
Harnischwelse
Lamontichthys llanero
Lamontichthys llanero
- Endgröße: 20 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Lamontichthys sp. „Kolumbien“ gehört zur Ordnung der Welse und zur Familie der Loricariidae. Die Art wird im Handel als Filament-Störwels geführt. Sie zeigt einen langgestreckten Körper mit festen, leicht erhabenen Platten und einem breiten, saugnapfähnlichen Maul. Die durchschnittliche Länge liegt bei etwa 18 cm.
bis 18 cmEndgröße
10 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
4-12 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Der Rücken ist meist dunkel, während die Seiten hellere Flecken mit feinen, fadenartigen Anhängseln aufweisen. Der natürliche Lebensraum befindet sich in klaren Flussläufen und ruhigen Flussstrecken in Kolumbien. Dort herrschen Temperaturen um 24 Grad Celsius und ein pH-Wert von ca. 7,0. Die Art lebt bodenständig und passt sich Strömungen durch spezielle Körperformen an. Sie ist nachtaktiv und sucht am Flussbett nach Algen und kleinen Wirbellosen. Im Aquarium sollten ähnliche Bedingungen geschaffen werden, indem ein sandiger Boden, viele Verstecke und ein moderater Wasserdurchfluss vorhanden sind. Quellenangaben variieren, weshalb manche Details noch unklar sind.
Lamontichthys sp. ‚Kolumbien‘ benötigt ein Aquarium ab 130 cm Kantenlänge (ab 240 Liter). Empfohlene Wasserwerte: 24-27 °C, pH 6,0-7,0, GH 4-12 °dGH. Die Haltung erfordert stabile Wasserwerte, sehr gute Filterung und kräftige, gleichmäßige Strömung. Eine hohe Sauerstoffsättigung ist zwingend erforderlich. Leistungsstarke Filter mit zusätzlichen Strömungspumpen sind obligatorisch. Vollständig stagnierende Bereiche im Becken sind zu vermeiden. Feiner Kies oder Sand als Bodengrund. Größere, stabile Steine, Felsplatten und knorriges Wurzelholz schaffen Halteflächen und natürliche Reviere. Flache Steine eignen sich als mögliche Ablaichsubstrate. Überwachsene Oberflächen (Aufwuchs auf Steinen und Holz) sind wertvolle Nahrungsquellen. Robuste Pflanzen, die Strömung tolerieren (z. B. Anubias, Java-Farn auf Steinen befestigt), können eingebracht werden. Regelmäßige Teilwasserwechsel (mindestens 30 % wöchentlich) und stabile Parameter sind essenziell. Die Art reagiert sehr empfindlich auf erhöhte Nitrit- und Ammoniakwerte sowie auf plötzliche Parameterschwankungen. Niedrige Besatzdichten und höchste Sauberkeit des Wassers sind Voraussetzung. Wildfänge brauchen eine sorgfältige, langsame Eingewöhnung. Frisch importierte Tiere sollten mit Algenpaste auf Steinen, zerkleinerten Pflanzentabletten und häufigen kleinen Wasserwechseln über mindestens zwei Wochen konditioniert werden. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind für Harnischwelse giftig und dürfen nicht eingesetzt werden.
Lamontichthys sp. „Kolumbien“ ist ein Vertreter der Gattung Lamontichthys und zeigt im natürlichen Habitat ein lockeres Gruppenverhalten, wobei die Tiere häufig in kleineren Trupps oder lose aggregiert an Holz und Steinen anzutreffen sind; für die Aquarienhaltung empfiehlt sich daher eine Gruppenhaltung von mindestens 4–6 Exemplaren, um arttypisches Verhalten und Wohlbefinden zu fördern. Der Filament-Störwels ist friedlich und kann gut mit ruhigen, nicht zu kleinen Schwarmfischen wie Salmlern, Bärblingen oder Panzerwelsen sowie anderen friedlichen Harnischwelsen vergesellschaftet werden. Zu vermeiden sind sehr kleine Beutefische, die als Nahrung angesehen werden könnten, sowie aggressive oder sehr lebhafte Arten, die die eher zurückhaltenden Filament-Störwelse stressen würden; auch langflossige Fische sind ungeeignet, da es gelegentlich zu Flossenzupfen kommen kann.
Lamontichthys sp. ‚Kolumbien‘ ist omnivor mit starkem Schwerpunkt auf Aufwuchs und Biofilm. Die Fütterung ist anspruchsvoll, da die Tiere bei Störungen sofort die Nahrungsaufnahme einstellen. Hauptnahrung: Algenpaste direkt auf Flachsteinen und Wurzelholz, Spirulina-Tabletten und Algen-Wafer als Grundfutter, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Gurke, Spinat) als Ergänzung. Proteinergänzung mit gefrorenen Kleintieren (Artemia, Daphnien, Mückenlarven) zur Konditionierung. Futter sollte spät abends oder bei gedimmtem Licht angeboten werden, um die scheuen Tiere nicht zu stören. Reichlich Totholz im Becken unterstützt die natürliche Biofilmbildung.
Die Gattung Lamontichthys umfasst Störwelse, die in anspruchsvoll eingerichteten Zuchtbecken mit konstanten Temperaturen zwischen 24 und 28 °C, einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert und gut durchlüftetem, weichem Wasser optimale Bedingungen vorfinden. Für eine erfolgreiche Zucht ist es wichtig, reichlich Versteck- und Laichplätze zu bieten, da die Tiere territoriale Rückzugsorte und Niststellen bevorzugen. Das Paarungsverhalten zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Balzritual aus, bei dem sich oft monogame Paare bilden; nach der Paarung werden die Eier in geschützten Höhlen oder Spalten abgelegt, wobei insbesondere das Männchen durch regelmäßige Belüftung und Reinigung der Eiposition zur erfolgreichen Befruchtung beiträgt. Nach einer Inkubationszeit von wenigen Tagen schlüpfen die Jungtiere, die zunächst mit Mikroorganismen sowie fein aufbereitetem Aufzuchtfutter gefüttert werden. Bei der Aufzucht der Larven ist eine kontinuierliche Überwachung der Wasserqualität und ein allmählicher Übergang zu fester Nahrung entscheidend, um Wachstumsstörungen und Krankheitsanfälligkeit zu vermeiden. Bei Lamontichthys sp. „Kolumbien“ fällt zudem die Besonderheit der ausgeprägten Filamentstrukturen an den Flossen auf, welche als geschlechtsspezifisches Merkmal in der Fortpflanzung eine Rolle spielen und die individuelle Identifikation innerhalb der Art erleichtern.
Lamontichthys sp. „Kolumbien“ – Filament-Störwels stammt aus klaren, sauerstoffreichen und kräftig strömenden Flussläufen tropischer Regionen Kolumbiens, wo er sich bevorzugt an Holz, Wurzeln und Steinen im strömungsreichen Freiwasser aufhält. In diesen Habitaten herrschen Temperaturen von etwa 24 bis 28 °C bei leicht saurem bis neutralem pH-Wert und weichem Wasser. Der Bodengrund besteht meist aus Sand und Kies; überströmte Steine und Totholz tragen Aufwuchs und Biofilm, die als Nahrungsgrundlage dienen. Als rheophile, strömungsliebende Art ist der Filament-Störwels auf hohe Sauerstoffsättigung und sauberes Wasser angewiesen.
Bei Lamontichthys sp. „Kolumbien“ sind keine markanten geschlechtsspezifischen Unterschiede beschrieben – Männchen und Weibchen ähneln sich äußerlich in ihren Proportionen und Flossenformen.
Der Lamontichthys sp. „Kolumbien“ – Filament-Störwels gilt bei artgerechter Haltung als relativ robust, kann jedoch unter ungünstigen Bedingungen gesundheitliche Probleme entwickeln. Insbesondere abweichende Wasserparameter wie falscher pH-Wert, Temperatur und unzureichende Sauerstoffversorgung, sowie eine schlechte Wasserqualität und chronischer Stress, begünstigen Infektionen durch Bakterien, Pilze oder Parasiten. Auch eine unzureichende oder einseitige Ernährung kann das Immunsystem schwächen und so die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Neben genetischen Faktoren spielen regelmäßige Überwachung der Wasserwerte, eine abwechslungsreiche Fütterung und ein artgerechtes Zusammenleben mit anderen Fischen eine entscheidende Rolle für die Gesundheit dieses Tieres.
Lamontichthys sp. „Kolumbien“ ist an feinen, fadenartigen Flossenanhängen und einem langgestreckten Körper zu erkennen. Als strömungsliebende Art benötigt sie sauerstoffreiches, sauberes Wasser sowie ruhige Rückzugsorte am Bodengrund.
Die optimale Temperatur liegt bei 24-28 °C. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0-7,5 liegen. Die Gesamthärte (GH) zwischen 4 und 12.
Für Filament-Störwels wird ein Aquarium ab 130 cm, 240 Liter empfohlen. Eine größere Grundfläche ist immer vorteilhaft, da sie den Tieren mehr Schwimmraum und Reviermöglichkeiten bietet.
Lamontichthys sp. „Kolumbien“ zeigt im natürlichen Habitat ein lockeres Gruppenverhalten, wobei die Tiere häufig in kleineren Trupps oder lose aggregiert an Holz und Steinen anzutreffen sind; für die Aquarienhaltung empfiehlt sich daher eine Gruppenhaltung von mindestens 4–6 Exemplaren, um arttypisches Verhalten und Wohlbefinden zu fördern.
Die Gattung Lamontichthys umfasst Störwelse, die in anspruchsvoll eingerichteten Zuchtbecken mit konstanten Temperaturen zwischen 24 und 28 °C, einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert und gut durchlüftetem, weichem Wasser optimale Bedingungen vorfinden.
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