
Sonnenbarsche
Scheibenbarsch
Enneacanthus chaetodon
- Endgröße: 10 cm TL
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 18-22 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Centrarchidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Lepomis gibbosus, der Gemeine Sonnenbarsch, steht seit 2019 auf der Unionsliste der invasiven gebietsfremden Arten (Verordnung (EU) Nr. 1143/2014). Halten, Zucht, Transport und Abgabe sind nach Artikel 7 grundsätzlich verboten, ebenso das Freisetzen.

bis 40 cmEndgröße
8–12 JahreLebenserwartung
15-22 °CTemperatur
7-7,5pH-Wert
10-15 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Für Tiere, die vor der Listung als Heimtier gehalten wurden, gelten Übergangsregelungen: Sie dürfen bis zum natürlichen Lebensende bleiben, aber nicht vermehrt oder weitergegeben werden. Der folgende Text beschreibt die Art, er ist keine Haltungsempfehlung. Der Sonnenbarsch gehört zur Familie Centrarchidae und stammt aus Nordamerika. FishBase nennt eine Maximallänge von 40 cm TL bei einer häufigen Länge um 10 cm TL. Der Körper ist seitlich stark abgeflacht und scheibenförmig. Die Grundfärbung der Flanken ist goldgelb bis grünlich-gelb mit bläulichem Schimmer; auf den Wangen und am Kiemendeckel zeigen sich blau-grüne Wellenlinien. Das namensgebende Kennzeichen ist ein leuchtend orange-roter Fleck am hinteren Rand des Kiemendeckels. Es handelt sich um einen Kaltwasserfisch der gemäßigten Zone. Außerhalb Nordamerikas gilt die Art als invasiv; sie verdrängt heimische Fische und Amphibienlarven und darf unter keinen Umständen in Gewässer oder Gartenteiche gelangen.
Rechtlicher Hinweis vorab: Lepomis gibbosus steht auf der Unionsliste der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014. Halten, Zucht, Transport und Abgabe sind nach Artikel 7 grundsätzlich verboten. Eine Haltungsempfehlung wird deshalb nicht gegeben. Wer vor der Listung rechtmäßig Tiere erworben hat, darf sie unter den Übergangsregelungen bis zum Lebensende weiterhalten, muss aber Vermehrung und Weitergabe ausschließen und ein Entweichen sicher verhindern. Zur Einordnung des Bedarfs: Es handelt sich um einen territorialen Kaltwasserbarsch der gemäßigten Zone, der nach FishBase bis 40 cm TL erreichen kann. Eine Haltung im Gartenteich ist wegen der Entweichungsgefahr in heimische Gewässer ausgeschlossen.
Der Sonnenbarsch ist territorial, besonders gegenüber Artgenossen. Während der Fortpflanzungszeit steigert das Männchen sein Territorialverhalten erheblich und vertreibt Eindringlinge. In der Natur frisst er kleine Fische, Fischeier und Wirbellose; Garnelen und kleine Schnecken sind entsprechend gefährdet. Eine Vergesellschaftungsberatung entfällt, weil die Art nach Artikel 7 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 nicht gehalten werden darf.
Lepomis gibbosus ist ein karnivorer Opportunist mit Fleischfokus. In der Natur frisst er Insektenlarven, Kleinkrebse, Würmer, Schnecken und Kleinfische. Im Aquarium: Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, Bachflohkrebse, Regenwürmer und gehackte Krebstiere. Eingewöhnte Tiere akzeptieren auch Flocken- und Granulatfutter. Rein vegetarische Ernährung ist nicht artgerecht.
Zucht ist nach Artikel 7 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 verboten. Die folgende Beschreibung dient nur der biologischen Einordnung. Lepomis gibbosus ist ein Substratlaicher. Das Männchen gräbt eine flache Nestmulde im sandigen Bodengrund, lockt Weibchen zur Eiablage und bewacht anschließend Eier und Larven; mehrere Weibchen können nacheinander in dasselbe Nest laichen. Angaben zur Eizahl schwanken je nach Quelle stark und werden hier nicht als gesicherter Wert geführt.
Zuchtwasser: 18 bis 20 °C
Lepomis gibbosus ist in Nordamerika heimisch und besiedelt stehende und langsam fließende Gewässer der gemäßigten Klimazone: flache Uferbereiche von Seen, Teichen und langsam fließenden Flüssen mit dichter Wasserpflanzenvegetation. Die Art wurde in vielen Regionen außerhalb ihres Ursprungsgebiets eingeführt und gilt als invasiv.
Männchen sind intensiver gefärbt, besitzen dunklere und teils verlängerte Flossen. Der orange-rote Kiemendeckelfleck ist bei Männchen besonders leuchtend. Weibchen erscheinen blasser mit gelblicher Bauchfärbung.
Die Frage stellt sich in der Praxis nicht: Lepomis gibbosus steht auf der Unionsliste der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014, das Halten und die Zucht sind nach Artikel 7 verboten. Biologisch handelt es sich um eine Kaltwasserart der gemäßigten Zone.
Eine Vergesellschaftungsempfehlung geben wir nicht. Das Halten und die Abgabe der Art sind nach Artikel 7 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 grundsätzlich verboten. Der Sonnenbarsch ist zudem territorial und erbeutet kleine Fische und Wirbellose.
Gar nicht. Die Zucht ist nach Artikel 7 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 verboten. Biologisch ist die Art ein Substratlaicher mit Nestbau und männlicher Brutpflege.
Karnivorer Opportunist. Mückenlarven, Bachflohkrebse, Regenwürmer und gehackte Krebstiere. Eingewöhnte Tiere akzeptieren auch Flocken- und Granulatfutter.
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