Männchen zeigen während der Brutzeit gut sichtbare Odontoden an Kopf, Kiemenbereich und Brustflossen. Weibchen bleiben glatt ohne diese Aufwüchse. In der Laichzeit ist der Bauch der Weibchen durch die Eianlage deutlich gerundeter.
Der Orangefleck-Hexenwels benötigt ein Becken mit mindestens 200 Litern bei 100 cm Kantenlänge für eine Gruppe ab 5 Tieren. Die Wasserwerte sollten bei 24 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5 und GH 2 bis 8 °dGH liegen. Als Schwarzwasserart ist weiches, saures Wasser Pflicht. Feiner Sand als Substrat, mehrere Höhlen aus Tonröhren oder Wurzeln sowie Laubstreu und Treibholz ergänzen das Schwarzwasser-Biotop und stabilisieren den pH natürlich. Moderate Strömung und gedämpfte Beleuchtung. Kupfer-haltige Medikamente vermeiden.
Rineloricaria melini ist ein Höhlenlaicher mit väterlicher Brutpflege. Das Männchen reinigt eine Höhle und bewacht das Gelege nach der Befruchtung allein. Die Eier schlüpfen nach 4 bis 5 Tagen. Die Zucht gelingt in weichem, saurem Wasser bei pH 5,5 bis 6,5 und 26 bis 28 °C. Zuchtschwierigkeit: mittel. Proteinreiche Fütterung zur Laichvorbereitung erhöht die Zuchtbereitschaft.
Rineloricaria melini stammt aus dem Amazonasbecken in Brasilien, unter anderem aus dem Rio Trombetas und Gewässern bei Manacapuru nahe der Mündung von Rio Solimões und Rio Negro. Die Art bewohnt Schwarz- und Weißwasserbereiche mit geringer Strömung über feinen Sandböden mit Wurzelzonen und Laubstreu.
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