Hallo, da ich 6 von den Pterosturisoma microps – Flügel-Störwels bei mir zu schwimmen habe würden mich die Heimatlichen Wasserwerten und die Haltung im Aquarium interessieren.
Also PH, KH, GH, LW und Temperatur.
Grüße aus Zernsdorf
Peter
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Flügel-Störwels (Pterosturisoma microps) ist ein schlanker, langgestreckter Harnischwels aus der Familie Loricariidae mit einer Standardlänge von bis zu 16,1 cm (Gesamtlänge mit Fadenfortsätzen bis ca. 20 cm). Der Körperbau ist abgeflacht und an das Leben in schnell fließenden Gewässern angepasst.

bis 20 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6,5-7,2pH-Wert
0-12 °dGHGesamthärte
ab 300 lAquariengröße
Charakteristisch sind die vergrößerten, flächigen Brustflossen sowie die langen Fadenfortsätze an Brust- und Schwanzflossen, die dem Fisch ein flügelähnliches Erscheinungsbild verleihen. Die Grundfärbung ist diskret und bräunlich, der Tarnung im Habitat dienend. Im Aquarium zeigt Pterosturisoma microps ein ruhiges, zurückhaltendes Verhalten. Die Tiere halten sich bevorzugt an vertikalen Flächen wie Wurzeln und größeren Steinen auf und weiden dort Aufwuchs ab. Die Art ist stark rheophil spezialisiert, meidet sandige oder lockere Kiesböden und ist auf strukturierte Hölzer und glatte Flächen angewiesen. Frisch importierte Exemplare verweigern häufig zunächst die Nahrungsaufnahme und zeigen eine ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Sauerstoffmangel und schlechter Wasserqualität. Pterosturisoma microps ist die einzige Art der monotypischen Gattung und ausschließlich für erfahrene Aquarianer geeignet.
Pterosturisoma microps benötigt Wasser mit 24-28 °C (optimal 26-28 °C), pH 6,5-7,2 und GH 0-12 °dGH. Die Art ist eine Warmwasserart; Temperaturen unter 24 °C sollten dauerhaft vermieden werden. Das Becken sollte mindestens 120 cm Kantenlänge und 300 Liter fassen. Entscheidend ist die Gestaltung mit vertikalen Flächen und starker Strömung. Mehrere Wurzeln und große, glatte Steine werden vertikal angeordnet, um Aufwuchsflächen zu bieten. Flache Steinplatten sind gegenüber Kiesböden zu bevorzugen. Eine kräftige, gleichmäßige Strömung und sehr gute Sauerstoffversorgung sind erforderlich: Leistungsfähiger Außenfilter mit zusätzlicher Strömungspumpe. Regelmäßige großzügige Wasserwechsel (mindestens 50 % wöchentlich) sind zur Aufrechterhaltung der Wasserqualität notwendig. Robuste, strömungsangepasste Pflanzen und reichlich Treibholz schaffen natürliche Verhältnisse. Die Art ist kupferempfindlich; kupferhaltige Medikamente und Dünger sind zu vermeiden. Pterosturisoma microps ist kein Einsteigerfisch und nur für erfahrene Aquarianer mit der Möglichkeit zur dauerhaften Stabilisierung von Strömung, Sauerstoff und Wasserchemie geeignet.
Pterosturisoma microps zeigt ein grundsätzlich friedliches Temperament und kann in kleinen Gruppen gehalten werden. Gegenüber Artgenossen kann es bei beengten Verhältnissen zu leichter Territorialität kommen; bei ausreichend Platz und Versteckmöglichkeiten sind die Tiere problemlos gesellig. In einer Gruppe nimmt jedes Tier bevorzugte Ruhe- und Futterplätze an verfügbaren Hölzern und Oberflächen ein. Das Temperament ist zurückhaltend und scheu. Neu importierte Tiere sind besonders sensitiv und bedürfen einer behutsamen Akklimatisierung. Schnecken werden weitgehend toleriert. Adulte Garnelen sind in der Regel sicher; Junggarnelen können gefährdet sein. Bodenbewohner wie Panzerwelse sind als Mitbewohner unproblematisch. Geeignete Beifische sind südamerikanische Arten aus vergleichbaren Weichwasser-Habitaten: Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche.
Pterosturisoma microps ist ein Aufwuchsfresser, der Biofilm und Algenbeläge von harten Oberflächen abraspelt. Die Basis der Ernährung bilden pflanzliche Komponenten: sinkende Algentabletten, Spezialpellets für Loricariidae, Nori-Blätter und blanchiertes Gemüse (Zucchini, Gurke, Erbsen). Das Auftragen von Gelee-Futter (Agar- oder Gelatinebasis) auf Steinplatten entspricht dem natürlichen Abweideverhalten. Gelegentlich können gefrorene Artemia, Cyclops oder Mückenlarven zur Proteinergänzung angeboten werden. Frisch importierte Exemplare zeigen häufig anfängliche Futterverweigerung; das Einsetzen eines gesunden Ancistrus als Leitfisch kann die Eingewöhnung unterstützen.
Pterosturisoma microps ist als offener Laicher (Freilaicher) einzustufen. Dokumentierte Zuchterfolge im Aquarium liegen nicht vor. Konkrete Angaben zu Laichverhalten, Gelegegröße, Brutpflege oder Inkubationsdauer fehlen. Die Zuchtschwierigkeit wird als hoch eingestuft. Nachzuchtversuche sollten nur von spezialisierten, erfahrenen Haltern unternommen werden.
Pterosturisoma microps stammt aus dem oberen Amazonasbecken in Peru (Umgebung von Iquitos) und aus Brasilien. Die Art bewohnt rheophile Abschnitte von Flüssen und Nebenarmen mit starker Strömung, reichlicher Sauerstoffversorgung und umfangreichem Treibholz. An diesen Strukturen siedelt sich Aufwuchs und Biofilm an, die Hauptnahrung der Art. Das Wasser ist typischerweise weich und leicht sauer bis neutral (pH 6,5-7,2, 24-30 °C in der Natur).
Die Geschlechtsunterschiede sind morphologisch dokumentiert. Männchen besitzen eine längere und schmalere nackte Genitalregion, die bei Weibchen breiter und trapezförmig ausgeprägt ist und von vier Knochenplatten eingerahmt wird. Diese Unterschiede sind vor allem bei adulten Tieren erkennbar. Konsistente Unterschiede in Gesamtlänge oder Färbung zwischen den Geschlechtern sind nicht belegt.
Der Flügel-Störwels benötigt 24-28 °C (optimal 26-28 °C), pH 6,5-7,2 und GH 0-12 °dGH. Kräftige Strömung und sehr gute Sauerstoffversorgung sind erforderlich. Wöchentliche Wasserwechsel von mindestens 50 % werden empfohlen.
Geeignet sind südamerikanische Arten aus Weichwasser-Habitaten: Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche. Schnecken und adulte Garnelen werden toleriert.
Dokumentierte Zuchterfolge im Aquarium liegen nicht vor. Die Art wird als Freilaicher eingestuft. Über Laichverhalten und Brutpflege im Aquarium ist nichts bekannt.
Die Art ist ein Aufwuchsfresser. Algentabletten, Loricariidae-Pellets, Nori-Blätter und Gelee-Futter auf Steinplatten bilden die Basis. Frisch importierte Tiere verweigern oft anfangs die Nahrungsaufnahme.
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