
Schnecken
Stahlhelmschnecke
Neritina pulligera
- Endgröße: 3 – 4 cm
- Aquarium: ab 30 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: mittelhart
- Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Wirbellose, Schnecken, Gattung Melanoides
Melanoides tuberculata
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Malaiische Turmdeckelschnecke (Melanoides tuberculata) stammt ursprünglich aus dem subtropischen und tropischen Afrika, Südostasien und dem Nahen Osten und ist heute weltweit verbreitet. Sie lebt in Bodensedimenten stehender und langsam fließender Gewässer. Das Gehäuse ist langgestreckt und kegelförmig mit 10 bis 15 Windungen, hellbraun bis grau mit charakteristischen rostfarbenen Flecken.
bis 4 cmEndgröße
1-3 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
ab 20 lAquariengröße
Ausgewachsene Tiere messen 2 bis 4 cm, selten bis 8 cm. Die Art vermehrt sich vorwiegend durch Jungfernzeugung (Parthenogenese) – Weibchen klonen sich ohne Männchen. Die Jungen entwickeln sich in einem Brutbeutel und werden als fertige Minischnecken geboren (lebendgebärend). Bei reichlichem Futterangebot kann sich die Population explosionsartig vermehren. Die Turmdeckelschnecke ist der Regenwurm des Aquariums: sie verbringt den Tag eingegraben im Bodengrund und lockert ihn durch ständiges Wühlen auf, was Faulstellen zuverlässig verhindert. Nachts kommt sie an die Oberfläche zum Fressen. Als Allesfresser verwertet sie Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenteile – gesunde Pflanzen werden nicht angefressen. Wenn viele Tiere tagsüber an die Oberfläche kommen, ist das ein Warnsignal für schlechte Wasserqualität. Kupferhaltige Medikamente sind tödlich. Die Lebenserwartung beträgt 1 bis 3 Jahre.
Langgestrecktes, kegelförmiges Gehäuse mit 10 bis 15 Windungen. Hellbraun bis grau mit rostfarbenen Flecken und Punkten. Spitze oft erodiert. Besitzt einen Deckel (Operculum). Größe 2 bis 4 cm, selten bis 8 cm.
Haltung in Aquarien erfordert stabile Wasserwerte, da Schwankungen den Organismen schaden. Ein konstanter pH-Wert und angemessene Wasserhärte sind entscheidend. Die Malaiische Turmdeckelschnecke zeigt eine breite Toleranz bei leichten Abweichungen. Ihr Ernährungsbedarf ist gering, da sie Algen und organische Rückstände aufnimmt. Eine schlichte Beckeneinrichtung mit Substrat und Verstecken genügt. Die Art lebt friedlich neben anderen Bewohnern. Krankheiten treten selten auf, wenn das Wasser sauber und gut gefiltert ist. Auch die Aufzucht der Jungen erfolgt unter konstanten Bedingungen ohne große Schwierigkeiten.
Friedlich. Idealer Bodenpfleger in jedem Gesellschaftsbecken. Raubschnecken (Clea helena) als natürliche Populationskontrolle. Nicht mit Krebsen oder Kugelfischen halten.
Allesfresser. Frisst Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenreste im und auf dem Bodengrund. Gesunde Pflanzen werden nicht angefressen. Braucht Calcium für das Gehäuse. Bei ausreichend Futter im Becken ist Zufütterung nicht nötig.
Vorwiegend Jungfernzeugung (Parthenogenese) – Weibchen klonen sich selbst. Lebendgebärend: Junge entwickeln sich im Brutbeutel. Bei reichem Futterangebot starke Vermehrung. Massenvermehrung zeigt Überfütterung an.
22 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0.
Ab 20 Liter
Vorwiegend Jungfernzeugung (Parthenogenese) – Weibchen klonen sich selbst. Lebendgebärend: Junge entwickeln sich im Brutbeutel. Bei reichem Futterangebot starke Vermehrung.
Allesfresser. Frisst Algen, Biofilm, Detritus und abgestorbene Pflanzenreste im und auf dem Bodengrund. Gesunde Pflanzen werden nicht angefressen. Braucht Calcium für das Gehäuse.
Friedlich. Idealer Bodenpfleger in jedem Gesellschaftsbecken. Raubschnecken (Clea helena) als natürliche Populationskontrolle. Nicht mit Krebsen oder Kugelfischen halten.
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