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Lepidothelphusa cognetti – Weißscheren Krabbe

Lepidothelphusa cognetti – Weißscheren Krabbe

Bild: M. Nadal
Bild: M. Nadal

Herkunft:

Asien / Sarawak

Beschreibung:

Die Tiere werden zwischen 3 bis 4 cm groß. Ein ausreichend großer Landteil, mit grabetauglichem Substrat (Humus, Erde-Sand-Gemisch, Humus-Sandgemisch muss gegeben sein. Besonders die tragenden Weibchen benötigen den Schutz gegrabener Bauten. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 80 – 100% hoch sein. Da diese Krabben keine reinen Wasserbewohner sind, ist es wichtig für einen Landteil zu sorgen. Landteile aus Sand, Erde, Humusgemischen bringen den Vorteil, daß man sie besser bepflanzen kann und die Krabben sich zudem noch Wohnhöhlen graben können. Die Tiere sollten bestenfalls im reinen Artbecken gehalten werden und das Becken sollte ab 60 cm für eine Gruppe von 6 – 10 Tieren groß sein.

Temperatur: 24 – 28°C Wasser- und Landteil
pH:
KH:

GH:
Leitwert:
 

Ernährung:

Allesfresser, alle handelsüblichen Futtersorten, Gemüse, Frostfutter. Sie fressen sowohl an Land, als auch im Wasser.

Zucht:

Die Fortpflanzung findet im Brackwasser statt. Die Weibchen tragen die Eier und Jungtiere bis zum Entlassen unter ihrem Hinterleib.

Besonderheiten:

Auf Grund der benötigten hohen Luftfeuchtigkeit wird die Haltung in einem Terrarium empfohlen. Die optimalere Luftzirkulation lässt die Scheiben nicht so schnell beschlagen.

 

Quelle: www.wirbelloseandmore.de

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Ruben

Hallo,
Das die Fortpflanzung nur in Brackwasser stattfindet kann ich so nicht bestätigen.
Ich habe erst vor einigen Tagen eine Schar winziger (ca. 1-2mm) Krebse entdeckt, in reinem Süßwasser.
Ich hoffe das ich die kleinen Durchbekomme da die Wildbestände laut IUCN Redlist (http://www.iucnredlist.org/details/134450/0) als gefährdet eingestuft werden und man vielleicht mit gezielter Nachzucht zur Arterhaltung beitragen kann.
Traurigerweise fällt das eigentliche Verbreitungsgebiet der Art auf Borneo allmählich der Rodung zum Anbau von Palmenölplantagen zum opfer.
FG Ruben Wittich

Matthias Wiesensee

Hallo Ruben,
wir sind gespannt was du berichten wirst. Das Vorhandensein ist kein Problem, normalerweise sterben sie nach wenigen Tagen im Süßwasser ab.

Ruben Wittich

Hallo,
Mein letztes Kommentar liegt jetzt gut 9 Monate zurück und ich kann berichten das tatsächlich ein sehr großer Teil der Jungtiere ohne Probleme im Süßwasser durchgekommen ist. Der ältere “Wurf” von 2-3 ist jetzt beinah ausgewachsen und ist deutlich aktiver als die Eltern-Tiere.
Meine Krebse legen zwar auch an Land Höhlen an aber graben sich deutlich lieber welche unter Steinen oder Wurzeln die im Wasser liegen. Als Boden nehme ich Flusssand aus einem kleinen, sauberen Waldbach den ich aufgearbeitet habe und der den Vorteil hat das er unterwasser deutlich strukturstabiler ist als der gesiebte aus dem Zoogeschäft.
Freundliche Grüße

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