
Labyrinthfische
Betta hendra
Betta hendra
- Endgröße: 4,2 cm SL
- Becken: ab 54 l
- Temperatur: 22-27 °C
- pH-Wert: pH 4-6,5
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Schwierig
Aus Südostasien, Wasserwerte passen
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Bagridae
Pseudomystus heokhuii
Pseudomystus heokhuii, der Gefleckte Hummelwels, wird bis zu 6,4 cm SL groß und ist ein kleiner Vertreter der Familie Bagridae aus den Schwarzwassersystemen Sumatras. Der Körperbau ist langgestreckt mit tieferer Körperproportionierung als bei verwandten Arten.
6,4 cm SLEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
22-27 °CTemperatur
5-6,5pH-Wert
1-8 dGHGesamthärte
ab 112 lBeckengröße
Das Zeichnungsmuster umfasst einen hellen Mittellängsstreifen an den Seiten, zwei helle schräg verlaufende Bänder und zwei dunkle Querstreifen auf der Schwanzflosse. Die Barteln sind kräftig entwickelt. Im Aquarium zeigt Pseudomystus heokhuii ein ruhiges, zurückgezogenes Verhalten. Als bodenorientierter Fisch hält er sich in der unteren Wasserschicht auf und durchstöbert mit den Barteln das Substrat. Die Art ist dämmerungs- bis nachtaktiv und nutzt Höhlen, Wurzeln und dichte Verstecke tagsüber. Die Art ist gemäß IUCN als gefährdet (Endangered) eingestuft, da ihr Verbreitungsgebiet in Sumatra durch Entwaldung und Torfmoorentwässerung bedroht ist. Nachzuchten sollten bevorzugt werden.
Wasserwerte für die Aquarienhaltung: Temperatur 22-27 °C, pH 5,0-6,5, GH bis 8 dGH. Schwarzwasserart: alkalisches Wasser (pH über 7) vermeiden. Beckengröße: Mindestens 80 cm Kantenlänge (ca. 112 Liter). Einrichtung: Reich an Versteckmöglichkeiten mit Höhlen, Wurzeln und abgestorbenem Laub. Torffilterung oder Seemandelbaumblätter zum Senken des pH-Werts. Feiner Sand oder feiner Kies als Substrat. Moderate bis geringe Strömung. Gedämpftes Licht mit Schwimmpflanzen. Wasserqualität: Zuverlässige biologische Filterung, da die Art empfindlich auf Ammoniak und Nitrit reagiert. Regelmäßige Wasserwechsel mit weichem, saurem Wasser. Pseudomystus heokhuii ist eine anspruchsvolle Art für Aquarianer, die ein strukturreiches Schwarzwasserbecken bereitstellen können.
Pseudomystus heokhuii wird als Gruppenhalter empfohlen. In Gruppen tritt weniger Scheu auf und Aktivitätsphasen werden häufiger beobachtet. Das Temperament ist sehr friedlich und zurückhaltend. Schnecken werden toleriert. Adulte Garnelen werden meist toleriert, sehr kleine Junggarnelen können gefährdet sein. Geeignete Beifische: Friedliche südostasiatische Arten wie kleine Rasbora-Arten (Boraras, Trigonostigma) und unauffällige Schmerlen (Gastromyzon, Sewellia). Keine südamerikanischen Bodenfische (Corydoras). Keine afrikanischen Buntbarsche. Keine großen oder raubfischartigen Arten.
Pseudomystus heokhuii ist ein Fleischfresser. Im Aquarium: Lebend- und Frostfutter wie Mysis, Artemia, Tubifex, rote Mückenlarven sowie kleine Krebstiere und Insektenlarven. Ergänzend sinkende Pellets für fleischfressende Bodenfische. Fütterung bevorzugt in den Abend- und Nachtstunden.
Fortpflanzungstyp: Nicht gesichert dokumentiert, Eiablage wahrscheinlich. Ein Maulbrüten ist für die Art nicht belegt. Für die verwandte Art Pseudomystus siamensis ist Eiablage mit männlicher Brutpflege (Bewachung) dokumentiert. Hobbyberichte beschreiben gelegentliche Ablaichvorgänge in Aquarien. Verlässliche Zuchtprotokolle fehlen. Stabile, saubere Wasserführung mit leicht saurem, weichem Wasser, ausreichend Versteckplätze und reichhaltige fleischliche Kost werden empfohlen.
Pseudomystus heokhuii stammt aus zentralen Gebieten Sumatras in Indonesien, aus den Einzugsgebieten Batang Hari, Indragiri und Layang. Die Art bewohnt saure Schwarzwasserbereiche wie Torfmoore und Flutkanäle mit weichen, humushaltigen Gewässern, viel Struktur durch Unterwasserwurzeln, Laub und organisches Material. Strömungen sind gering bis mäßig.
Der verlässlichste dokumentierte Geschlechtsunterschied ist die Ausbildung einer konischen Genitalpapille beim Männchen, die bis zur Basis des ersten Afterflossenstrahls reicht. Weibchen können gelegentlich an einem fülligeren Bauch erkannt werden. Eine konsistente visuell erkennbare Dimorphie ist nicht dokumentiert.
Pseudomystus heokhuii benötigt Temperaturen von 22-27 °C, pH 5,0-6,5 und GH bis 8 dGH. Als Schwarzwasserart verträgt die Art kein alkalisches Wasser über pH 7.
Geeignet sind friedliche südostasiatische Arten wie kleine Rasbora (Boraras, Trigonostigma) und Schmerlen (Gastromyzon). Keine südamerikanischen Bodenfische wie Corydoras und keine afrikanischen Buntbarsche.
Der Fortpflanzungstyp ist nicht gesichert dokumentiert. Hobbyberichte beschreiben gelegentliche Ablaichvorgänge. Verlässliche Zuchtprotokolle fehlen.
Fleischfresser: Mysis, Artemia, Tubifex, Blutwürmer und sinkende Pellets. Fütterung in den Abend- und Nachtstunden, da die Art nachtaktiv ist.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















