 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Hemigrammus sp. Llanos ist eine im Zierfischhandel unter den Bezeichnungen „Llanos“ und „Carlitos“ geführte, wissenschaftlich bislang nicht beschriebene Salmlerform aus der artenreichen Gattung Hemigrammus (Characidae, über 70 beschriebene Arten). Die Tiere wurden aus Peru importiert, vermutlich aus der Region Madre de Dios; ein gesicherter Fundort ist bislang nicht dokumentiert.

bis 5 cmEndgröße
3–5 JahreLebenserwartung
23-28 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Die Form ähnelt Hemigrammus bellottii aus dem brasilianischen Rio Negro, unterscheidet sich von diesem aber durch orangefarbene Flossen. Im Herkunftsgebiet tritt sie häufig gemeinsam mit Hemigrammus rubrostriatus auf. Wie die meisten Hemigrammus-Arten zeigt sie einen schlanken, seitlich leicht abgeflachten Körperbau, der auf flinkes Schwarmverhalten in der mittleren Wasserschicht ausgelegt ist. Da es sich um eine unbeschriebene Form handelt, liegen keine gesicherten artspezifischen Messwerte zu Größe oder Wasserwerten vor; die Haltungsempfehlungen orientieren sich an den allgemeinen Ansprüchen der Gattung. Im Aquarium zeigen Hemigrammus-Arten ausgeprägtes Schwarmverhalten: synchrones Schwimmen in der mittleren Zone, aktives Aufsuchen von Bereichen mit leichter Strömung und Nutzung von Pflanzenstrukturen zur Orientierung.
Hemigrammus benötigen eine Temperatur von 23–28 °C (artabhängig), einen pH-Wert von 5,5–7,5 (optimal 6,0–7,0) und eine Gesamthärte von 2–15 °dGH. Die meisten Arten gedeihen am besten bei weichem bis mäßig hartem, leicht saurem Wasser. Für eine artgerechte Schwarmhaltung wird ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge und mindestens 112 Liter empfohlen. Die Einrichtung sollte dunklen Bodengrund bieten, der die Farben hervorhebt. Dichte Bepflanzung mit hohen und mittelhohen Pflanzen, Schwimmpflanzen sowie offene Schwimmbahnen sind optimal. Wurzelholz und Laubstreu erzeugen natürliche Huminstoffe. Sanfte bis mäßige Strömung und biologisch leistungsfähige Filterung mit regelmäßigen Teilwasserwechseln sind wichtig – die Fische reagieren empfindlich auf Nitrit- und Ammoniakspitzen.
Hemigrammus sind Schwarmfische. Als Mindestgruppe gelten 8 Tiere, empfohlen werden 10 oder mehr Exemplare. Größere Gruppen zeigen deutlich natürlicheres Verhalten und geringeren Stress. Einzelhaltung oder sehr kleine Gruppen führen zu nervösem Verhalten und erhöhter Krankheitsanfälligkeit. Das Temperament ist friedlich. Hemigrammus stören ruhige Beifische nicht und eignen sich gut für südamerikanische Gesellschaftsbecken. Geeignete Mitbewohner: andere kleine Salmler, Beilbauchsalmler, Panzerwelse (Corydoras), Bleistiftsalmler (Nannostomus) und kleine Zwergbuntbarsche (Apistogramma). Schnecken werden toleriert. Junggarnelen sind gefährdet, adulte Garnelen werden meist akzeptiert.
Hemigrammus sind Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Im Aquarium eignet sich eine abwechslungsreiche Fütterung aus Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, Daphnien), Frostfutter und hochwertigen Flocken oder Mikrogranulaten für kleine Salmler. Pflanzliche Ergänzungen (Spirulina-Flocken) sind sinnvoll. Futterstücke müssen auf die kleine Mundgröße abgestimmt sein.
Hemigrammus sind Freilaicher ohne Brutpflege. Die Eier werden über feinblättrigen Pflanzen, Moos oder Laichwolle abgegeben. Die Zucht gelingt in einem separaten, abgedunkelten Zuchtbecken mit sehr weichem, saurem Wasser (pH 5,5–6,5, GH 1–5 °dGH) bei leicht erhöhter Temperatur (26–28 °C). Die Eier schlüpfen nach 24–36 Stunden, die Larven schwimmen nach 3–4 Tagen frei. Erstfutter: Infusorien, danach Artemia-Nauplien und Mikrowürmer. Die Zuchtschwierigkeit variiert je nach Art: H. erythrozonus gilt als relativ leicht, andere Arten erfordern mehr Sorgfalt bei der Wasseraufbereitung.
Hemigrammus stammen aus dem tropischen Südamerika mit Verbreitung im Amazonas-Becken, Orinoco, Guyana (Essequibo), Peru, Kolumbien und den atlantischen Küsteneinzugsgebieten Brasiliens. In der Natur bewohnen sie typischerweise Schwarzwasserflüsse und -bäche mit weichem, saurem Wasser und ausgeprägter Laubstreu am Boden. Diese Gewässer zeichnen sich durch gedämpfte Lichtverhältnisse und dichte Pflanzenbestände aus.
Weibchen sind in der Regel etwas fülliger und rundlicher im Bauchbereich, besonders bei Laichbereitschaft. Männchen bleiben schlanker und zeigen bei manchen Arten intensivere Farben. Die Unterschiede sind artabhängig und oft subtil.
Hemigrammus benötigen 23–28 °C, pH 5,5–7,5 (optimal 6,0–7,0) und GH 2–15 °dGH. Die meisten Arten bevorzugen weiches, leicht saures Wasser.
Ja, mit friedlichen südamerikanischen Arten: andere Salmler, Panzerwelse (Corydoras), Bleistiftsalmler und kleine Zwergbuntbarsche.
Hemigrammus sind Freilaicher. Die Zucht gelingt in separaten Zuchtbecken mit weichem, saurem Wasser (pH 5,5–7,5). Die Eier schlüpfen in 24–36 Stunden. Schwierigkeit variiert je nach Art.
Für eine artgerechte Schwarmhaltung (mindestens 8–10 Tiere) wird ein Becken ab 80 cm Kantenlänge und 112 Liter empfohlen. Ausreichend freier Schwimmraum in der mittleren Wasserschicht ist wichtig.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















