
Buntbarsche
Skalar
Pterophyllum scalare
- Endgröße: bis 15 cm
- Becken: ab 300 l
- Temperatur: 24-30 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Gut zu wissen
Zierfische, Familie Loricariidae
Peckoltia sp. L 076
Peckoltia sp. L 076, der Orangesaumwels, wird bis zu 15 cm groß (SL ca. 14 cm) und ist ein mittelgroßer Harnischwels aus der Familie der Loricariidae. Sein markantestes Merkmal ist der leuchtend orangefarbene Saum an Rücken- und Schwanzflosse, der auch an den Brust- und Bauchflossen schwächer ausgeprägt sein kann.
bis 15 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
25-29 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
1-12 dGHGesamthärte
ab 240 lBeckengröße
Der gedrungene, leicht abgeflachte Körper zeigt ein Muster aus dunklen Bändern oder Flecken auf hellem, cremefarbenem bis gelblich-braunem Grund. L 099 gilt als dieselbe Art in einer helleren Farbvariante; beide sehen nachts nahezu identisch aus. L 076 ist wissenschaftlich noch nicht beschrieben und sollte nicht mit Peckoltia cavatica verwechselt werden, die aus Guyana stammt und deutlich kleiner bleibt.
Der Orangesaumwels benötigt ein Aquarium ab 120 cm Kantenlänge (ab 240 Liter). Empfohlene Wasserwerte: 25-29 °C, pH 5,5-7,5, GH 1-12 °dGH. Strukturreiches Becken mit zahlreichen Höhlen, Spalten und Wurzeln. Feiner Sand oder abgerundeter Kies als Bodengrund. Mäßige bis kräftige Strömung und sauerstoffreiches Wasser. Leistungsfähige Filterung (4-5-faches Beckenvolumen pro Stunde). Regelmäßige Wasserwechsel wichtig, da die Art empfindlich auf schlechte Wasserqualität reagiert. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind für Harnischwelse giftig und dürfen nicht eingesetzt werden.
L 076 ist friedlich, bei Höhlenkonkurrenz revierbildend, dämmerungs- und nachtaktiv, nach Eingewöhnung auch tagsüber sichtbar. Haltung in Gruppen empfohlen. Bei mehreren Exemplaren muss die Anzahl der Höhlen die Anzahl der Tiere übersteigen. Geeignete Beifische sind ruhige, mittelgroße südamerikanische Salmler, kleinere Buntbarsche und andere nicht-bodenbewohnende Arten. Garnelen und Schnecken werden nicht behelligt. Stark territoriale Bodenbewohner und Höhlenkonkurrenten vermeiden.
L 076 ist ein Allesfresser mit deutlicher Proteinpräferenz. Hauptnahrung: Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia und Tubifex. Ergänzend Welstabletten und gelegentlich pflanzliche Beigaben (Spirulina-Tabs, blanchiertes Gemüse). Die Art ist kein Holzfresser (im Gegensatz zu Panaque-Arten) und kein reiner Aufwuchsfresser. Abwechslungsreiche, proteinbetonte Fütterung fördert Kondition, Farbintensität und Laichbereitschaft.
L 076 ist ein typischer Höhlenbrüter mit Vaterfamilie. Die Zucht ist teilweise in Aquarien gelungen. Das Männchen besetzt eine geeignete Bruthöhle und bewacht nach der Eiablage das Gelege bis zum Schlupf. Auslöser: große, etwas kühlere Wasserwechsel (Regenzeit-Simulation), erhöhte Strömung und proteinreiche Fütterung. Zuchtwasser: pH 5,5-6,5, GH unter 5 °dGH, 27-29 °C. In einem Artbecken wachsen die Jungfische auch bei Anwesenheit der Adulten problemlos auf.
Zuchtwasser: 27 bis 29 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 dGH
Peckoltia sp. L 076 stammt aus dem Rio do Para im Mündungsgebiet des Amazonas in Nordbrasilien. Der Rio do Para ist der südliche Arm der Amazonasmündung, der westlich und südlich um die Insel Marajo fließt. Die Art besiedelt Felsansammlungen und Totholzstrukturen in mäßig fließendem Wasser mit sandigem bis kiesigem Untergrund. Pflanzen spielen im natürlichen Habitat keine wesentliche Rolle.
Geschlechtsreife Männchen entwickeln deutliche Odontoden am Schwanzstiel, an den Brustflossenstacheln und auf der hinteren Körperhälfte. Weibchen sind in der Bauchregion fülliger und breiter, was besonders in der Draufsicht hinter den Brustflossen erkennbar ist. Beide Geschlechter erreichen eine ähnliche Endgröße.
Peckoltia sp. L 076 erreicht bis 15 cm (SL ca. 14 cm). Die Art benötigt ein Becken ab 120 cm Kantenlänge und 240 Liter.
Temperatur 25-29 °C, pH 5,5-7,5, GH 1-12 °dGH. Mäßige bis kräftige Strömung und sauerstoffreiches Wasser.
L 076 und L 099 gelten als dieselbe Art. L 099 ist eine hellere Farbvariante. Nachts sehen beide Formen nahezu identisch aus.
Allesfresser mit Proteinpräferenz: Frost- und Lebendfutter (Mückenlarven, Artemia, Tubifex), Welstabletten und gelegentlich Gemüse. Kein Holzfresser.
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