
Elefantenfische
Elefantenrüsselfisch
Gnathonemus petersii
- Endgröße: bis 35 cm
- Becken: ab 1080 l
- Temperatur: 23-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
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Zierfische, Familie Polypteridae
Polypterus delhezi
Der Zaire-Flösselhecht (Polypterus delhezi) ist ein räuberischer Flösselhecht aus der Familie Polypteridae, der bis zu bis 35 cm TL erreicht. Die Grundfärbung reicht von grau-oliv bis braun, mit 7-8 dunklen Querbinden, die sich zu einem netzartigen Muster verbinden können. Der Bauchbereich ist gelblich bis hell, Flossen zeigen gelbe Tönungen mit braunen bis schwarzen Flecken.
bis 35 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
24-30 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-25 dGHGesamthärte
ab 1080 lBeckengröße
Im Aquarium zeigt Polypterus delhezi ein zurückhaltendes, lauerndes Verhalten. Das Tier bewegt sich bodennah, nutzt Verstecke und ist vorwiegend nachtaktiv. Das Sehvermögen ist schwach; die Art verlässt sich hauptsächlich auf den Geruchssinn. Die Art besitzt eine geteilte Schwimmblase, die als akzessorisches Atemorgan fungiert und regelmäßiges Luftholen an der Wasseroberfläche erfordert. Alles, was ins Maul passt, wird als Beute angesehen. Sinkende Raubfisch-Pellets werden in der Regel gut angenommen.
Wasserwerte: Temperatur 24-30 °C, pH 6,0-8,0, GH 5-25 °dGH. Ein Becken mit mindestens 150 cm Kantenlänge bei 60 cm Tiefe (ca. 1.080 Liter) ist die Mindestgröße; Bodenfläche ist wichtiger als Volumen. Feiner Sand als Substrat. Zahlreiche Verstecke aus Wurzeln, hohlen Steinen und dichte Bepflanzung. Offene Bodenbereiche für Jagdbewegungen. Ruhige bis mäßige Strömung. Freier Zugang zur Wasseroberfläche zum Luftholen ist notwendig. Lückenlose Abdeckung zwingend (Springer!).
Polypterus delhezi wird überwiegend einzeln gehalten. Eine Vergesellschaftung mit anderen großen, robusten Fischen ist möglich. Das Temperament ist ruhig und zurückgezogen gegenüber gleichgroßen Fischen, aber ein aktiver Lauerjäger gegenüber kleinen Tieren. Garnelen sind ungeeignet, werden gefressen. Kleine Schnecken gefährdet, größere dickschalige Schnecken meist toleriert. Geeignete Beifische: andere Polypterus-Arten, Synodontis, größere Ctenopoma-Arten, kräftige mittlere bis große Salmler aus Westafrika. Kleine Fische, Zwergbuntbarsche und Garnelen sind ungeeignet.
Polypterus delhezi ist ein Fleischfresser. Sinkende Raubfisch-Pellets werden in der Regel gut angenommen. Geeignet sind Mückenlarven, Regenwürmer, Muschelfleisch, Mysis und kleine Fische als Lebend- oder Frostfutter. Gelegentlich sinkende Pellets als Ergänzung. Abwechslungsreiche Fütterung mit hochwertigen Proteinen.
Die Zucht ist mittelschwer und gelegentlich dokumentiert. Polypterus delhezi ist ein Freilaicher (Eistreuer). Gelegegrößen ca. 100-300 Eier, Schlupf nach 3-4 Tagen. Zuchtwasserwerte: Temperatur ca. 26 °C, pH 6,0-7,0, GH maximal 10 °dGH. Auslöser: kühlere Wasserwechsel und Absenkung der Wasserhärte (Regenzeit-Simulation). Das Männchen umschließt die Eier mit After- und Schwanzflossen und befruchtet sie. Eier werden in dichten Pflanzenbereichen verteilt. Eltern nach dem Laichen entfernen (fressen Eier und Larven). Erstfutter: Artemia-Nauplien, Mikrowürmer.
Zuchtwasser: 26 °C, pH 6 bis 7, bis 10 dGH
Polypterus delhezi stammt aus dem mittleren und oberen Kongobecken in der Demokratischen Republik Kongo und besiedelt ruhige Gewässerabschnitte mit geringer Strömung. Typische Habitate sind langsam fließende oder stehende Bereiche mit weichem Bodengrund aus Sand, dichter Vegetation und zahlreichem Totholz. In Überschwemmungsgebieten der Regenzeit expandiert der Lebensraum.
Männchen besitzen eine deutlich breitere, fleischigere und muskulösere Afterflosse, die während der Balz besonders ins Auge fällt. Weibchen werden oft etwas größer und fülliger im Körperbau. Die Afterflosse ist das sicherste Unterscheidungsmerkmal.
Polypterus delhezi benötigt eine Temperatur von 24-30 °C, pH 6,0-8,0 und GH 5-25 °dGH. Freier Zugang zur Wasseroberfläche zum Luftholen ist notwendig.
Nur mit robusten, ausreichend großen Fischen. Geeignet sind andere Polypterus-Arten, Synodontis und größere Ctenopoma-Arten. Alles, was ins Maul passt, wird als Beute angesehen. Garnelen sind ungeeignet.
Fleischfresser. Trockenfutter wird selten angenommen. Geeignet sind Mückenlarven, Regenwürmer, Muschelfleisch, Mysis und kleine Fische als Lebend- oder Frostfutter.
Polypterus delhezi ist ein bekannter Springer. Eine lückenlose Abdeckung ohne Spalten ist notwendig. Die Art atmet auch atmosphärische Luft und sucht regelmäßig die Oberfläche auf.
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