suche ein L37 Netzmuster-Schilderwelsmännchen für meine zwei Damen
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glg horst
Zierfische, Familie Loricariidae
Saugmaulwels (Hypostomus) Hypostomus sp. (L37)
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Saugmaulwels (Hypostomus sp.) ist ein stark gepanzerter, bodenlebender Saugwels, der je nach Art 15-50 cm groß wird. Die Gattung Hypostomus umfasst über 150 Arten mit sehr unterschiedlichen Endgrößen. Der Körper ist abgeflacht, die Bauchseite heller, und die Flossen robust mit oft kräftigen Pektoralstacheln.
- Schwierigkeit: Schwierig
- Einzelgänger
- Territorial
- Kupferempfindlich

bis 50 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
20-28 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-25 °dGHGesamthärte
ab 1180 lAquariengröße
Beschreibung
Die Färbung zeigt je nach Art helles Braun bis Grau mit dunklen Punkten, Flecken oder Vermikulationen, die der Tarnung auf Stein- und Holzsubstrat dienen. Fast alle Vertreter sind dämmerungs- bis nachtaktiv und verbringen den Tag in Verstecken. Hypostomus-Welse werden im Handel häufig mit Pterygoplichthys verwechselt.
Haltung und Pflege
Hypostomus-Welse benötigen ein großes Aquarium ab 200 cm Kantenlänge (für große Arten; kleinere Vertreter ab 150 cm / 400 Liter). Empfohlene Wasserwerte: 20-28 °C, pH 6,0-8,0, GH 5-25 °dGH. Stabile Verstecke aus Wurzeln und Steinaufbauten, sandiges bis feinkiesiges Substrat und gedämpfte Beleuchtung sind wichtig. Eine leistungsstarke Filterung ist unverzichtbar, da Hypostomus-Arten viel organische Masse produzieren. Moderate bis kräftige Strömung ahmt den natürlichen Lebensraum nach. Wurzelholz (Moorkienholz, Mangrove) muss dauerhaft im Becken vorhanden sein, da viele Arten Holz abraspeln und für ihre Verdauung benötigen. Pflanzen werden bei größeren Exemplaren häufig entwurzelt oder beschädigt; robuste Arten wie Anubias oder Javafarn auf Holz aufgebunden sind vorzuziehen. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind für Harnischwelse giftig und dürfen nicht eingesetzt werden.
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Verhalten und Vergesellschaftung
Hypostomus-Welse sind territorial, bodenbezogen und als erwachsene Tiere einzelgängerisch. Mit zunehmendem Alter nimmt die Territorialität zu. Einzelhaltung oder paarweise Haltung nur in sehr großen Becken ist empfehlenswert. Hypostomus lassen sich mit ruhigen bis lebhaften Mittel- und Oberflächenfischen vergesellschaften, sofern diese nicht zu klein sind. Geeignet sind robuste Salmler, größere Buntbarsche und Fadenfische. Vorsicht bei anderen großen Bodenwelsen, da es zu Revierkämpfen kommt. Adulte Garnelen werden in der Regel toleriert, Junggarnelen und kleine Schnecken können gefressen werden.
Ernährung
Hypostomus sind überwiegend herbivor bis detritivor. Im Aquarium sollten überwiegend pflanzliche Sinkfutter angeboten werden: Spirulina-Tabletten, Algenwafer, blanchierte Zucchini, Gurke, Spinat und Erbsen. Dauerhaft verfügbares Wurzelholz ist essenziell für die Verdauung. Proteinreiches Futter (Frostfutter, Mückenlarven) nur gelegentlich als Ergänzung. Die Fütterung erfolgt abends.
Zucht
Hypostomus-Arten sind Höhlenbrüter, die in der Natur bis zu einen Meter tiefe Röhren in Lehm- und Uferbänke graben. Das Männchen bewacht Höhle und Gelege. Eine Nachzucht im Heimaquarium ist bislang nicht gelungen und gilt als nicht realistisch. Kommerzielle Vermehrung erfolgt in großen Teichanlagen in Südamerika und Südostasien.
Natürlicher Lebensraum
Hypostomus-Arten besiedeln Uferzonen und ruhigere Abschnitte südamerikanischer Flusssysteme mit sandigem bis schlammigem Substrat, reich an Totholz, Wurzeln und Steinen. Sie bevorzugen mäßig bis langsam strömende Bereiche und nutzen Lehmbänke und Spalten als Versteck- und Laichplätze. Einige Arten sind fakultative Luftatmer.
Geschlechtsunterschiede
Männchen zeigen bei vielen Hypostomus-Arten eine breitere Kopfpartie und ausgeprägtere Pektoralstacheln sowie stärkeres Territorialverhalten während der Fortpflanzungsphase. Weibchen wirken meist fülliger im Abdomen. Eine sichere optische Unterscheidung ist bei den meisten Arten schwierig und erfordert Erfahrung.
Gut zu wissen
- Gattung mit über 150 Arten und Endgrößen von 15-69 cm
- Häufig mit Pterygoplichthys (Segelschilderwels) verwechselt
- Holz ist für die Verdauung vieler Arten essenziell
- Starke Abfallproduktion: leistungsstarke Filterung nötig
- Kupferempfindlich wie alle Harnischwelse
- Einige Arten sind fakultative Luftatmer
- Zucht im Heimaquarium praktisch nicht möglich
Häufige Fragen
Wie groß wird der Saugmaulwels?
Das hängt von der Art ab. Die Gattung Hypostomus umfasst über 150 Arten mit Endgrößen von 15 bis über 50 cm. Vor dem Kauf sollte die genaue Art bestimmt werden, um die passende Beckengröße zu wählen.
Welche Wasserwerte braucht der Saugmaulwels?
Hypostomus-Welse sind anpassungsfähig: 20-28 °C, pH 6,0-8,0, GH 5-25 °dGH. Leistungsstarke Filterung und regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig, da die Tiere viel Abfall produzieren.
Kann man Saugmaulwelse im Aquarium züchten?
Die Zucht im Heimaquarium ist praktisch nicht möglich. Hypostomus graben in der Natur bis zu einen Meter tiefe Höhlen in Uferbänke. Kommerzielle Vermehrung erfolgt in Teichanlagen.
Braucht der Saugmaulwels Holz im Aquarium?
Ja, Wurzelholz ist für die Verdauung vieler Hypostomus-Arten essenziell. Die Tiere raspeln Holz ab und benötigen die Fasern für ihre Darmfunktion. Moorkienholz oder Mangrovenholz sollte dauerhaft im Becken sein.
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Fragen und Erfahrungen
Ein Kommentar, der letzte vom 1. September 2014
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