
Harnischwelse
Goldstreifen-Königsharnischwels
Panaque armbrusteri (L027)
- Endgröße: bis 60 cm
- Aquarium: ab 1800 l
- Temperatur: 24-29 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Titanic-Panaque (Panaque schaeferi) ist einer der größten Vertreter der Familie Loricariidae und erreicht eine Standardlänge von bis zu 60 cm. Der Körperbau ist gedrungen und massiv mit deutlich gepanzertem Kopf- und Rumpfabschnitt. Die Grundfärbung reicht von blassgrau bis braun, durchzogen von gleichmäßig verteilten dunklen Flecken, die dem Tier ein marmoriertes Erscheinungsbild verleihen.

60 cm (SL)Endgröße
10-15 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 1800 lAquariengröße
Jungtiere zeigen ein helles Fenster an der Schwanzflossenbasis, das bei adulten Tieren verblasst. Im Gegensatz zu L90 fehlen verlängerte Schwanzflossenfilamente. Die löffelförmigen Zähne der Gattung Panaque sind an der Spitze breiter als an der Basis – ein eindeutiges Gattungsmerkmal. Im Aquarium verhält sich die Art ruhig und bodenorientiert. Gegenüber Fischen der mittleren und oberen Wasserschichten friedlich, gegenüber Bodenbewohnern und Artgenossen deutlich territorial. Panaque schaeferi ist xylophag – weiches Totholz ist als Grundnahrungsquelle Pflicht. Die enorme Kotproduktion durch den Holzkonsum erfordert leistungsstarke Filtration. Aufgrund der extremen Endgröße ist die Art ausschließlich für sehr erfahrene Spezialaquarianer geeignet.
Panaque schaeferi benötigt ein Becken ab 250 cm Kantenlänge (etwa 1.200 Liter für ein Einzeltier) mit Temperaturen von 22–26 °C, einem pH-Wert von 6–7,5 und einer Gesamthärte bis 12 °dGH. Mehrere große Wurzel- und Holzstrukturen sind als Nahrungs- und Rückzugsorte Pflicht. Sand- bis kiesartiges Substrat. Zahlreiche Verstecke in Form von Rohren, Höhlen und großen Wurzeln reduzieren Aggressionen. Kraftvolle Strömung und gute Sauerstoffsättigung sind artgerecht. Leistungsfähige biologische Filterung und regelmäßige Wasserwechsel sind wegen der enormen Körpergröße unerlässlich. Kupferempfindlich: Auf kupferhaltige Medikamente und Dünger verzichten. Gedämpfte Beleuchtung bevorzugt. Das Sprungrisiko ist gering. Diese Art stellt höchste Anforderungen an Beckengröße, Filtration und Einrichtung.
Panaque schaeferi ist territorial und sollte als Einzeltier gehalten werden. Bei sehr großen Becken kann ein Gruppenversuch unternommen werden, erfordert aber entsprechend dimensionierte Ausweichmöglichkeiten. Berichte über Kämpfe um Höhlen und bevorzugte Futterplätze sind typisch. Garnelen sind für die gemeinsame Haltung ungeeignet. Kleine Schnecken können gefährdet sein, adulte robuste Schnecken werden eher toleriert. Zur Vergesellschaftung eignen sich robuste südamerikanische Salmler, größere Panzerwelse und mittelgroße Buntbarsche aus dem Amazonasbecken.
Panaque schaeferi ist xylophag. Weiches Totholz muss dauerhaft verfügbar sein – als Nahrungsquelle, nicht als optionale Dekoration. Ergänzend eignen sich Zucchini, Gurke, Süßkartoffel, Erbsen und Algen-Wafers. Proteinreiche Futtermittel sollten nicht den Hauptteil ausmachen; kleine tierische Anteile sind unbedenklich.
Verlässliche Nachzuchtberichte sind für Panaque schaeferi nicht dokumentiert. Die außerordentliche Endgröße macht die Haltung einer Zuchtgruppe logistisch extrem anspruchsvoll. Fortpflanzungstyp: Substratlaicher (Höhlenbrüter). Für etwaige Zuchtversuche wären sehr große Hälterungsbecken mit gut strukturierten Rückzugsräumen sowie reichlich weiches Totholz erforderlich.
Panaque schaeferi stammt aus dem Oberlauf des Amazonasbeckens mit Vorkommen im Rio Ucayali, Rio Purus und Rio Pastaza in Brasilien, Ecuador und Peru. Die Art besiedelt Hauptstromhabitate mit starker Strömung, hohen Sauerstoffgehalten und großen Mengen an Totholz. Sandig-kieseliger Untergrund ist typisch.
Männchen entwickeln einen längeren und breiteren Kopf sowie ausgeprägte Odontoden an den Kopfseiten und Brustflossen. Diese Borsten sind bei geschlechtsreifen und dominanten Männchen deutlich sichtbar.
Panaque schaeferi benötigt Temperaturen von 22–26 °C, einen pH-Wert von 6–7,5 und eine Gesamthärte bis 12 °dGH. Gute Sauerstoffsättigung und starke Strömung sind wichtig.
Mit robusten südamerikanischen Salmlern, größeren Panzerwelsen und Buntbarschen. Die Art ist stark territorial gegenüber Bodenbewohnern.
Verlässliche Nachzuchtberichte sind nicht dokumentiert. Die extreme Endgröße von 60 cm macht Zuchtversuche logistisch extrem anspruchsvoll.
Die Art ist xylophag und benötigt weiches Totholz als Hauptnahrung. Ergänzend eignen sich Gemüse und Algen-Wafers. Proteinreiches Futter sollte nicht überwiegen.
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