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Zierfische, Familie Mastacembelidae

Macrognathus cf. aculeatus "Red Fin" Macrognathus cf. aculeatus „Red Fin“

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Macrognathus ist eine Gattung von Stachelaalen (Mastacembelidae) aus Süd- und Südostasien. Die Gattungsvertreter erreichen je nach Art Größen von 15 bis über 60 cm und zeigen den typischen aalähnlichen, langgestreckten Körperbau mit spitz zulaufender Schnauze. Die Färbung ist meist unmarkant in Erdtönen gehalten, was gute Tarnung in schlammigen Habitaten bietet.

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Gruppenhaltung
  • Friedlich
  • bis 65 cmEndgröße

  • 10-15 JahreLebenserwartung

  • 23-28 °CTemperatur

  • 6,5-7,5pH-Wert

  • 5-15 °dGHGesamthärte

  • ab 2000 lAquariengröße

Beschreibung

Im Aquarium zeigen Macrognathus-Arten typisches Verhalten bodenbewohnender Aale: vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, verbringen sie den Tag eingegraben im weichen Substrat oder versteckt unter Wurzeln. Nach einer Eingewöhnungsphase werden viele Exemplare zutraulicher und zeigen sich neugierig bei der Fütterung.

Haltung und Pflege

Wasserwerte: 23-28 °C, pH 6,5-7,5, GH 5-15 °dGH. Macrognathus-Arten benötigen ein geräumiges Aquarium mit weichem Substrat (Sand oder feiner Kies), in das sich die Tiere eingraben können. Reichlich Verstecke aus Wurzeln, Höhlen und dichten Pflanzengruppen sind wichtig. Die Filterung sollte moderat sein, da die Tiere ruhiges bis langsam fließendes Wasser bevorzugen. Eine gute Wasserqualität und regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig. Diese Art ist ein bekannter Springer! Eine lückenlose Abdeckung des Aquariums ist erforderlich. Macrognathus-Arten sind dankbare Pfleglinge, wenn die Grundbedürfnisse (weiches Substrat, Verstecke, Abdeckung) erfüllt werden. Die nachtaktive Lebensweise macht sie für Abendbeobachter reizvoll.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Macrognathus-Arten sind überwiegend friedlich gegenüber größeren Fischen, jedoch räuberisch gegenüber kleinen Fischen und Wirbellosen. Die Haltung in kleinen Gruppen ist möglich, Artgenossen werden unter günstigen Bedingungen mit ausreichend Platz und Verstecken toleriert. Garnelen sind ungeeignet. Schnecken sind gefährdet, besonders kleine Exemplare. Die Vergesellschaftung gelingt mit größeren, robusten Fischen aus Süd- oder Südostasien, die nicht als Beute infrage kommen.

Ernährung

Macrognathus-Arten sind Allesfresser mit starker Neigung zu fleischlicher Kost. Im Aquarium werden lebende und gefrorene Futtertiere wie Mückenlarven, Mysis und Artemia gut angenommen. Sinkende Pellets oder Tabletten sind ebenfalls geeignet. Die Fütterung sollte in den Abendstunden erfolgen.

Zucht

Macrognathus-Arten sind eierlegend. Die Zucht im Aquarium gilt als schwer und ist nur bei wenigen Arten erfolgreich dokumentiert. Spezifische Zuchtparameter sind artabhängig und nicht umfassend dokumentiert.

Natürlicher Lebensraum

Macrognathus-Arten stammen aus Süd- und Südostasien und bewohnen flache, vegetationsreiche Uferbereiche in Flüssen, Seen, Reisfeldern und Stauseen mit weichem, schlammigem Substrat. Die Tiere leben bodennah und nutzen dichte Vegetation und Substrat zur Nahrungssuche und Deckung.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind tendenziell größer und massiger mit runderen Bäuchen. Männchen sind schlanker. Die Unterscheidung erfolgt über Proportionen und Färbung bei adulten Tieren.

Gut zu wissen

  • Dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber eingegraben oder versteckt
  • Gräbt sich in weiches Substrat ein
  • Bekannter Springer, lückenlose Abdeckung erforderlich
  • Räuberisch gegenüber kleinen Fischen und Wirbellosen
  • Kann mit der Zeit zutraulich werden
  • Kupferempfindlich: Die winzigen, tief in die Haut eingebetteten Schuppen lassen Kupfer rasch durchtreten. Kupferhaltige Medikamente und Pflanzendünger meiden, bei Erkrankungen kupferfreie Mittel wählen.

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Macrognathus?

Macrognathus-Arten benötigen Temperaturen von 23-28 °C, pH 6,5-7,5 und GH 5-15 °dGH. Weiches Substrat zum Eingraben und eine lückenlose Abdeckung sind wichtig.

Kann man den Macrognathus vergesellschaften?

Die Vergesellschaftung gelingt mit größeren, robusten Fischen aus Süd- oder Südostasien. Kleine Fische, Garnelen und kleine Schnecken werden als Beute betrachtet und sind ungeeignet.

Wie züchtet man den Macrognathus?

Die Zucht im Aquarium gilt als schwer. Die Tiere sind eierlegend. Erfolgreiche Nachzuchten im Heimaquarium sind nur bei wenigen Arten dokumentiert.

Was frisst der Macrognathus?

Macrognathus sind Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Mückenlarven, Blutwürmer, Mysis, Artemia und sinkende Pellets werden gut angenommen. Die Fütterung sollte abends erfolgen.

Hinweis zu den Daten

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  • Aquarium: ab 2000 l
  • Temperatur: 23-28 °C
  • pH-Wert: pH 6,5-7,5
  • Wasserhärte: mittel bis hart
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  • pH-Wert: pH 6-7,5
  • Wasserhärte: weich bis hart
  • Schwierigkeit: Schwierig

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