
Salmler
Aimara
Hoplias aimara
- Endgröße: bis 120 cm
- Aquarium: ab 3000 l
- Temperatur: 26-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, aggressiv
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Zierfische, Familie Erythrinidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Tigersalmler (Hoplias malabaricus) ist ein markanter, muskulöser Raubfisch mit bis zu 65 cm Gesamtlänge aus der Familie Erythrinidae. Der Körperbau ist robust und leicht seitlich abgeflacht, auf Lauerjagd spezialisiert. Der Kopf ist kräftig und breit, das Maul groß und mit hunde- bzw. nadelartigen Zähnen bestückt.

40–65 cmEndgröße
8–12 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6-8pH-Wert
4-25 °dGHGesamthärte
ab 2000 lAquariengröße
Die Färbung ist variabel, meist graubraun mit dunkleren Querbändern; individuelle und regionale Unterschiede sind dokumentiert. Im Aquarium präsentiert sich der Tigersalmler als überwiegend ruhiger Bewohner, der tagsüber Ruhestellen aufsucht und erst in der Dämmerung sowie nachts aktiv jagt. Er lauert bewegungslos in Verstecken und nutzt kurze, explosive Sprints, um Beute zu ergreifen. Wie andere Erythriniden ist die Art in der Lage, atmosphärische Luft zu atmen. Alle Wolfssalmler sind bekannte und kraftvolle Springer, das Becken muss daher stets vollständig und sicher abgedeckt sein.
Wasserwerte: Temperatur 22–28 °C, pH 6,0–8,0, GH 4–25 dGH. Die Art toleriert ein breites Spektrum an Wasserchemie. Beckengröße: Mindestens 260 cm Kantenlänge und 2.000 Liter für einen adulten Tigersalmler (40–65 cm). Großzügige Grundflächen sind wichtiger als Beckenhöhe. Einrichtung: Großzügige Versteckmöglichkeiten durch Höhlen, Wurzeln und überhängende Strukturen. Offene Schwimmzonen für explosive Jagdsprints. Robuste, gut verankerte Pflanzen. Strömung: Moderate bis geringe Strömung. Gute Filtration und stabile Sauerstoffversorgung sind essenziell. Sicherheit: Das Becken muss stets vollständig und sicher abgedeckt sein. Die Zähne der Art können tiefe Verletzungen verursachen; beim Handling stets Werkzeuge verwenden. Der Tigersalmler ist eine Art ausschließlich für erfahrene Aquarianer mit großen Becken und einem klaren Verständnis für Sicherheitsanforderungen bei Raubfischen.
Hoplias malabaricus gilt als territorialer Einzelgänger; erwachsene Tiere verteidigen Reviere aktiv gegen Artgenossen. Im Ruhezustand ist das Temperament zurückhaltend, kann jedoch bei territorialen Provokationen oder während der Brutpflege in offene Aggression umschlagen. Jungtiere lassen sich gelegentlich in lockeren Gruppen gleichgroßer Exemplare halten, doch ab etwa 20 cm steigt die Aggressivität deutlich an. Die sicherste Haltungsform ist Einzelhaltung. Als Beifische kommen ausschließlich große, robuste südamerikanische Arten in Frage, z. B. Pseudacanthicus, größere Hypostomus oder großwüchsige Buntbarsche aus Südamerika. Garnelen sind völlig ungeeignet. Schnecken sind gefährdet; kleinere Exemplare werden gefressen.
Als ausgeprägter Fleischfresser ernährt sich Hoplias malabaricus vorwiegend von Fischen, größeren Wirbellosen und gelegentlich kleinen Amphibien. Im Aquarium eignen sich Fischfilet, ganze Fische (parasitenfrei), Muschelfleisch, Garnelen und hochwertige Frostfuttermischungen. Lebendfutter aus Wildfang sollte wegen Parasitenrisikos vermieden werden. Abwechslungsreiche, proteinreiche Fütterung ist wichtig.
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher mit Elternpflege (überwiegend Vaterpflege). Die Zucht ist dokumentiert und gilt als mittelschwer bis schwierig. Das Männchen gräbt flache Mulden, in denen das Weibchen 2.000–10.000 gelbliche Eier ablegt. Nach dem Ablaichen übernimmt das Männchen die Nestbewachung. Zuchtinduktion erfolgt durch Simulation von Regenzeiten bei 26–29 °C, pH 6,0–7,0. Nach dem Schlupf nehmen Jungfische Artemia-Nauplien an. Kannibalismusrisiko unter Jungfischen ist hoch.
Zuchtwasser: 26 bis 29 °C, pH 6 bis 7
Hoplias malabaricus kommt von Ost-Panama bis Zentral-Argentinien vor. Die Art bewohnt nahezu alle großen Flusssysteme Südamerikas und ist in klaren Bächen, langsam fließenden trüben Gewässern, Flüssen, Lagunen sowie Überschwemmungsgebieten anzutreffen. Charakteristisch sind geringe Strömung, strukturreiche Uferzonen mit Wurzeln und versunkenen Hölzern sowie dichte Ufervegetation.
Männchen sind tendenziell schlanker mit flacherem Bauchquerschnitt; ihre Rücken- und Afterflossen können in einigen Populationen länger und abgerundeter sein. Weibchen zeigen einen robuster wirkenden, runderen Körperbau mit breiterer Bauchpartie, besonders während der Konditionierungsphase. Die Kombination aus Körperform, Flossenproportionen und Bauchumfang sind die besten Unterscheidungsmerkmale.
Der Tigersalmler benötigt eine Temperatur von 22–28 °C, einen pH-Wert von 6,0–8,0 und eine Gesamthärte von 4–25 dGH. Die Art toleriert ein breites Spektrum an Wasserchemie.
Adulte Tiere werden in der Regel einzeln gehalten. Als Beifische kommen nur große, robuste südamerikanische Arten in Frage, z. B. Pseudacanthicus oder größere Hypostomus.
Ja, die Zucht ist dokumentiert und gilt als mittelschwer bis schwierig. Das Männchen gräbt Mulden und bewacht das Gelege von 2.000–10.000 Eiern. Die Zucht wird durch Simulation von Regenzeiten ausgelöst.
Mindestens 260 cm Kantenlänge und 2.000 Liter für ein adultes Tier. Das Becken muss stets vollständig abgedeckt sein, da alle Wolfssalmler kraftvolle Springer sind.
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