
Zahnkarpfen
Pfauenaugenkärpfling
Micropoecilia picta
- Endgröße: bis 5 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 26-28 °C
- pH-Wert: pH 7,5-8,2
- Wasserhärte: hart bis sehr hart
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, friedlich
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Zierfische, Familie Poeciliidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Kleine Amazonen-Kärpfling (Micropoecilia bifurca) wird etwa 3 cm (TL, Männchen) groß und gehört zur Familie der Poeciliidae. Der Artname „bifurca“ (lat. gegabelt) bezieht sich auf die gespaltene Schwanzflosse, die bei adulten Männchen besonders deutlich ausgeprägt ist. Der silbrige Grundton wird bei Männchen durch grünliche, gelbe und bräunliche Farbfacetten sowie irisierende Flecken ergänzt.

bis 4 cmEndgröße
2 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
10-20 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt sich Micropoecilia bifurca als aktiver, leicht scheuer Schwimmer in der oberen Wasserschicht. Männchen sind lebhaft in ihren Balzbewegungen und zeigen Imponierverhalten gegenüber Artgenossen. Die Art bleibt friedlich gegenüber anderen kleinen Fischen, benötigt aber ausreichend Versteckmöglichkeiten für Jungfische. Micropoecilia bifurca ist lebendgebärend. Weibchen werden deutlich größer als Männchen (bis etwa 4 cm) und zeigen eine unscheinbarere Färbung. Bei stabilen Bedingungen reproduziert die Art kontinuierlich.
Die empfohlenen Aquariumwerte sind: Temperatur 24–28 °C, pH 7–8, GH 10–20 °dGH. Als Beckengröße wird ein Aquarium mit mindestens 60 cm Kantenlänge (ab 54 Liter) empfohlen. Das Becken sollte freie Schwimmflächen in der oberen Zone mit dichter Randbepflanzung und Schwimmpflanzen kombinieren. Sand oder feiner Kies als Substrat ist geeignet. Die Strömung sollte moderat bis schwach sein. Regelmäßige Wasserwechsel und eine gute Filterung sind wichtig. Das Sprungrisiko ist gering, eine Abdeckung aber ratsam. Der Kleine Amazonen-Kärpfling ist eine attraktive Wahl für gut bepflanzte Aquarien. Bei stabilen Wasserwerten, abwechslungsreicher Fütterung und ausreichend Weibchen zeigt die Art ihr lebhaftes Schwimmverhalten und die farbenfrohen Männchen kommen zur Geltung.
Micropoecilia bifurca ist ein geselliger Gruppenfisch, der in Haremshaltung am besten gedeiht. Empfohlen wird ein Verhältnis von einem Männchen auf drei bis fünf Weibchen, um den sexuellen Druck auf einzelne Weibchen zu reduzieren. Das Temperament ist friedlich. Gelegentliche Imponier- und Verfolgungsakte zwischen Männchen sind normal und harmlos. Während der Balzzeiten können Männchen Weibchen verstärkt bedrängen, gut strukturierter Pflanzenwuchs bietet dann nötige Rückzugsmöglichkeiten. Schnecken werden toleriert. Adulte Zwerggarnelen sind meist sicher, sehr kleine Junggarnelen können gefressen werden. Geeignete Beifische sind ruhige, kleine südamerikanische Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen.
Micropoecilia bifurca ist ein Allesfresser mit Tendenz zu feinem tierischem Futter. Im Aquarium werden lebendes und gefrorenes Futter wie Artemia-Nauplien, Cyclops, Mikrowürmer und Mückenlarven gut angenommen. Ergänzt wird die Ernährung durch hochwertiges Flocken- und Feingranulat sowie gelegentlich Spirulina-Flocken. Mehrere kleine Fütterungen pro Tag sind günstiger als eine einzelne große Mahlzeit.
Micropoecilia bifurca ist lebendgebärend. Die Zuchtschwierigkeit wird als mittelschwer eingestuft. Zucht-Temperatur: 26–28 °C, Zucht-pH: 6,5–7,5, Zucht-GH: maximal 15 °dGH. Die Art reproduziert bei stabilen Bedingungen kontinuierlich ohne spezielle Auslöser. Konstante Wasserwerte und hochwertige Ernährung mit Lebend- und Frostfutter sind entscheidend. Dichte Schwimmpflanzen bieten den nötigen Schutz für Jungfische. Als Aufzuchtfutter eignen sich Artemia-Nauplien, Mikrowürmer und feinstes Staubfutter.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 6,5 bis 7,5, bis 15 °dGH
Micropoecilia bifurca stammt aus dem südamerikanischen Amazonasbecken. Die Art besiedelt ruhige Wasserbereiche mit dichter Randvegetation und Schwimmpflanzen. Das Substrat besteht häufig aus Sand oder feinem Kies mit Falllaub. Die Strömung ist gering bis still.
Die Geschlechter sind deutlich unterscheidbar. Männchen bleiben kompakter und schmaler (ca. 2,5–3 cm TL), sind farbenprächtiger und tragen ein umgewandeltes Afterflossenorgan (Gonopodium). Weibchen werden deutlich größer und fülliger (bis etwa 4 cm) mit unscheinbarer silbriger Färbung.
Micropoecilia bifurca benötigt Temperaturen von 24–28 °C, pH 7–8 und GH 10–20 °dGH. Stabile Wasserverhältnisse sind wichtig für Gesundheit und Fortpflanzung.
Ja, mit ruhigen, kleinen südamerikanischen Arten. Haremshaltung (1 Männchen auf 3–5 Weibchen) reduziert Balzstress. Schnecken werden toleriert, Junggarnelen können gefressen werden.
Ja, die Art ist lebendgebärend und reproduziert bei stabilen Bedingungen kontinuierlich. Die Zucht gilt als mittelschwer. Dichte Schwimmpflanzen schützen die Jungfische vor den Eltern.
Die Art ist ein Allesfresser mit Vorliebe für feines tierisches Futter wie Artemia-Nauplien, Cyclops und Mikrowürmer. Hochwertiges Flocken- und Granulatfutter ergänzt die Ernährung. Mehrere kleine Fütterungen täglich sind ideal.
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