
Rhizompflanzen
Große Amazonas-Schwertpflanze
Echinodorus bleheri
- Wuchshöhe: 20-60 cm
- Licht: mittel bis viel
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Platz im Becken: Hintergrundpflanze
- Wasserhärte: weich bis hart
Passende Pflanze: Echinodorus
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Gut zu wissen
Zierfische, Familie Percichthyidae
Maccullochella peelii
Der Murray Cod (Maccullochella peelii) ist ein massiger, kräftig gebauter Süßwasserfisch aus der Familie Percichthyidae mit einer dokumentierten Maximalgröße von bis zu 180 cm. Der Körper ist muskulös und gedrungen, mit einem großen Maul und einer unmarkanten, erdtonigen Färbung, die in natürlichen Biotopen als Tarnung dient.
bis 180 cmEndgröße
20-48 JahreLebenserwartung
18-25 °CTemperatur
6,5-8pH-Wert
3-11 dGHGesamthärte
ab 8000 lBeckengröße
Im Aquarium zeigt Maccullochella peelii ein Verhalten, das von seiner Rolle als Lauerjäger geprägt ist. Jungfische sind aktiver, erwachsene Tiere ruhen tagsüber oft in Verstecken. Mit zunehmender Größe können Exemplare gegenüber Pflegern zutraulich werden, bleiben aber räuberisch und territorial. Aufgrund der enormen Endgröße ist diese Art nur für Aquarianer mit entsprechend großen Anlagen geeignet.
Wasserwerte: 18-25 °C, pH 6,5-8,0, GH 3-11 °dGH. Maccullochella peelii benötigt aufgrund seiner enormen Endgröße ein außerordentlich großes Aquarium mit mindestens 550 cm Kantenlänge und 8.000 Litern. Die Einrichtung sollte großzügige Schwimmflächen, tiefe Rückzugszonen und stabile Strukturen wie massive Wurzeln und großvolumige Höhlen aufweisen. Die Filterung muss leistungsfähig dimensioniert sein, da der Nahrungsumsatz des Fisches erheblich ist. Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig. Die Art verträgt moderate bis geringe Strömung. Sand- bis feinkiesförmige Substrate sind geeignet. Die artgerechte Unterbringung großer Exemplare ist sehr anspruchsvoll hinsichtlich Beckengröße, Filterkapazität und langfristiger Stabilität der Wasserwerte. Diese Art ist nur für erfahrene Halter mit der Möglichkeit, entsprechend große Anlagen bereitzustellen.
Maccullochella peelii ist territorial und sollte in den meisten Fällen einzeln gehalten werden. Die Art ist ein Apex-Raubtier, das alle Fische frisst, die ins Maul passen. Gegenüber Artgenossen zeigt sich ausgeprägtes Revierverhalten. Garnelen sind völlig ungeeignet. Schnecken sind ebenfalls gefährdet. Die Vergesellschaftung ist nur mit sehr großen, robusten australischen Flussbewohnern in entsprechend großen Becken mit klaren Revierabgrenzungen möglich. In den meisten Fällen ist Einzelhaltung die sicherste Lösung.
Maccullochella peelii ist ein fleischbetont ernährter Allesfresser. In der Natur nimmt die Art vorwiegend Fisch und größere Wirbellose zu sich. Im Aquarium eignen sich hochwertige fleischbetonte Pellets für Raubfische, tiefgefrorene Fisch- und Krustentierstücke sowie kontrollierte Lebendfütterung. Portionierung an die Maulgröße anpassen und kontrollierte Fütterungsintervalle einhalten, um Wasserbelastung zu vermeiden.
Der Fortpflanzungstyp ist Substratlaicher. Die Zucht gilt als schwer. Konkrete Zuchtparameter wie genaue Zucht-Temperatur, Zucht-pH oder Zucht-GH sind nicht dokumentiert. Die Zucht richtet sich primär an erfahrene Aquarianer mit großvolumigen, stabilen Systemen.
Maccullochella peelii ist endemisch für Australien und insbesondere mit dem Murray-Darling-Becken verknüpft. Das natürliche Habitat umfasst klare Bäche, langsam fließende Flussabschnitte, Billabongs (Altwasserseen) und Seen. Die Art bevorzugt tiefere Pools mit reichlich Deckung durch Uferbewuchs, Wurzelwerk und Unterwasserholz.
Die Geschlechtsunterschiede sind nur gering ausgeprägt. Männchen erreichen die größten dokumentierten Exemplare. Weibchen bleiben tendenziell kleiner und fallen durch eine rundere Bauchpartie auf, besonders wenn sie trächtig sind. Farbliche Unterschiede sind nicht dokumentiert.
Maccullochella peelii benötigt Temperaturen von 18-25 °C, pH 6,5-8,0 und GH 3-11 °dGH. Stabilität der Parameter ist für das Wohlbefinden entscheidend.
In den meisten Heimaquarien ist Einzelhaltung die sicherste Lösung. Nur sehr große, robuste australische Flussbewohner kommen als Partner in Frage, und auch nur in außerordentlich großen Becken mit klaren Revierbereichen.
Der Murray Cod erreicht dokumentierte Maximalgrößen von bis zu 180 cm. Für ausgewachsene Tiere sind extrem große Aquarienanlagen mit mindestens 8.000 Litern und 550 cm Kantenlänge erforderlich; für die Heimaquaristik ist die Art nicht geeignet.
Die Art ist ein fleischbetont ernährter Allesfresser. Hochwertige fleischbetonte Pellets, tiefgefrorene Fisch- und Krustentierstücke sowie gelegentliche Lebendfütterung bilden die Grundlage der Ernährung im Aquarium.
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