Macrognathus pancalus

Deutscher Name: Indischer Zwergstachelaal

Bild: Ingo Seidel
Herkunft:
Indien, Myanmar, Südostasien
Farben:
braun, grün
Schwierigkeit:
Einfach (Fortgeschrittene Anfänger)
Art: Macrognathus pancalus
Gattung: Macrognathus
Familie: Mastacembelidae

Beschreibung

Der Indische Zwergstachelaal (Macrognathus pancalus) ist ein schlank gebauter Stachelaal aus der Familie Mastacembelidae mit einer Größe von bis zu 18,9 cm. Die Grundfärbung ist hell-bräunlich bis olivfarben mit charakteristischen dunklen Querbändern. Die Flossen zeigen eine gelbliche Tönung, besonders an der Schwanzflosse. Im Aquarium ist die Art überwiegend nachtaktiv und zeigt ein zurückgezogenes, bodennahes Verhalten. Tagsüber vergräbt sich der Fisch häufig teilweise im weichen Substrat und streckt oft nur die Schnauze heraus.
Sozialverhalten: Gruppenhaltung
Temperament: friedlich
Verträglichkeit mit Wirbellosen: gut

Besonderheiten

  • Nachtaktiv und bodenorientiert, bevorzugt Verstecke
  • Gräbt und vergräbt sich im weichen Substrat
  • Bekannter Springer, lückenlose Abdeckung erforderlich
  • Kann sehr kleine Fische und Jungtiere als Beute betrachten
  • Ruhiges, zurückgezogenes Wesen

Vergesellschaftungshinweise

Macrognathus pancalus ist ein Gruppenhalter und sollte in kleinen Gruppen gehalten werden, um natürliche Sozialkontakte zu ermöglichen. Das Temperament ist insgesamt friedlich, als Suchräuber werden jedoch sehr kleine Beutefische erbeutet. Schnecken werden weitgehend toleriert. Garnelen sind besonders als Jungtiere gefährdet, adulte Garnelen werden meist toleriert. Die Vergesellschaftung gelingt mit ruhigen, nicht zu kleinen Schwarmfischen und Bodenbewohnern aus Südasien.

Geschlechtsdimorphismus

Weibchen sind größer und massiger als Männchen mit weißlichem Bauchbereich. Männchen sind schlanker und zeigen häufiger einen gelblichen Bauchton. Die Merkmale sind bei adulten Tieren gut erkennbar.
Größe: ca. 18,9 cm

Haltungstipps / Pflege

Wasserwerte: 23-28 °C, pH 7,0-8,0, GH 10-25 °dGH. Macrognathus pancalus benötigt ein Aquarium mit mindestens 100 cm Kantenlänge und 240 Litern. Feinster Sand als Substrat ermöglicht natürliches Vergrabungsverhalten. Dichte Verstecke und schwimmende Pflanzen sind wichtig. Die Filterung sollte moderat sein, sanfte bis mäßige Wasserbewegung wird bevorzugt. Gute Sauerstoffversorgung und regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig. Diese Art ist ein bekannter Springer! Eine lückenlose Abdeckung des Aquariums ist erforderlich.
Wasserhärte:
mittel bis hart
pH-Wert
7,0-8,0
Temperatur:
23-28 °C
Beckengröße:
ab 120 cm, 240 Liter

Zucht und Fortpflanzung

Macrognathus pancalus ist eierlegend. Die Art legt klebrige Eier an schwimmenden Pflanzen nahe der Wasseroberfläche ab. Die Zucht im Heimaquarium gilt als schwer und ist kaum erfolgreich dokumentiert. In professionellen Zuchtanlagen werden hormonelle Induktionen eingesetzt.

Ernährung/Futterbedarf

Macrognathus pancalus ist ein Fleischfresser (Karnivore) mit Vorliebe für lebende und gefrorene Futtertiere. Tubifex, Mückenlarven, Blutwürmer, Artemia und kleine Krustentiere werden gut angenommen. Trockenfutter wird häufig nicht akzeptiert. Die Fütterung sollte abends oder nachts erfolgen. Fütterungshinweis: Lieber mehrmals täglich kleine Portionen füttern als eine große Mahlzeit. Was innerhalb von 2–3 Minuten nicht gefressen wird, ist zu viel.
Ernährungstyp: Fleischfresser (Carnivore)
Alterserwartung
ca. 5-8 Jahre

Natürlicher Lebensraum

Macrognathus pancalus stammt aus Südasien und ist in Pakistan, Indien, Bangladesch und Nepal verbreitet. Die Art bewohnt flache, langsam fließende bis stehende Gewässerabschnitte wie Kanäle, Bäche, überflutete Felder und vegetationsreiche Uferzonen mit weichem Substrat.

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Hier das Gleiche: kein Mastacembelus, sondern Macrognathus!

Auszug aus CAS:
Current status: Valid as Macrognathus pancalus Hamilton 1822

Futter: Frost- und Lebendfutter

Einrichtung:
Bodengrund; Sand, feinen Kies da sie sich gerne eingraben. zudem viele Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten. Mögen auch Baumblätter getrocknet) unter denen sie gerne liegen und wuseln.
Freie Schwimmfläche, Pflanzen.
Sie mögen leichte Strömung im Aquarium.

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