
Karpfenfische
Amerikanische Rotflossenorfe
Cyprinella lutrensis
- Endgröße: bis 9,3 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 15-22 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Leuciscidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Goldelritze (Pimephales promelas) wird bis zu 10 cm TL groß und ist ein kompakter, gedrungener Cyprinide aus Nordamerika. Die Wildform zeigt olivgraue Färbung mit dunklem Längsband und hellem Bauch sowie einem dunklen Fleck auf der Rückenflosse. Die beliebte Zuchtform Rosy Red ist rosarot bis orange-golden gefärbt.

bis 10 cmEndgröße
3-4 JahreLebenserwartung
10-22 °CTemperatur
6,5-8pH-Wert
6-10 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Der Körperbau ist robust mit leicht abgeflachtem, stumpfem Kopf (daher die Bezeichnung Dickkopfelritze) und einer unvollständigen Seitenlinie. Im Aquarium zeigt die Art aktives, friedliches Schwarmverhalten in der unteren bis mittleren Schwimmzone. In Gruppen sind die Tiere agil und lebhaft. Als Kaltwasserfisch verträgt Pimephales promelas Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und benötigt keine Beheizung. Die Art ist sehr robust und toleriert trübes Wasser, variable pH-Werte und zeitweise Sauerstoffmangel. Männchen bilden während der Laichzeit ein fleischiges Nackenpolster (Nuptialpolster) und bis zu 16 weiße Laichausschläge (Tuberkel) am Unterkiefer – sie bewachen und pflegen das Gelege aktiv.
Die empfohlenen Wasserwerte liegen bei 10–22 °C, pH 6,5–8 und GH 6–10 °dGH. Hinweis: In der Natur toleriert die Art extreme Temperaturen von 0–33 °C. Für die dauerhafte Aquarienhaltung wird ein Bereich von 10–22 °C empfohlen. Laichauslöser setzen ab etwa 16 °C ein. Empfohlene Beckengröße: 80 cm Kantenlänge bei etwa 112 Litern. Die Einrichtung sollte Bodenzonen mit feinem Kies, Sand oder schlammiger Auflage bieten. Flache Steine, umgestürzte Tonröhren oder breite Wurzeln dienen als Brutunterlagen – Männchen bauen Nester unter horizontalen Objekten. Pflanzengruppen als Verstecke und offene Schwimmbereiche sind gleichermaßen wichtig. Moderate bis leichte Strömung entspricht den natürlichen Vorkommen. Als Kaltwasserart eignet sich die Goldelritze auch für ungeheizte Zimmeraquarien oder Gartenteiche in gemäßigten Klimazonen. Auf artgerechte Gruppenstärke, bodennahe Strukturen mit geeigneten Brutunterlagen und kühle Temperaturen achten.
Pimephales promelas ist ein Schwarmfisch und sollte nicht einzeln gehalten werden. Empfohlen werden mindestens 6–8 Tiere. Das Temperament ist friedlich; Männchen werden während der Laichzeit territorial und verteidigen Bruthöhlen aktiv. Außerhalb der Fortpflanzungsperiode ist das Verhalten entspannt und für Gemeinschaftsbecken gut geeignet. Schnecken werden toleriert. Adulte Zwerggarnelen sind meist nicht gefährdet, sehr kleine Garnelenlarven können jedoch gefressen werden.
Die Goldelritze ist ein Allesfresser. Im Freiland ernährt sie sich von Algen, Aufwuchs, Kleinkrebsen, Insektenlarven und Detritus. Geeignete Futterarten im Aquarium: hochwertige Flocken und feines Granulat, Spirulina-Flocken für pflanzliche Anteile, Artemia, Daphnien und Mückenlarven als Lebend- und Frostfutter. Mehrere kleine Fütterungen pro Tag sind günstiger als eine große.
Die Zucht ist gut dokumentiert und gilt als mittelschwer. Pimephales promelas ist ein Nestbauer (Substratlaicher mit Brutpflege). Männchen bauen Nester unter horizontalen Objekten (flache Steine, Wurzeln, Tonplatten). Mehrere Weibchen können nacheinander in dasselbe Nest laichen. Männchen bewachen die Eier, fächeln sie an und reinigen sie mit dem Nackenpolster bis zum Schlupf. Laichauslöser: Verlängerung der Beleuchtung auf 14–16 Stunden und leichte Erwärmung auf 18–22 °C. Zuchtwasserwerte: 18–25 °C, pH 6,5–8, GH maximal 20 °dGH. Pro Weibchen werden 100–400 Eier dokumentiert; ein Nest kann pro Saison bis zu 10.000 Eier umfassen (16–26 Laichgänge, Mai–September). Inkubationszeit: 4–5 Tage bei 25 °C (bei 15 °C bis 13 Tage). Erstfutter: Infusorien und feines Staubfutter, später Artemia-Nauplien. Geschlechtsreife nach etwa 5 Monaten.
Zuchtwasser: 18 bis 25 °C, pH 6,5 bis 8, bis 20 °dGH
Die Goldelritze ist in weiten Teilen Nordamerikas verbreitet, von Kanada bis Mexiko östlich der Rocky Mountains. Sie besiedelt schlammige Stillgewässer, ruhigere Bereiche von Flüssen und Bächen sowie klarere Pools mit Vegetation. Das Substrat reicht von Sand über Kies bis zu schlammigen Böden. Die Strömung variiert von stehend bis mäßig fließend. Saisonale Wanderungen in tiefere Zonen bei Kälte und ausgeprägte Laichaktivitäten im Frühjahr und Sommer sind typisch.
Die Geschlechter sind bei adulten Tieren gut unterscheidbar. Männchen werden größer und massiger mit breiterem, dunklerem Kopf. Typisch ist das schwammige Nackenpolster (Nuptialpad) und bis zu 16 weiße Tuberkel am Unterkiefer bei laichbereiten Männchen. Weibchen erscheinen fülliger; vor dem Laichen ist eine sichtbare Legeröhre (Ovipositor) erkennbar.
Die empfohlenen Werte sind 10–22 °C, pH 6,5–8 und GH 6–10 °dGH. Als Kaltwasserart verträgt sie Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und benötigt keine Heizung.
Geeignete Partner sind nordamerikanische Kaltwasserfische wie Bitterlinge, Moderlieschen, kleinere Sonnenbarschartige oder andere friedliche Cypriniden. Tropische Fische sind ungeeignet, da sie höhere Temperaturen brauchen.
Männchen bauen Nester unter flachen Steinen oder Tonplatten und pflegen das Gelege aktiv. Laichauslöser sind verlängerte Beleuchtung (14–16 Stunden) und Erwärmung auf 18–22 °C. Pro Weibchen werden 100–400 Eier abgelegt.
Als Allesfresser nimmt die Goldelritze Flocken, Granulat, Spirulina-Tabs, Artemia, Daphnien und Mückenlarven. In naturnah eingerichteten Becken wird auch Algenaufwuchs und Detritus genutzt.
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