
Salmler
Schwarzer Neon
Hyphessobrycon herbertaxelrodi
- Endgröße: 3,5-4 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Schokoladen-Neon (Hyphessobrycon vilmae) ist ein zierlicher Salmler mit gedrungener, seitlich leicht abgeflachter Körperform. Die Standardlänge beträgt bis zu 2,9 cm, im Aquarium werden Gesamtlängen von bis zu 4 cm erreicht. Das namensgebende Merkmal ist ein schokoladenbraunes Körpermuster mit einem irisierenden Längsstreifen.

bis 4 cmEndgröße
20-26 °CTemperatur
5-7pH-Wert
1-12 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Männliche Tiere zeigen intensivere Färbung und weißliche Zeichnungen in den Flossen, die Weibchen fehlen. Gelegentlich erscheinen „Goldene Tetras“ im Handel, eine goldgelbe Färbvariante, die durch einen harmlosen, nicht vererbbaren Hautparasiten verursacht wird und nur bei Wildfängen auftritt. Die Art ist nach Vilma Schultz benannt, der Ehefrau des Ethnographen und Fischsammlers Harald Schultz (Géry, 1966). Hyphessobrycon vilmae ist eine Schwarzwasserart und benötigt weiches, leicht saures Wasser. Im Aquarium zeigt der Schokoladen-Neon aktives, aber ruhiges Schwarmverhalten in der mittleren Wasserschicht.
Empfohlene Wasserwerte: 20–26 °C, pH 5,0–7,0, GH 1–12 °dGH. Mindestbeckengröße: 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter). Als Schwarzwasserart fühlt sich Hyphessobrycon vilmae in einem naturnahen Aufbau besonders wohl: dunkles Sandsubstrat, Wurzelholz, Laubschicht und gedämpfte Beleuchtung. Feinfiedrige Pflanzen, schwimmblattbildende Arten als Lichtdämpfer und dichte Randbepflanzung. Offene Schwimmzonen ermöglichen natürliches Gruppenschwimmen. Strömung: sanft bis mäßig. Dunkle Substrate betonen die charakteristische Schokoladenzeichnung der Fische.
Hyphessobrycon vilmae ist ein Schwarmfisch. Mindestgruppe: 8 Tiere, empfohlen werden 10 bis 12 Exemplare. Im Schwarm zeigen die Fische ein ruhiges bis lebhaftes Temperament: friedlich, harmonisch und kaum aggressiv gegenüber Nachbarn. Schnecken werden toleriert. Junggarnelen können als Beute angesehen werden; adulte Garnelen werden meist toleriert. Bodenbewohner wie Corydoras sind verträglich. Geeignete Beifische: andere südamerikanische Schwarzwasser-Salmler, Panzerwelse, kleine Buntbarsche aus derselben Region.
Hyphessobrycon vilmae ist ein Allesfresser, der in der Natur aquatische Wirbellose und herabfallende Früchte aufnimmt. Im Aquarium: kleinteiliges Trockenfutter, Artemia-Nauplien, Daphnia, Cyclops, Mückenlarven und Spirulina-Anteile. Kleinere Portionen mehrmals täglich.
Hyphessobrycon vilmae ist ein Freilaicher ohne elterliche Fürsorge. Zuchtschwierigkeit: mittel. Die Tiere verteilen ihre Eier in der Pflanzenmatrix oder auf feinen Pflanzenblättern. Separates Zuchtbecken mit dichter Bepflanzung oder feinem Laichgitter, Eltern nach dem Ablaichen entfernen. Erstfutter: Infusorien, dann Artemia-Nauplien.
Hyphessobrycon vilmae stammt aus dem oberen Tapajós-Becken in Brasilien, genauer aus dem oberen Arinos-Juruena-System. Die Art bewohnt Schwarzwassergewässer mit strukturierten Uferzonen, Pflanzenbewuchs und Wurzelwerken.
Männliche Tiere zeigen intensivere Gesamtfärbung sowie weißliche Zeichnungen in den Flossen, die Weibchen fehlen. Weibchen werden etwas größer und erscheinen rundlicher im Körperbau, vor allem bei Laichreife.
Der Schokoladen-Neon benötigt Temperaturen von 20–26 °C, einen pH-Wert von 5,0–7,0 und eine Gesamthärte von 1–12 °dGH. Weiches, leicht saures Wasser ist ideal.
Hyphessobrycon vilmae eignet sich für Gemeinschaftsaquarien mit südamerikanischen Schwarzwasserarten. Geeignet sind andere Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche. Hartwasserliebende Arten sind ungeeignet.
Die Zucht ist mittelschwer. Ein separates Zuchtbecken mit dichter Bepflanzung oder Laichgitter ist erforderlich. Die Elterntiere müssen nach dem Ablaichen entfernt werden.
Gelegentlich werden goldgelb gefärbte Exemplare als „Goldene Tetras“ angeboten. Diese Färbung wird durch einen harmlosen, nicht vererbbaren Hautparasiten verursacht und tritt nur bei Wildfängen auf.
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