Die einzigartige Blattform der dunkelgrünen bis rotbraunen Hygrophila pinnatifida hat der ungewöhnlichen Aquarienpflanze seit ihrem Erstimport 2010 eine steile Karriere beschert. Die Blattform der Fiederblätter erinnert entfernt an sehr langgezogenes Eichenlaub. Im Aquarium kann man den Fiederspaltigen Wasserfreund nicht nur einpflanzen, sondern auch als Aufsitzerpflanze auf Steinen und Wurzeln kultivieren. Auch emers kann der Fiederspaltige Wasserfreund wachsen. Die Über- und die Unterwasserform sehen sich recht ähnlich.
Unter viel Licht ist der Fiederspaltige Wasserfreund von einem intensiven Braunrot mit hellerer Mittelrippe, unter weniger Licht wird die Aufsitzerpflanze dunkelgrün. Die Unterseite der Blätter von Hygrophila pinnatifida ist leuchtend weinrot.
Im Aquarium wird Hygrophila pinnatifida 20 bis 40 cm hoch. Die Aufsitzerpflanze eignet sich prima zum Bepflanzen von Wurzeln und Steinen im Mittelgrund bis Hintergrund des Aquariums, sie kann aber auch in den Bodengrund eingesetzt werden. Als Aufsitzerpflanze bleibt der Fiederspaltige Wasserfreund meist kleiner, im Boden kultiviert wächst er stärker heran. Um ihn auf dem Hardscape zu befestigen, eignet sich Nylonfaden oder Pflanzenkleber gut. Im Substrat eingepflanzt entwickelt Hygrophila pinnatifida kein besonders stark ausgeprägtes Wurzelsystem. Teils wachsen die Sprosse aufrecht, teils kriechend.
Hygrophila pinnatifida wächst im Aquarium unter viel Licht, mit einer zusätzlichen CO2 Versorgung und einer guten Düngung schneller, zeigt intensivere Farben und einen höheren Wuchs, kann aber ohne Probleme auch unter weniger Licht und ohne zusätzliche CO2-Düngung kultiviert werden. Auf einen regelmäßigen Rückschnitt reagiert die schnittverträgliche Stängelpflanze mit buschigerem Wuchs.
Die Vermehrung des Fiederspaltigen Wasserfreunds ist recht einfach: Dazu trennt man einige Blätter ab, die man an der Wasseroberfläche treiben lässt. Schnell entwickeln sich daran Tochterpflanzen mit feinen Wurzeln, die dann aufgebunden oder eingepflanzt werden können. Auch über Stecklinge der Seitentriebe lässt sich Hygrophila pinnatifida vermehren. Die Methode über Kopfstecklinge ist nicht empfehlenswert. Die aufrecht wachsenden Triebe wurzeln nur zögerlich und entwickeln sich in der Regel eher schwach.
Quelle : USCAPE
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