
Buntbarsche
Smaragdbuntbarsch
Hypselecara temporalis
- Endgröße: 30 cm
- Becken: ab 540 l
- Temperatur: 25-30 °C
- pH-Wert: pH 5-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Loricariidae
Pseudancistrus sp. LDA 32/L259
Pseudancistrus sp. LDA 32/L259 ist ein Harnischwels (Loricariidae) aus dem Rio Tapajós im brasilianischen Bundesstaat Pará. Die Form ist wissenschaftlich nicht beschrieben und wird im Handel unter zwei L-Nummern geführt, LDA 32 und L 259, die dieselbe Art bezeichnen. Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 20 cm, in Einzelfällen bis 25 cm Gesamtlänge.
bis 25 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
26-30 °CTemperatur
5-7pH-Wert
0-12 dGHGesamthärte
ab 450 lBeckengröße
Der Körper ist gedrungen und vergleichsweise hochrückig; auf dunklem Grund stehen große, gelbliche Flecken, die sich auf Rücken- und Schwanzflosse in Reihen fortsetzen. Kennzeichnend ist der gelbe Saum der Schwanzflosse. Im Rio Tapajós leben mehrere sehr ähnliche Pseudancistrus-Formen nebeneinander, die sich nur in Körperhöhe, Fleckengröße und der Farbe des Schwanzflossensaums unterscheiden. Da diese Merkmale schwach ausgeprägt sind und die Flecken mit zunehmendem Alter kleiner werden, lässt sich ein einzelnes Tier oft nicht sicher zuordnen.
Pseudancistrus sp. LDA 32/L259 benötigt ein Becken ab 150 cm Kantenlänge und 450 Litern bei Temperaturen von 26 bis 30 °C, einem pH-Wert von 5,0 bis 7,0 und einer Gesamthärte von 0 bis 12 °dGH. Eingerichtet wird mit großen Steinen, Felsplatten und Wurzelholz. Zahlreiche standfeste Höhlen aus Stein oder Keramik sind wichtig, weil die Tiere feste Reviere beziehen. Als Bodengrund eignen sich Sand oder feiner Kies; scharfkantiges Material ist zu vermeiden. Die Art stammt aus stark strömenden Gewässern und braucht eine leistungsfähige Filterung mit hoher Umwälzung, zusätzliche Strömungspumpen und eine gute Sauerstoffversorgung. Hinter den Steinaufbauten sollten ruhigere Zonen bleiben. Regelmäßige Wasserwechsel halten den Sauerstoffgehalt hoch und die Belastung niedrig.
Die Haltung in kleinen Gruppen ist zu empfehlen, Einzelhaltung ist möglich. Männchen verhalten sich untereinander stark aggressiv und verteidigen ihre Höhlen. Pro Männchen muss deshalb mindestens eine eigene Höhle vorhanden sein, dazu Sichtbarrieren aus Steinen und Wurzeln. Gegenüber anderen Arten ist Pseudancistrus sp. LDA 32/L259 friedlich. Für die Vergesellschaftung eignen sich südamerikanische Fische mit ähnlichen Ansprüchen an Strömung und Sauerstoff, etwa größere Salmler. Andere große, höhlenbewohnende Harnischwelse konkurrieren um dieselben Verstecke und sollten nur in entsprechend großen Becken dazukommen.
Pseudancistrus sp. LDA 32/L259 ist ein überwiegend pflanzlicher Aufwuchsfresser. In der Natur weidet die Art Algen- und Biofilmbelag von Felsen und Hartsubstraten ab. Im Aquarium bilden pflanzliche Sinktabletten, Spirulina-Produkte und blanchiertes Gemüse wie Zucchini, Gurke oder Kürbis die Grundlage. Tierisches Futter wird angenommen, sollte aber nur sparsam gegeben werden. Aufwuchs auf Steinen und Wurzeln im Becken ist eine wichtige Ergänzung.
Fortpflanzungstyp: eierlegend. Zur Vermehrung von Pseudancistrus sp. LDA 32/L259 liegen keine dokumentierten Aquariennachzuchten vor. Angaben zu Laichverhalten, Gelegegröße und Aufzucht fehlen deshalb. Innerhalb der Gattung Pseudancistrus bewachen die Männchen das Gelege in Höhlen; ob das auch für diese Form gilt, ist nicht belegt. Geschlechtsreife Tiere sind ab etwa 10 cm Länge an den Odontoden der Männchen zu erkennen.
Pseudancistrus sp. LDA 32/L259 stammt aus dem Rio Tapajós im brasilianischen Bundesstaat Pará, einem Klarwasserfluss im Einzugsgebiet des Amazonas. Die Tiere besiedeln dort schnell strömende, sauerstoffreiche Abschnitte über Fels- und Geröllgrund. Zwischen Felsplatten, Spalten und Blockwerk finden sie Deckung und weiden den Aufwuchs (Algen- und Biofilmbelag) von den Hartsubstraten ab. Im selben Flussabschnitt kommen mehrere nah verwandte Pseudancistrus-Formen nebeneinander vor. Die Wasserwerte im Freiland schwanken jahreszeitlich und weichen von den Werten der Aquarienhaltung ab.
Männchen besitzen einen breiteren Kopf und entwickeln lange, kräftige Odontoden (borstenartige Hautzähnchen) an Kopf und Schnauzenrand. Bei Weibchen sind diese deutlich kürzer. Die Unterschiede sind ab einer Länge von etwa 10 cm erkennbar.
Empfohlen sind mindestens 150 cm Kantenlänge und 450 Liter. Wichtig sind zahlreiche standfeste Höhlen, starke Strömung und eine leistungsfähige Filterung.
Temperatur 26 bis 30 °C, pH-Wert 5,0 bis 7,0 und eine Gesamthärte von 0 bis 12 °dGH. Entscheidend sind starke Strömung und ein hoher Sauerstoffgehalt.
Die Art ist ein überwiegend pflanzlicher Aufwuchsfresser. Pflanzliche Sinktabletten, Spirulina-Produkte und blanchiertes Gemüse bilden die Grundlage, tierisches Futter nur sparsam.
LDA 32 und L 259 bezeichnen dieselbe Form: etwas hochrückiger, mit größeren Flecken und gelbem Saum der Schwanzflosse. L 321 ist flacher gebaut, feiner gepunktet und hat einen rötlichen Schwanzflossensaum. Die Merkmale sind schwach ausgeprägt, einzelne Tiere lassen sich oft nicht sicher zuordnen.
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