
Blaubarsche
Scharlachroter Zwerg-Badis
Dario dario
- Endgröße: bis 2 cm
- Becken: ab 54 l
- Temperatur: 18-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Danionidae
Danio margaritatus
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) ist ein erst 2006 im nördlichen Shan-Staat in Myanmar entdeckter, winziger Schwarmfisch aus der Familie Danionidae. Die Art kam zunächst als Microrasbora sp.
2,5 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
20-26 °CTemperatur
6,8-7,5pH-Wert
5-15 dGHGesamthärte
ab 54 lBeckengröße
Galaxy in den Handel und wurde 2007 von Tyson Roberts als Celestichthys margaritatus wissenschaftlich beschrieben; kurz darauf wurde Celestichthys mit Danio zusammengeführt – im Handel kursieren daher auch heute noch alle drei Namen (Microrasbora margaritatus, Celestichthys margaritatus und Danio margaritatus), wobei Danio der aktuell wissenschaftlich gültige ist. Die Art erreicht eine Gesamtlänge von nur 2,0 bis 2,5 cm und ist damit einer der kleinsten Süßwasserfische überhaupt. Der Körper zeigt eine charakteristische stahlblaue bis olivgrüne Grundfärbung, überzogen mit fünf bis sechs Längsreihen heller, perlmuttartiger Punkte – ein einzigartiges Muster, dem die Art ihren deutschen Namen verdankt. Rücken-, After- und Schwanzflossen sind leuchtend rot bis orange gefärbt mit markanten schwarzen Querstreifen, was besonders bei Männchen hervortritt. Danio margaritatus ist eine Hochland-Art: Die natürlichen Habitate liegen auf etwa 1.040 m Höhe im Shan-Plateau und bestehen aus flachen, klaren, stark bewachsenen Teichen und überfluteten Grasflächen mit nur etwa 30 cm Wassertiefe. Wegen dieser Höhenlage ist die Art subtropisch geprägt und profitiert im Aquarium von etwas kühleren Temperaturen als typische Tropenfische.
Danio margaritatus benötigt eine Wassertemperatur von 20 bis 26 °C (optimal 22 bis 24 °C), einen pH-Wert von 6,8 bis 7,5 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 15 °dGH. Die Art ist hinsichtlich der Wasserwerte recht anpassungsfähig, bevorzugt aber klares, nicht zu saures, mittelhartes Wasser – anders als viele andere kleine Schwarmfische aus Südostasien stammt sie NICHT aus Schwarzwasserhabitaten. Wichtig zur Temperatur: Als subtropische Hochland-Art aus 1.040 m Höhe profitiert der Perlhuhnbärbling von einer etwas kühleren Haltung als typische Tropenfische. Eine dauerhafte Haltung über 26 °C beschleunigt den Stoffwechsel und verkürzt die Lebenserwartung. Eine kühlere Winterphase von 18 bis 20 °C über 2 bis 3 Monate ist biologisch wertvoll und triggert zudem das Brutverhalten. Beckengröße: Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge und 54 Liter reicht für eine Gruppe von 10 bis 15 Tieren aus. Einrichtung: dicht bepflanztes Becken mit feinfiedrigen Pflanzen, Javamoos und ausreichend Versteckmöglichkeiten. Feiner, dunkler Sand als Bodengrund bringt die Farben optimal zur Geltung. Die Strömung sollte gering bis mäßig sein – der Perlhuhnbärbling stammt aus praktisch stehenden Gewässern. Bei Parasitenbefall Malachitgrün-Formalin nach Herstellerangabe oder vorsichtige Temperaturerhöhung verwenden.
Kupfer: Danio margaritatus reagiert empfindlich auf kupferbasierte Medikamente. In weichem, saurem Wasser sind Kupferionen besser bioverfügbar, die Spanne zwischen wirksamer und schädigender Dosis ist entsprechend klein; Kiemenschäden sind die typische Folge. Kupferpräparate deshalb nicht auf Verdacht einsetzen. Bei Verdacht auf Ich oder Samtkrankheit zuerst die Diagnose sichern; als Alternativen kommen je nach Befund Malachitgrün-Formalin-Präparate, Huminstoffe oder eine vorsichtige Temperaturführung in Betracht, dosiert nach Anleitung des jeweiligen Präparats.
Danio margaritatus ist ein friedlicher, aber scheuer Schwarm- bzw. Gruppenfisch und sollte unbedingt in Gruppen von mindestens 10 Tieren gehalten werden – größere Gruppen von 15 bis 20 Tieren sind deutlich besser geeignet. In zu kleinen Gruppen wirkt die Art unsicher, verblasst farblich und zeigt sich kaum. Das Temperament ist insgesamt friedlich und zurückhaltend. Während der Brutzeit werden Männchen territorialer und besetzen kleine Mikroterritorien von etwa 10 bis 20 cm Kantenlänge innerhalb des Beckens, die sie gegen Rivalen verteidigen. Gegenüber den Weibchen zeigen sie aktives Werbe- und Verfolgungsverhalten. Die Elterntiere sind ausgeprägte Laichräuber und fressen eigene und fremde Eier. Geeignete Beifische sind andere friedliche, sehr kleine Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen: Microdevario kubotai und Zwergpanzerwelse. Adulte Zwerggarnelen (Neocaridina, Caridina) sind verträglich und werden toleriert, aber Junggarnelen werden als Futter betrachtet. Größere, hektische oder aggressive Arten sind absolut ungeeignet – der Perlhuhnbärbling wird von ihnen gestresst und zieht sich dauerhaft zurück.
Danio margaritatus ist ein Mikropredator mit Allesfresser-Tendenz. In der Natur frisst die Art hauptsächlich Zooplankton, kleine Insektenlarven und mikroskopisch kleine Wirbellose aus der dichten Pflanzenvegetation. Im Aquarium akzeptiert sie hochwertiges, sehr fein zerkrümeltes Trockenfutter als Basis, gedeiht aber deutlich besser mit regelmäßigen Gaben von Lebend- und Frostfutter: Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien (klein), Microworms und weiße Mückenlarven. Wegen der winzigen Mundöffnung muss alles Futter entsprechend fein sein – grobe Granulate oder Flocken werden nicht aufgenommen. Was innerhalb von 2 bis 3 Minuten nicht gefressen wird, ist zu viel.
Danio margaritatus ist ein Freilaicher (Eistreuer) ohne Brutpflege. Die Zucht gilt als einfach bis mittelschwer und gelingt in separaten, dicht mit Javamoos oder feinfiedrigen Pflanzen ausgestatteten Zuchtbecken regelmäßig. Zuchtbedingungen: Temperatur 22 bis 24 °C, pH 6,8 bis 7,5, mittelharte Wasserwerte (GH 8 bis 12 °dGH). Die Weibchen laichen kontinuierlich über mehrere Tage: bis zu 6 Eier pro Tag werden zwischen Pflanzen und Moospolster abgegeben. Die Gesamtgelege pro Laichvorgang liegt bei 10 bis 30 Eiern, wobei laichbereite Weibchen praktisch täglich neue Eier produzieren. Die Elterntiere sind ausgeprägte Laichräuber und sollten nach dem Ablaichen entfernt werden. Eine Alternative zur dauerhaften Trennung: Nach 3 bis 5 Tagen Zuchtphase die Elterntiere aus dem Zuchtbecken nehmen. Die Larven schlüpfen nach etwa 3 bis 5 Tagen bei 24 °C und werden nach weiteren 2 bis 3 Tagen freischwimmend. Erstfutter: Infusorien und feinstes Staubfutter, später Artemia-Nauplien und Mikrowürmer.
Zuchtwasser: 22 bis 24 °C, pH 6,8 bis 7,5, bis 12 dGH
Danio margaritatus stammt aus einem sehr eng begrenzten Gebiet im nördlichen Shan-Staat in Myanmar, östlich des Inle-Sees nahe der Stadt Hopong. Die Art bewohnt flache, klare, stark vegetationsreiche Gewässer in Höhenlagen von etwa 1.040 m – damit handelt es sich um eine subtropische Hochland-Art, keine typische Tropenart. Die Typuslokalität besteht aus dauerhaft überfluteten Grasflächen und kleinen Teichen mit nur etwa 30 cm Wassertiefe. Das Wasser ist klar, still bis sehr langsam fließend und dicht mit Unterwasservegetation durchsetzt. Der Untergrund ist schlammig-sandig, oft mit einer Schicht abgestorbener Pflanzenteile bedeckt. Die Wassertemperaturen schwanken saisonal und liegen im Sommer bei 22 bis 26 °C, im Winter fällt das Wasser auf 15 bis 20 °C – diese Saisonalität sollte in der Aquaristik berücksichtigt werden.
Männchen von Danio margaritatus zeigen eine deutlich intensivere Färbung: Die stahlblaue Grundfärbung ist leuchtender, die perlmuttartigen Punkte kontrastreicher, und besonders die roten Bereiche in Rücken-, After- und Schwanzflosse treten kräftig hervor. Der Körperbau ist schlanker und hydrodynamischer. Weibchen sind etwas dezenter gefärbt mit weniger intensiven roten Akzenten, rundlicher gebaut und zeigen besonders während der Laichbereitschaft einen deutlich pralleren Bauch. Sie sind tendenziell minimal größer als Männchen.
Der Perlhuhnbärbling (Microrasbora margaritatus galaxy) gilt allgemein als relativ robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, sofern die Haltungsbedingungen artgerecht und stabil sind. Dennoch können Faktoren wie eine unzureichende Wasserqualität, starke Temperaturschwankungen, Überbesatz oder eine ungeeignete Ernährung das Immunsystem schwächen und damit das Risiko für bakterielle, parasitäre oder pilzliche Infektionen erhöhen. Eine regelmäßige Wartung des Aquariums, die Sicherstellung konstanter Wasserparameter sowie ein artgerechtes Fütterungs- und Pflegeschema tragen dazu bei, die Krankheitsanfälligkeit zu minimieren und die Gesundheit der Fische nachhaltig zu fördern.
Danio margaritatus benötigt eine Wassertemperatur von 20 bis 26 °C (optimal 22 bis 24 °C), einen pH-Wert von 6,8 bis 7,5 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 15 °dGH. Als Hochland-Art profitiert die Art von einer kühleren Winterphase.
Danio margaritatus erreicht eine Gesamtlänge von nur 2,0 bis 2,5 cm und ist damit einer der kleinsten Süßwasserfische überhaupt.
Ja, mit anderen sehr kleinen, friedlichen Arten wie Microdevario kubotai oder Zwergpanzerwelsen. Haltung zwingend in Gruppen von mindestens 10 Tieren. Adulte Zwerggarnelen sind verträglich. Größere oder hektische Arten sind absolut ungeeignet.
Ja, die Zucht gilt als einfach. Danio margaritatus ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. In dicht bepflanzten Becken mit Javamoos kommen regelmäßig Jungfische auf. Zuchtwerte: 22 bis 24 °C, pH 6,8 bis 7,5, GH 8 bis 12 °dGH.
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