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Zierfische, Familie Loricariidae

Curuá-Una-Zebrawels Hypancistrus sp. L270 / L307

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Hypancistrus sp. L270 / L307, der Curuá-Una-Zebrawels, wird bis zu 11-12 cm groß und stammt aus dem Rio Curuá-Una in Pará, Brasilien. Die Grundfarbe reicht von dunkelbraun bis fast schwarz, darüber liegen cremeweiße bis beigefarbene, unregelmäßige Streifen, am Kopf eher vertikal und am Körper leicht schräg verlaufend. Die Tiere haben einen gedrungenen Rumpf, eine breite Kopfpartie und oft gestreifte Flossen.

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Schwarm
  • Friedlich
  • Kupferempfindlich
  • bis 12 cmEndgröße

  • 10-15 JahreLebenserwartung

  • 26-30 °CTemperatur

  • 6-7,5pH-Wert

  • 2-15 °dGHGesamthärte

  • ab 112 lAquariengröße

Beschreibung

Sie sind überwiegend nachtaktiv, ziehen sich tagsüber in enge Höhlen zurück und werden mit Eingewöhnung zugänglicher. Wie alle Hypancistrus ist die Art kein Algenfresser und kein Holzfresser.

Haltung und Pflege

Hypancistrus sp. L270 / L307 benötigt ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge mit stabilen Wasserwerten und vielen Verstecken. Empfohlene Wasserwerte: 26-30 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-15 °dGH. Halbe Tonröhren, flache Steinaufbauten und verwurzeltes Holz bieten Höhlen. Als Bodengrund eignet sich feiner Sand oder feiner Kies. Filter mit guter biologischer und mechanischer Reinigung und eine mäßige bis kräftige Strömung sind wichtig; die Strömung im Bereich der Verstecke sollte relativ ruhig bleiben. Gedämpfte Beleuchtung fördert die nächtliche Aktivität. Regelmäßige Wasserwechsel und proteinreiche Fütterung in Höhlennähe unterstützen die Gesundheit. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind für Harnischwelse giftig und dürfen nicht eingesetzt werden.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Hypancistrus sp. L270 / L307 ist mit ruhigen, nicht aggressiven Beifischen vergesellschaftbar; konkrete Fischarten wurden im Input nicht genannt. Im Input werden als mögliche Begleiter ruhige Schwarmfische und bodennahe Bewohner empfohlen, die unterschiedliche Habitatzonen nutzen und die Höhlennischen nicht dauerhaft beanspruchen. Bei Garnelen werden Neocaridina und Caridina sowie größere Garnelen wie Amano als Referenz für Verträglichkeit genannt. Zur Zucht empfiehlt der Input ein separates Zuchtbecken, um Hybridisierung mit anderen Hypancistrus-Arten zu vermeiden.

Ernährung

Hypancistrus sp. L270 / L307 nimmt vorwiegend proteinreiche Nahrung an und ist kein Algenfresser. Hochwertiges Frostfutter wie schwarze Mückenlarven, Artemia und Muschelfleisch bildet die Basis. Ergänzend eignen sich sinkende Granulate und Futtertabletten mit hohem Proteinanteil. Gelegentlich wird blanchiertes Gemüse toleriert. Die Fütterung sollte abends in Höhlennähe erfolgen.

Zucht

Fortpflanzungstyp: Höhlenlaicher (cave-spawning egg-layer)
Zuchtschwierigkeit: relativ einfach (partiell dokumentiert)
Die Art laicht in Höhlen und das Männchen übernimmt die Brutpflege; Gelegegrößen von etwa 20-50 Eiern sind dokumentiert. Zuchtwasser: pH 6-7 GH bis 10 °dGH 28-30°C. Auslöser: Simulation der Regenzeit: Großer, kühlerer Wasserwechsel (Temperaturabsenkung um 2-3°C), gefolgt von einer langsamen Erhöhung der Temperatur auf 29-30°C. Erhöhung der Strömung und Sauerstoffzufuhr sowie reichliche Fütterung mit hochwertigem Frostfutter fördern die Laichbereitschaft.

Zuchtwasser: 28 bis 30 °C, pH 6 bis 7, bis 10 °dGH

Natürlicher Lebensraum

Hypancistrus sp. L270 / L307 stammt aus dem Rio Curuá-Una (Pará, Brasilien) und bewohnt klare Flussabschnitte mit mäßiger bis starker Strömung. Das Habitat ist felskörperreich mit Schieferplatten, flachen Steinen, Spalten und Wurzelwerk; Substrat besteht meist aus Sand oder feinem Kies. Die Tiere nutzen tagsüber Felsspalten und Wurzeln als Schutz und suchen nachts die Strömungsbereiche zur Nahrungssuche.

Geschlechtsunterschiede

Männchen entwickeln einen breiteren Kopf und längere, borstenartige Odontoden an Brustflossen, Kiemendeckel und Schwanzstiel. Weibchen wirken insgesamt fülliger im Bauchbereich, besonders bei Laichbereitschaft.

Gut zu wissen

  • Stammt aus dem Rio Curuá-Una in Pará, Brasilien, Harnischwels bis ca. 12 cm
  • Dunkelbraune bis schwarze Grundfarbe mit cremeweißen, unregelmäßigen Streifen
  • Höhlenlaicher mit männlicher Brutpflege, Gelege von 20-50 Eiern, Zucht relativ einfach
  • Kein Algenfresser und kein Holzfresser, proteinreiche Nahrung bevorzugt
  • Überwiegend nachtaktiv, Fütterung abends in Höhlennähe empfohlen

Galerie

Häufige Fragen

Kann man Hypancistrus sp. L270 / L307 vergesellschaften?

Hypancistrus sp. L270 / L307 ist mit ruhigen, nicht aggressiven Beifischen vergesellschaftbar; konkrete Fischarten wurden im Input nicht genannt. Im Input werden als mögliche Begleiter ruhige Schwarmfische und bodennahe Bewohner empfohlen, die unterschiedliche Habitatzonen nutzen und die Höhlennischen nicht dauerhaft beanspruchen.

Kann man Hypancistrus sp. L270 / L307 im Aquarium züchten?

Die Art laicht in Höhlen und das Männchen übernimmt die Brutpflege; Gelegegrößen von etwa 20-50 Eiern sind dokumentiert. Zuchtwasser: pH 6-7 GH bis 10 °dGH 28-30°C.

Was frisst Hypancistrus sp. L270 / L307?

Hypancistrus sp. L270 / L307 nimmt vorwiegend proteinreiche Nahrung an und bevorzugt hochwertiges Frostfutter wie schwarze Mückenlarven, Artemia und Muschelfleisch. Ergänzend eignen sich sinkende Granulate und Futtertabletten mit hohem Proteinanteil; gelegentliches blanchiertes Gemüse wird toleriert.

Hinweis zu den Daten

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Fragen und Erfahrungen

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