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Zierfische, Familie Cyprinidae

Burma-Scherenschwanz

Rasbora sp. "Burmese Yellow Scissortail"

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Rasbora sp. „Burmese Yellow Scissortail“ ist ein schlanker, bis zu 10 cm großer Schwarmfisch mit scherenartig gegabelter Schwanzflosse aus Myanmar. Die Körpergrundfarbe ist ein warmer Gelbton, oft intensiver im vorderen Bereich, mit dunklen Konturen an Rückenpartie und Flossenrändern. Der stromlinienförmige Körper ist auf aktives Schwimmen ausgelegt und zeigt im Aquarium harmonische Schwarmbewegungen.

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Schwarm
  • Friedlich
Burma-Scherenschwanz (Rasbora sp. "Burmese Yellow Scissortail")
Quelle: Aquarium Glaser
  • 10 cmEndgröße

  • 4-6 JahreLebenserwartung

  • 22-26 °CTemperatur

  • 6-7pH-Wert

  • 2-12 °dGHGesamthärte

  • ab 160 lAquariengröße

Beschreibung

Die Art ist lebhaft, aber kaum aggressiv, und reagiert sensibel auf abrupte Parameterwechsel. Es handelt sich um eine unbeschriebene Art, die bislang keinen gültigen wissenschaftlichen Namen besitzt.

Haltung und Pflege

Für die Haltung benötigt diese Rasbora eine naturnahe Einrichtung, stabile Wasserwerte (22-26 °C, pH 6,0-7,0, GH 2-12 °dGH) und eine Schwarmhaltung ab 8 Tieren. Sand oder feinkörniger Kies, dichte Randbepflanzung, Totholz und freie Schwimmzonen bilden ein geeignetes Biotop. Moderater Filterstrom ist sinnvoll, die Strömung darf nicht zu stark sein, und regelmäßige, behutsame Wasserwechsel sind wichtig. Die Art zeigt Empfindlichkeit gegenüber plötzlichen Parameteränderungen und profitiert von abwechslungsreicher Fütterung. Ein gut schließender Deckel ist empfehlenswert, da Scherenschwanz-Rasboren als springfreudig gelten.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Schwarmfisch, friedlich, lebhaft. Haltung in Gruppen ab 8 Tieren (empfohlen: 10-12 Tiere). Verträglichkeit mit Wirbellosen: gut verträglich. Die Rasbora lässt sich gut vergesellschaften mit kleinen, friedlichen Begleitern aus derselben Region. Geeignete Partner sind andere kleine, nicht aggressive Schwarmfische sowie ruhige Bodenbewohner und kleine, zurückhaltende Buntbarsche. Große räuberische oder stark territoriale Arten sollten vermieden werden. Auf Größenverhältnisse und Fressgewohnheiten ist bei der Auswahl der Mitbewohner zu achten.

Ernährung

Die Art ist ein Allesfresser mit Neigung zu proteinreicher Kost. Sie akzeptiert feines Flocken- und Granulatfutter sowie regelmäßig Lebend- oder Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops oder Mikrowürmer. Häufige, kleine Fütterungen reduzieren Konkurrenzdruck im Schwarm.

Zucht

Rasbora sp. „Burmese Yellow Scissortail“ ist ein Freilaicher. Die Laichbereitschaft wird durch Konditionierung mit hochwertigem Lebendfutter und durch Regen-Simulation (großzügiger Wasserwechsel mit leicht kühlerem, weichem Wasser) ausgelöst. Ein separates Zuchtbecken mit Laichrost oder dichtem Moos (z.B. Javamoos) ist nötig, da die Elterntiere die Eier fressen. Die Eier sinken nach dem freien Ablaichen auf den Bodengrund; der Laichrost verhindert den Zugriff der Eltern. Die Aufzucht erfordert sehr feines Futter für Jungfische und stabile Bedingungen. Zuchtwasser: pH 6,0-6,8, GH bis 8 °dGH, 26-28 °C.

Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 6 bis 6,8, bis 8 °dGH

Natürlicher Lebensraum

Die Art stammt aus klaren, flachen Fließgewässern in Myanmar mit dichter Randvegetation und meist sandigem oder kiesigem Grund. Dort herrschen mäßige Strömung, Totholz und Falllaub als Strukturgeber, und saisonale Schwankungen prägen Fortpflanzungszyklen. Das natürliche Habitat bietet sowohl freie Schwimmzonen als auch dichte Rückzugsmöglichkeiten.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter unterscheiden sich vor allem in der Körperfülle und Balzhaltung. Weibchen wirken fülliger, besonders bei Laichbereitschaft. Männchen sind schlanker und zeigen manchmal intensivere Farben. Die Unterschiede sind ansonsten eher subtil.

Gut zu wissen

  • Unbeschriebene Art ohne gültigen wissenschaftlichen Namen
  • Namensgebende, scherenartig gegabelte Schwanzflosse mit schwarzem Fleck auf beiden Lappen – das Merkmal, das sie von der nah verwandten indischen Rasbora rasbora trennt
  • Warme, goldgelbe Körperfärbung
  • Empfindlich gegenüber plötzlichen Parameteränderungen
  • Springer – eng schließender Deckel empfohlen
  • Lebenserwartung nicht dokumentiert

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht die Rasbora sp. "Burmese Yellow Scissortail"?

Die empfohlenen Wasserwerte sind 22-26 °C, pH 6,0-7,0 und GH 2-12 °dGH. Stabile Bedingungen ohne abrupte Änderungen sind für diese empfindliche Art besonders wichtig.

Kann man die Rasbora sp. "Burmese Yellow Scissortail" vergesellschaften?

Die Art lässt sich gut mit kleinen, friedlichen Beifischen aus Südostasien halten. Große räuberische oder stark territoriale Arten sollten vermieden werden.

Kann man die Rasbora sp. "Burmese Yellow Scissortail" züchten?

Die Art ist ein Freilaicher. Die Zucht ist teilweise dokumentiert und erfordert ein separates Zuchtbecken mit Laichrost, da die Eltern die Eier fressen. Zuchtwasser: pH 6,0-6,8, 26-28 °C.

Wie groß muss das Aquarium für die Rasbora sp. "Burmese Yellow Scissortail" sein?

Für eine Gruppe ab 8 Tieren wird ein Becken ab 100 cm Kantenlänge und mindestens 160 Litern empfohlen. Freie Schwimmzonen sind wichtig für das Schwarmverhalten.

Hinweis zu den Daten

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