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Wirbellose, Schnecken, Gattung Neritina

Stachelige Algenrennschnecke

Neritina juttingae

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Die Stachelige Algenrennschnecke (Neritina juttingae) stammt aus Südostasien, besonders aus Borneo, Sumatra und den Philippinen, wo sie Flussmündungen und Mangrovenbereiche besiedelt. Sie wird 2,5 bis 3 cm groß. Ihr Gehäuse trägt unregelmäßig verteilte, abgerundete hornförmige Auswüchse, die ihr ein gepanzertes Aussehen verleihen – ein auffälliges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Rennschnecken.

  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
  • Wasser: hart, mittelhart
Stachelige Algenrennschnecke (Neritina juttingae)
Bild: Ingo Seidel
  • 2,5 – 3 cmEndgröße

  • 3-6 JahreLebenserwartung

  • 22-28 °CTemperatur

  • 7-8,5pH-Wert

  • ab 30 lAquariengröße

Beschreibung

Die Grundfarbe reicht von dunkeloliv über braun bis goldgelb, oft mit schwarzen Zickzack-Mustern oder Bändern. Im Aquarium ist sie ein hervorragender Algenfresser, der Aufwuchs gründlich von Scheiben und Hartflächen abweidet. Gesunde Pflanzen werden nicht angefressen. Die Fortpflanzung gelingt im Süßwasser nicht – Veliger-Larven brauchen Brack- oder Meerwasser. Hartes, alkalisches Wasser ist wichtig für die Gehäusepflege. Kupferhaltige Mittel sind tödlich. Lebenserwartung: 3 bis 6 Jahre bei guter Pflege.

Aussehen

Flaches bis halbkugeliges Gehäuse mit abgerundeten, hornförmigen Auswüchsen auf den Spiralrippen. Grundfarbe dunkeloliv, braun oder goldgelb, oft mit schwarzen Zickzack-Mustern. Jedes Tier hat eine individuelle Zeichnung.

Haltung

Zurzeit haben wir keine weiteren Informationen zum Pflegeaufwand dieses Tiers.

Vergesellschaftung

Ideal für Gemeinschaftsbecken mit friedlichen Fischen und Garnelen. Nicht mit Raubschnecken (Clea helena), Krebsen oder Kugelfischen vergesellschaften.

Ernährung

Spezialisierter Aufwuchsfresser. Weidet Grünalgen, Kieselalgen, Cyanobakterien und Biofilm gründlich von Scheiben, Steinen und Dekor ab. Bei Algenmangel mit Algenwafern, Spirulina oder blanchiertem Gemüse (Gurke, Zucchini) zufüttern. Frisst keine gesunden Pflanzen.

Algivore (Algenfresser), Algen, Biofilm, Kieselalgen, Cyanobakterien, Detritus

Zucht und Verhalten

Völlig friedlich, tag- und nachtaktiv. Klettert gelegentlich über die Wasserlinie hinaus. Ein dichter Deckel wird empfohlen, besonders bei schlechten Wasserwerten oder Futtermangel.

Gut zu wissen

  • Auffällige hornförmige Stacheln auf dem Gehäuse
  • Einer der besten Algenfresser unter den Schnecken
  • Vermehrt sich nicht im Süßwasser – Larven brauchen Brackwasser
  • Braucht hartes, alkalisches Wasser für Gehäusepflege
  • Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind tödlich
  • Langsame Tropfakklimatisierung beim Einsetzen empfohlen
  • Alle Tiere sind Wildfänge aus Südostasien

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht die Stachelige Algenrennschnecke?

22 – 28 °C, pH 7,0 – 8,5.

Wie groß muss das Aquarium sein?

Ab 30 Liter

Wie vermehrt sich die Stachelige Algenrennschnecke?

Im reinen Süßwasser vermehrt sie sich nicht. Die Veliger-Larven benötigen Brack- oder Meerwasser, sodass im Süßwasseraquarium kein Nachwuchs aufkommt. Alle im Handel erhältlichen Tiere sind Wildfänge.

Was frisst die Stachelige Algenrennschnecke?

Spezialisierter Aufwuchsfresser. Weidet Grünalgen, Kieselalgen, Cyanobakterien und Biofilm gründlich von Scheiben, Steinen und Dekor ab.

Kann man die Stachelige Algenrennschnecke vergesellschaften?

Ideal für Gemeinschaftsbecken mit friedlichen Fischen und Garnelen. Nicht mit Raubschnecken (Clea helena), Krebsen oder Kugelfischen vergesellschaften.

Hinweis zu den Daten

Disclaimer

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