Männchen entwickeln mit zunehmender Reife markante Odontoden an Kopf und Brustflossen, der Kopf wirkt breiter und runder. Weibchen haben einen spitzeren Kopf und einen voluminöseren Bauch bei Laichreife.
Rineloricaria formosa benötigt ein Becken mit mindestens 200 Litern bei 120 cm Kantenlänge für eine Gruppe von mindestens 5 Tieren. Die Wasserwerte sollten bei 22 bis 26 °C, pH 5,8 bis 7,0 und GH bis 10 °dGH liegen. Die Filterung sollte eine kräftige Strömung gewährleisten, empfohlen wird eine Leistung von 10- bis 20-fachem Beckenvolumen pro Stunde. Feiner Sand als Substrat ist Pflicht. Röhren (15 bis 18 cm Länge, ca. 5 cm Durchmesser) dienen als Versteck- und Laichmöglichkeiten. Laubstreu und Treibholz ergänzen das Schwarzwasser-Biotop. Kupfer-haltige Medikamente vermeiden.
Rineloricaria formosa ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Die Zucht gilt als moderat. Das Männchen bewacht das Gelege in offenen Röhren (ca. 15 bis 18 cm lang, Durchmesser ca. 5 cm). Das Weibchen sollte nach dem Ablaichen entfernt werden, um Eifraß zu verhindern. Die Eier sind grünlich, ca. 3 mm groß und schlüpfen nach etwa einer Woche. Jungfische werden mit Artemia-Nauplien, Mikrowürmern und Biofilm gefüttert. Starke Strömung und gute Sauerstoffversorgung sind auch für die Zucht wichtig.
Rineloricaria formosa stammt aus dem westlichen Orinoco- und oberen Amazonasbecken in Brasilien, Kolumbien und Venezuela. Bekannte Herkunftsgewässer sind der Rio Atabapo, Rio Manapiare und Rio Uaupés. Die Typuslokalität liegt bei Puerto Inírida am Río Orinoco in Kolumbien.
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