
Garnelen
Rückenstrichgarnele
Neocaridina davidi (heteropoda)
- Endgröße: bis 3 cm
- Aquarium: ab 20 l
- Temperatur: 18-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-8
- Wasserhärte: mittelhart
- Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Wirbellose, Garnelen, Gattung Neocaridina
Neocaridina davidi (heteropoda)
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Neocaridina davidi „Red Rili“ ist eine Zuchtform mit charakteristischem Rili-Muster: kräftig rote Färbung an Kopf und Schwanz, dazwischen ein durchsichtiger Mittelteil. 2 bis 3 cm groß, Weibchen etwas größer und intensiver gefärbt.
bis 3 cmEndgröße
1-2 JahreLebenserwartung
18-28 °CTemperatur
6,5-8pH-Wert
ab 20 lAquariengröße
Sehr robust: verträgt Temperaturen von 18 bis 28 °C, pH 6,5 bis 8,0, GH 4 bis 14 °dGH, KH 2 bis 10 °dKH. Leitungswasser meist geeignet. Optimal: 22 bis 26 °C, pH 6,8 bis 7,5, GH 6 bis 8 °dGH, KH 3 bis 6 °dKH.
Spezialisierter Fortpflanzungstyp: Weibchen tragen 20 bis 35 Eier an den Schwimmbeinen, nach 3 bis 4 Wochen schlüpfen fertige Miniaturgarnelen. Sorgfältige Selektion nötig, um das Rili-Muster im Nachwuchs zu erhalten.
Lebenserwartung 1 bis 2 Jahre, bei höheren Temperaturen eher kürzer. Haltung ab 10 Tieren.
Zwerggarnele von 2 bis 3 cm. Typisches Rili-Muster: kräftig roter Kopf- und Schwanzbereich, durchsichtiger Mittelteil. Panzer glatt. Weibchen größer, fülliger und intensiver gefärbt.
Ideale Anfängergarnele. Verträgt hartes und weiches Wasser, braucht kein Soil oder Osmosewasser. Einzige echte Risiken: Kupfer im Wasser (tödlich) und Pestizide an neuen Pflanzen. Neue Tiere langsam per Tropfmethode eingewöhnen. Regelmäßige Wasserwechsel mit temperiertem Wasser. GH nicht unter 4 °dGH, sonst Häutungsprobleme. Haltung ab 10 Tieren. Selektion nötig für stabiles Rili-Muster.
Aquarium: Ab 20 Liter mit vielen Verstecken aus Moos, Pflanzen und Wurzeln. Kein spezielles Wasser nötig, Leitungswasser meist geeignet.
Friedliche Zwerggarnele. Gut mit kleinen, ruhigen Fischen, Schnecken und anderen friedlichen Garnelen. KEINE Kreuzung mit Caridina möglich. Kreuzung mit anderen Neocaridina davidi Farbformen möglich (ergibt Wildfarben-Nachwuchs).
Allesfresser. Biofilm, Algen, abgestorbene Pflanzenreste, Futterreste. Garnelenfutter, Spirulina, Naturlaub (Seemandelbaum, Walnuss). Frisst keine gesunden lebenden Pflanzen.
Omnivore (Allesfresser), Detritivore (Zersetzer), Algen, Biofilm, Garnelenfutter, Pflanzenreste, Detritus
Fortpflanzung im Süßwasser. Weibchen tragen befruchtete Eier an den Schwimmbeinen (Pleopoden). Nach 3-4 Wochen schlüpfen fertige Miniaturgarnelen (direkte Entwicklung). Kein Brackwasser nötig. Sehr vermehrungsfreudig bei guten Bedingungen.
Rili bezeichnet ein Farbmuster mit farbigen Koerperenden (Kopf und Schwanz) und durchsichtigem Mittelteil. Der Name kommt aus Japan: Kohaku bedeutet rot-weiss. Es gibt das Muster auch in Blau, Orange, Gelb und Carbon.
Toleranz: 18 bis 28 °C, pH 6,5 bis 8,0, GH 4 bis 14 °dGH, KH 2 bis 10 °dKH. Optimal: 22 bis 26 °C, pH 6,8 bis 7,5, GH 6 bis 8 °dGH. Normales Leitungswasser ist meist geeignet.
Nein. Manche sind komplett rot, manche zu durchsichtig. Regelmaessige Selektion der besten Rili-Tiere noetig fuer stabile Musterqualitaet.
Nicht empfehlenswert. Alle N. davidi Farbformen kreuzen sich. Der Nachwuchs verliert Farbe und Muster und faerbt zur Wildform zurueck.
GH unter 4 °dGH – Kalzium fehlt fuer den neuen Panzer. GH auf 6 bis 8 °dGH erhoehen. Auch zu kalte Wasserwechsel koennen Schockhaeutungen ausloesen.
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