
Salmler
Roter Wolfsfisch
Erythrinus erythrinus
- Endgröße: 20 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis sehr hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, aggressiv
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Zierfische, Familie Erythrinidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Hoplias cf. teres ist ein kompakt gebauter, kräftiger Raubfisch aus der Familie der Erythrinidae mit einer Maximalgröße von etwa 15 cm (SL), was ca. 18–20 cm Totallänge entspricht. Der Zusatz cf. bedeutet, dass die Zuordnung zu Hoplias teres nicht gesichert ist. Die Art kommt ausschließlich im Maracaibo-Becken in Venezuela vor. Der Kopf ist breit und abgeflacht, das Maul groß mit kräftigen Zähnen.

bis 20 cmEndgröße
20-28 °CTemperatur
6-8pH-Wert
4-20 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Die Färbung ähnelt anderen Hoplias-Arten: bräunlich bis olivfarben mit dunkler Fleckung zur Tarnung. Im Aquarium zeigt Hoplias teres typisches Lauerjäger-Verhalten: tagsüber ruhend in Bodennähe, mit blitzschnellen Vorstößen auf Beutetiere. Wie alle Erythrinidae kann die Art Luft atmen und toleriert auch sauerstoffarme Bedingungen. Die Aktivitätsmaxima liegen in der Dämmerung und Nacht.
Wasserwerte: Temperatur 20–28 °C, pH 6,0–8,0, GH 4–20 dGH. Die weite Spanne spiegelt die Anpassungsfähigkeit der Gattung wider; im Aquarium ist ein mittlerer Bereich von 8–15 dGH anzustreben. Beckengröße: Mindestens 120 cm Kantenlänge (ab 240 Liter) für ein Einzeltier. Ruhig strukturiertes Becken mit Versteckmöglichkeiten und freien Jagdzonen. Einrichtung: Wurzelholz, flache Höhlen als Lauerverstecke. Weicher Sand oder feiner Kies. Robuste Pflanzen, dezente Beleuchtung. Abdeckung: Lückenlos und stabil, unbedingt nötig. Hoplias teres springt wie alle Wolfsfische. Handhabung: Auch bei einem nur rund 20 cm langen Exemplar sind die Zähne scharf genug für einen schmerzhaften Biss. Direkten Hautkontakt vermeiden. Hoplias teres ist ein anspruchsvoller Räuber für erfahrene Halter. Die Art ist in der Aquaristik sehr selten und kaum dokumentiert.
Hoplias teres wird als Einzeltier gehalten; die Art ist territorial und aggressiv gegenüber Artgenossen. Gruppenhaltung ist nicht empfehlenswert. Das Temperament ist außerhalb von Fütterungssituationen oft ruhig, wird jedoch durch Revierverteidigung und während der Fortpflanzungsphase deutlich aggressiver. Gegenüber kleineren Fischen tritt H. teres konsequent als Räuber auf. Einzelhaltung ist in der Praxis die sicherste Option. Garnelen jeder Größe sind als Mitbewohner ungeeignet.
Hoplias teres ist ein konsequenter Fleischfresser mit piscivorer Tendenz. Geeignet sind Frostfutter (Fischstücke, Mysis, Krill, Tintenfisch), gelegentlich kleine Fische als Lebendfutter sowie hochproteinhaltige Pellets als Ergänzung. Nicht täglich füttern; 2–3 Mahlzeiten pro Woche sind ausreichend. Reste umgehend entfernen.
Im Aquarium sind Zuchterfolge für Hoplias teres nicht dokumentiert. In der Natur laicht die Art als Substratlaicher; Paare zeigen Brutpflegeverhalten. Konkrete Zuchtparameter sind für das Aquarium nicht gesichert.
Hoplias teres ist endemisch im Maracaibo-Becken in Venezuela. Das Habitat umfasst den Maracaibo-See sowie zuführende Flüsse und Überschwemmungsflächen. Die Art besetzt benthopelagische Nischen mit Vegetation, Treibholz und strukturreichen Uferbereichen. Der Maracaibo-See weist teilweise leicht brackige Bedingungen auf.
Verlässliche Unterscheidungsmerkmale zwischen Männchen und Weibchen von Hoplias teres sind in der Literatur nicht beschrieben. Bei verwandten Arten werden gelegentlich subtile Unterschiede in Körperfülle oder Maulgröße erwähnt, doch für H. teres fehlen gesicherte Bestimmungsmerkmale.
Hoplias teres benötigt eine Temperatur von 20–28 °C, einen pH-Wert von 6,0–8,0 und eine Gesamthärte von 4–20 dGH. Im Aquarium ist ein mittlerer Bereich von 8–15 dGH empfehlenswert.
Einzelhaltung ist die sicherste Option. Als Mitbewohner kommen allenfalls deutlich größere, robuste südamerikanische Arten in Betracht. Garnelen und kleine Wirbellose sind ungeeignet.
Nein, Aquarienzuchten von Hoplias teres sind in der Literatur nicht dokumentiert. Angaben zur Reproduktion basieren auf Beobachtungen verwandter Arten.
Mindestens 120 cm Kantenlänge und 240 Liter für ein Einzeltier. Eine lückenlose, stabile Abdeckung ist unbedingt nötig.
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